21. Juni 2018 / 13:20 Uhr

Sami Khedira fordert vor Schweden-Spiel: „Wir müssen elf Krieger sein“

Sami Khedira fordert vor Schweden-Spiel: „Wir müssen elf Krieger sein“

Eric Zimmer und Heiko Ostendorp
Nationalspieler Sami Khedira stellte sich am Donnerstag in Sotschi den Fragen der Journalisten
Nationalspieler Sami Khedira stellte sich am Donnerstag in Sotschi den Fragen der Journalisten © dpa
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Sami Khedira spricht vor Deutschlands "WM-Endspiel" gegen Schweden über Fehler, Lehren und die Stimmung im DFB-Team. Zudem verrät er, warum der Mannschaft gegen Mexiko die Verstärkung von Usain Bolt gut getan hätte...

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Mit 76 Länderspielen gehört Weltmeister Sami Khedira zu den erfahrensten Spielern im deutschen WM-Kader. Doch ausgerechnet beim Auftakt gegen Mexiko erwischte auch er einen rabenschwarzen Tag. Wie er damit umgeht, was die Mannschaft falsch gemacht hat und wie es mit einem Sieg am Sonnabend gegen Schweden klappen soll, erklärte der Juve-Star am Donnerstag am Rande des Trainingsplatzes in Sotschi.

Sami Khedira über …

… die Lehren aus dem 0:1 gegen Mexiko: „Wir haben teilweise wie Schuljungen gespielt, haben uns auskontern lassen. Aber das kann man durch einfache Dinge beheben. Wir müssen besser umschalten und besser kommunizieren. Wir haben es in der Vergangenheit oft bewiesen, dass wir die Balance finden können. Wir müssen gewinnen, dafür müssen wir aktiver sein und Chancen herausspielen. Dabei müssen wir aber auch immer die Defensive im Kopf haben. Wenn man als Mannschaft zusammenarbeitet, bekommt man das auch hin.“

… seine Fehler im Auftaktspiel: „Ich weiß, dass ich kein gutes Spiel gemacht habe. Aber das hat nichts damit zu tun, dass ich nicht gut ins Spiel gefunden habe. Das hat mannschaftstaktische Gründe. Auch wenn man toll spielt, ist man nur so gut wie die Mannschaft.“

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… die Aufstellung gegen Schweden: „Es geht nicht um zwei Spieler raus oder rein. Wenn man mit dem gleichen Konstrukt spielt, mit der gleichen Einstellung, mit der gleichen Intensität, dann hat jeder Probleme. Dann bräuchten wir einen Usain Bolt, der im Mittelfeld die Räume zumacht. Das können wir vielleicht einmal schaffen, aber nicht zehnmal. Gegen Schweden müssen wir elf Krieger auf dem Platz sein.“

… die Stimmung im Team: „Eines kann ich sagen: anders als die Berichterstattung sind wir positiv gestimmt. Wir sind selbstkritisch, was aber nicht heißt, dass wir uns zerfleischen oder misstrauisch gegenüber unserem System, unseren Mitspielern oder Trainern sind – überhaupt nicht. Wir haben das alles in der Vergangenheit immer wieder erlebt. Da war es vielleicht nicht das erste Spiel, sondern das zweite. Es war nicht immer einfach. Jetzt sind wir halt schon früher unter Druck. Aber ich bin der festen Überzeugung, dass diese Mannschaft den Charakter und den Willen hat, dieses Turnier noch weiterzuführen.“

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