16. August 2018 / 15:19 Uhr

Sami Khedira will weiter für die deutsche Nationalmannschaft spielen

Sami Khedira will weiter für die deutsche Nationalmannschaft spielen

Redaktion Sportbuzzer
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Sami Khedira gab im September 2009 sein Debüt in der deutschen Nationalmannschaft
Sami Khedira gab im September 2009 sein Debüt in der deutschen Nationalmannschaft © imago/DeFodi
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Sami Khedira hat sich erstmals nach dem WM-Debakel zu seiner Zukunft in der deutschen Nationalmannschaft geäußert. Er wolle weiter für das DFB-Team spielen, würde aber auch eine Ausmusterung akzeptieren, teilte der 31-Jährige mit.

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Sami Khedira will nach dem WM-Debakel weiter für die Nationalmannschaft spielen - hätte aber Verständnis für eine Nicht-Nominierung durch Joachim Löw. "Wenn es aktuell Bessere gibt, dann werde ich das akzeptieren, dafür habe ich Verständnis. Sollte ich aber nominiert werden, weil der Bundestrainer der Meinung ist, dass ich dem DFB helfen könnte, dann ist das für mich immer zugleich Ehre und Verpflichtung", schrieb der 31-jährige Mittelfeldspieler von Juventus Turin am Donnerstag in seinen sozialen Kanälen.

Am Samstag geht´s für uns mit dem Spiel gegen Verona endlich wieder los! Ich habe eine große Vorfreude auf die neue Saison und ein gutes Gefühl, was unsere neue Mannschaft anbetrifft! Auch die Möglichkeit, nach unserer gemeinsamen Zeit bei Real Madrid wieder mit Cristiano in einem Team zu spielen, ist großartig! Trotz der Vorfreude auf die neue Saison war dies einer der schwersten Sommer meiner Karriere. Nach einer guten Saison mit 9 Toren bei Juventus und bei kompletter Fitness habe ich meine beiden schlechtesten Spiele des Jahres bei der WM abgeliefert. Das war richtig schlecht. Dass wir dann auch als Team nicht funktioniert haben und völlig zu Recht in der Vorrunde ausgeschieden sind, ist eine Situation, die mich noch immer belastet. Die Kritik an mir und an uns ist absolut berechtigt. Was die Zukunft in der deutschen Nationalmannschaft betrifft, bin ich weiterhin der Überzeugung, dass der sportliche Erfolg der Mannschaft und das Leistungsprinzip über allem stehen müssen. Die Nationalmannschaft muss von den besten Spielern eines Landes gebildet werden und der Bundestrainer muss dazu die freie Auswahl haben. Als Spieler wird man „berufen“ und man repräsentiert dabei sein Land und seinen Verband. Es muss auch weiterhin für jeden aktiven Spieler eine Ehre sein, für dieses Land, diesen Verband und dieses Team zu spielen. Wenn es aktuell Bessere gibt, dann werde ich das akzeptieren, dafür habe ich Verständnis. Sollte ich aber nominiert werden, weil der Bundestrainer der Meinung ist, dass ich dem DFB helfen könnte, dann ist das für mich immer zugleich Ehre und Verpflichtung. Dann werde ich auch weiterhin mit Stolz, Freude und Willen zur Nationalmannschaft reisen, um alles zu tun, um meinen Teil zum sportlichen Erfolg Deutschlands beizutragen. Und wenn es für mich nicht reichen sollte, so gut kennen mich die meisten, wäre es für mich nur noch mehr Ansporn, weiter an mir zu arbeiten. Das bin ich meinem Sport, dem DFB, den Personen, die mich unterstützt haben und an mich glauben und nicht zuletzt mir selbst schuldig.

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Khedira erklärte außerdem: "Und wenn es für mich nicht reichen sollte, wäre es für mich nur noch mehr Ansporn, weiter an mir zu arbeiten. Das bin ich meinem Sport, dem DFB, den Personen, die mich unterstützt haben und an mich glauben, und nicht zuletzt mir selbst schuldig." Er sei "weiterhin der Überzeugung, dass der sportliche Erfolg der Mannschaft und das Leistungsprinzip über allem stehen" müsse.

Mehr zum DFB-Team

Khedira hat in 77 Länderspielen sieben Treffer erzielt. Nach dem Vorrunden-Aus bei der WM in Russland hatten Mesut Özil und Mario Gomez ihren Rücktritt aus der Nationalmannschaft erklärt. Toni Kroos will hingegen weiter das DFB-Trikot tragen. Am 6. September startet das DFB-Team in München gegen Weltmeister Frankreich in die neu geschaffene Nations League, drei Tage später folgt ein Testspiel gegen Peru in Sinsheim. Das Aufgebot für diese Spiele gibt Löw am 29. August bekannt.

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