Der Matchwinner in der Jubeltraube: Mo Salah wird von seinen Liverpool-Kollegen gefeiert Der Matchwinner in der Jubeltraube: Mo Salah wird von seinen Liverpool-Kollegen gefeiert © dpa
Der Matchwinner in der Jubeltraube: Mo Salah wird von seinen Liverpool-Kollegen gefeiert

FC Liverpool mit Fünferpack gegen Rom! Salah & Co. zaubern Jürgen Klopp in Richtung Champions-League-Finale

Dank des überragenden Mohamed Salah liegt der FC Liverpool auf Kurs Champions-League-Finale. Gegen den AS Rom erzielte der Ägypter für die Mannschaft von Trainer Jürgen Klopp zwei Tore und bereitete zwei weitere Treffer vor. In der Schlussphase verspielen die "Reds" eine noch bessere Ausgangsposition.

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Jürgen Klopp hat nach der nächsten beeindruckenden Tore-Show von Mohamed Salah und Co. beste Aussichten auf das Champions-League-Finale. Mit überragendem Tempofußball verschaffte sich der FC Liverpool am Dienstag beim 5:2 (2:0) gegen AS Rom eine sehr gute Ausgangslage für das Rückspiel am Mittwoch kommender Woche in Italiens Hauptstadt. Der überragende Ägypter Salah (36./45.+1) erzielte an der Anfield Road zwei Tore. Den dritten Treffer durch Sadio Mané (56.) und das vierte Tor durch Roberto Firmino (61.) bereitete er vor. Der ehemalige Hoffenheimer Firmino (68.) traf kurze Zeit später erneut. Edin Dzeko (81.) und Diego Perotti (85./Handelfmeter) sendeten aber noch ein für Klopp ärgerliches Lebenszeichen der Römer.

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"Wenn man so ein Spiel macht, den Gegner so beherrscht, dann trübt das Ende schon die Stimmung", sagte Klopp nach dem Spiel bei Sky: "Es war ein geiles Spiel. Dann gibt Felix Brych einen Elfmeter, der keiner war. Rom muss jetzt gegen uns gewinnen. Es ist schwerer geworden durch die beiden Gegentore. Es war trotzdem ein überragendes Spiel. Das war Fußball, wie er sein sollte. Hinten raus haben wir uns zwei Brocken in den Weg gelegt."

Liverpools deutscher Torhüter Loris Karius meinte bei _Sky: _"Vor dem Spiel hätten wir das Ergebnis genommen. Die zwei Gegentore sind unnötig. Es gibt einen faden Beigeschmack. Wir haben nicht mehr richtig Fußball gespielt. Der Elfmeter mit dem Handspiel war auch ärgerlich. Es ist trotzdem ein gutes Ergebnis. Es ist zwar noch nicht durch. Aber wird werden auch in Rom unsere Chancen bekommen."

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Das Resultat ist für die Reds und Klopp in der Tat kein Freifahrtschein Richtung Finale am 26. Mai gegen den FC Bayern oder Real Madrid. Im Viertelfinale hatten die Römer ein 1:4 gegen den FC Barcelona mit einem 3:0 noch aufholen können - nun bräuchten sie wieder ein solches Fußball-Wunder. Für Klopp wäre es das zweite Königsklassen-Finale nach dem mit Borussia Dortmund gegen die Bayern verlorenen Endspiel 2013. Liverpool könnte in Kiew zum sechsten Mal den Henkelpott gewinnen.

Flutlicht, Dauerregen und inbrünstig singende Fans. Die Anfield Road bot alles für einen stimmungsvollen Europapokal-Abend. Bevor die Salah-Show begann, brauchte Liverpool aber reichlich Anlauf. Klopp hatte genau der Startelf vertraut, die Meister Manchester City um Pep Guardiola so eindrucksvoll im Viertelfinale eliminert hatte. Und Rom - im Vergleich zum Barcelona-Coup mit dem jungen Cengiz Ünder in der Anfangsformation - wusste offenbar, wie Sturm und Drang der Reds zu bremsen sind. Ein Schuss von Roberto Firmino (5.) aus spitzem Winkel war noch die größte Chance der Startphase.

Linienrichter geht die Fahne flöten

Für unfreiwillige Unterhaltung sorgte Linienrichter Stefan Lupp. Dem Assistent von Referee Felix Brych war seine Fahne entzwei gegangen. Ein UEFA-Mitarbeiter musste flugs Ersatz besorgen.

Glück hatte Liverpools deutscher Torwart Loris Karius, als ihm der Ball nach einem Schuss von Alexander Kolarow durch die Hände flutschte, aber an die Latte klatschte (18.). Kurz zuvor hatte Klopp reagieren müssen. Für den mit Verdacht auf eine Verletzung am rechten Knie ausgewechselten Alex Oxlade-Chamberlain kam Eric Wijnaldum.

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Die Initialzündung war ein Konter mit Abschluss über das Tor von Mané (28.). Anschließend wirbelte Liverpool und hatte mehrere große Chancen. Mané traf auch ins Tor, stand aber im Abseits (34.) - Lupp hob richtigerweise die wieder funktionsfähige Ersatzfahne. Eine Minute später zauberte Salah den Ball genau in den Winkel. Die Führung war nun hoch verdient. Dejan Lovren mit einem Kopfball an die Latte (38.) und Wijnaldum (40.) hätten schon erhöhen können, für die Tore war aber vorerst Salah zuständig. Englands Fußballer des Jahres erhöhte nach rasantem Konter auf Zuspiel von Firmino.

In der zweiten Halbzeit ließ Liverpool zunächst kein bisschen nach - und Salah glänzte nun als Vorbereiter für seine Sturmkollegen Mané und Firmino. Die Anfield Road feierte ihre Helden. Rom war konsterniert. Aber dann sorgten Dzeko und Perotti für einen Hoffnungsschimmer.

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