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Sami Khedira verlängert seinen Vertrag bei Juventus Turin bis 2021

Redaktion Sportbuzzer
Sami Khedira verlängert seinen Vertrag bei Juventus Turin bis 2021. © imago/Action Plus

Beim DFB nicht mehr berücksichtigt, bei Juventus Turin ein wichtiger Spieler: Sami Khedira verlängert seinen Vertrag beim italienischen Rekordmeister bis 2021.

Sami Khedira hat seinen Vertrag beim italienischen Fußball-Rekordmeister Juventus Turin bis 2021 verlängert. Der 31 Jahre alte Mittelfeldspieler unterschrieb am Mittwoch einen neuen langfristigen Kontrakt, wie der Serie-A-Spitzenclub mitteilte. „Vom ersten Tag bei diesem Club an hatte ich ein besonderes Gefühl und habe mich sofort zu Hause gefühlt“, schrieb Khedira auf Instagram. „Ich bin sehr stolz, Teil der großartigen Geschichte der Mannschaft und der Juventus-Familie zu sein“, ergänzte der Ex-Bundesliga-Profi.

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Der bisherige Vertrag des 77-maligen deutschen Nationalspielers in Turin wäre Ende der Saison ausgelaufen. Khedira war 2015 von Real Madrid zu Juventus gewechselt und ist seitdem nach Club-Angaben der Mittelfeldspieler mit den meisten Spielminuten. Insgesamt stand er in allen Wettbewerben 8882 Minuten für Juventus auf dem Feld. Er erzielte bislang 20 Tore für die Turiner und gewann mit dem Club drei italienische Meisterschaften und dreimal den italienischen Pokal. In dieser Saison stand er in allen drei Liga-Spielen in der Startelf.

Juve-Coach Allegri lobt Khedira

Nach dem Vorrunden-Aus der Nationalmannschaft bei der WM in Russland hatte Khedira erklärt, weiter für die DFB-Auswahl spielen zu wollen, aber Verständnis für eine Nicht-Nominierung durch Bundestrainer Joachim Löw zu haben. Für die jüngsten Länderspiele gegen Weltmeister Frankreich und Peru war er nicht berücksichtigt worden.

Juve-Coach Massimiliano Allegri hatte Khedira dagegen jüngst als unverzichtbar geadelt. „Man braucht über einen Spieler wie Sami, der alles gewonnen hat, nicht zu diskutieren“, sagte er. „Er hat unter all seinen Trainern gespielt, er war Weltmeister.“

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25 ehemalige Spieler von Juventus Turin - und was sie heute machen

Cristiano Ronaldo ist in illustrer Gesellschaft, wenn es um große Namen bei Juventus Turin geht. 25 der größten Stars, die jemals bei der "Alten Dame" spielten - und was sie heute machen.   © Getty/Montage
Als Patrick Vieira 2005 zu Juventus kam, war er bereits ein Weltstar. Neun Jahre lang hatte er im Trikot des FC Arsenal die Premier League dominiert und galt als kompletter Mittelfeldspieler, der Physis mit Technik und Zweikampfstärke vereinte. Auch in Turin brachte er diese Qualitäten auf den Platz, verließ den Verein aber nach nur einem Jahr wieder. Schuld war der berüchtigte Wett-Skandal, der die "Alte Dame" in die Serie B beförderte. Heute arbeitet der Franzose erfolgreich als Trainer und heuerte unlängst als Nachfolger von Lucien Favre in Nizza an. © imago/Friedrich
Schnell, flink, elegant und gleichzeitig kraftvoll. Diese Attribute brachten Emerson den Spitznamen "Puma" ein. Der Brasilianer war ein gefürchteter Balleroberer im defensiven Mittelfeld und wurde bei Bayer Leverkusen groß, ehe es ihn nach Italien zog. Dort spielte er unter anderem zwei Jahre lang für Juventus Turin, wo er zwei Meisterschaften gewann. Nach seinem Karriereende ließ es der heute 42-Jährige ruhig angehen, konnte aber nicht vom Fußball lassen. In den USA kickt Emerson beim Amateur-Klub Miami Dade FC, für den er gleichzeitig als Vorstandsmitglied tätig ist.  © 2005 Getty Images
Sein Markenzeichen: Die blondgelockte Mähne und die heraushängende Zunge. Die Rede ist natürlich von Pavel Nedved. Der tschechische Mittelfeldspieler war von 2001 bis 2009 für die "Alte Dame" aktiv und erzielte in dieser Zeit 65 Tore in 327 Pflichtspieleinsätzen. Bis heute ist er dem italienischen Traditionsverein treu geblieben. Nun sogar in der Funktion des Vize-Präsidenten.  © 2004 Getty Images
Michel Platini hat es weit gebracht, auf und neben dem Platz. Nach seiner großartigen Karriere, von der er fünf Jahre bei Juventus Turin verbrachte, stieg er zum Trainer der französischen Nationalelf, FIFA-Funktionär und schließlich UEFA-Präsidenten auf. Die glanzvolle Laufbahn des einst genialen Fußballers wurde allerdings von seiner Verwicklung in die korrupten Machenschaften des Weltverbandes überschattet. Der heute 63-Jährige ist inzwischen vom Ethik-Komitee der FIFA gesperrt worden. © 2015 Getty Images
Weltweiten Ruhm erlangte Filippo "Pippo" Inzaghi beim AC Mailand. Den "Rossoneri" verhalf der unorthodoxe Stürmer unter anderem zu zwei Champions-League-Titeln. Doch seinen Durchbruch auf internationaler Ebene hatte der Weltmeister von 2006 schon zuvor bei Juventus Turin, wo er in vier Jahren 89 Tore in 165 Pflichtspielen schoss. Als Trainer blieb Inzaghi ähnlicher Erfolg bislang versagt. In Mailand war nach nur einem Jahr wieder Schluss. Über den Zweitligisten Venezia konnte sich der Ex-Profi inzwischen immerhin wieder einen Posten in der Serie A erarbeiten und heuerte beim FC Bologna an. © Getty
Zum Glück werden Fußballer nicht an ihrer Frisur gemessen. In dem Fall käme Roberto Baggio, ob seiner lockigen Haarpracht gerne auch "Das göttliche Zöpfchen" genannt, schließlich nicht allzu gut weg. Dabei war der Italiener ein großartiger Fußballer, der zu seiner aktiven Zeit unter anderem die berühmte Zehner-Position wieder relevant machte. Fünf Jahre lang spielte Baggio für Juventus Turin und gewann drei Titel mit dem Klub. Nach seinem Karriereende 2004 wurde es still um den gläubigen Buddhisten. Eine Stelle beim italienischen Verband gab der Ex-Profi nach drei Jahren wieder auf, von seiner Trainerlizenz machte er noch keinen Gebrauch. Dafür engagiert sich Baggio wohltätig, sammelt Spenden und nimmt an Charity-Spielen teil.  © imago/AFLOSPORT
Muss man diesen Mann wirklich vorstellen? Zinedine Zidane avancierte bei Juventus und später bei Real Madrid zu einem der besten Fußballer aller Zeiten. Der Sohn algerischer Einwanderer, mit dem wunderschönen Spitznamen "Zizou" gesegnet, wurde dreimal Weltfußballer und führte Frankreich zum WM- und EM-Triumph. Nach seiner Karriere ließ der Franzose es sich einige Jahre lang gutgehen und engagierte sich für den guten Zweck. 2010 kehrte er in neuer Funktion zu Real Madrid zurück und stieg 2016 schließlich zum Cheftrainer auf. Der Rest ist bekannt: Drei Champions-League-Titel in Serie verschaffen Zidane auch als Coach einen Platz in den Geschichtsbüchern. © Getty
Acht Jahre lang spielte Patrice Evra bei Manchester United und stieg bei den "Red Devils" zu einem der besten Außenverteidiger der Welt auf. Mit 33 wagte der Franzose noch einmal den Sprung nach Italien und heuerte für zweieinhalb Jahre in Turin an. Nach kurzen Engagements bei Marseille und West Ham ist Evra inzwischen vereinslos. Ob es für den inzwischen 37-Jährigen noch weitergeht, ist fraglich. © 2016 Getty Images
Man muss nicht unbedingt ein Riese sein, um dem Gegner Respekt einzuflößen. Mit seinen nur 1,73-Metern ist Carlos Tevez angesichts seiner Aggressivität und harten Spielweise so furchterregend wie ein wütender Pitbull. Doch nicht nur gegen den Ball ist der Stürmer grandios, sondern mit 193 Treffern in seiner Vereinskarriere auch extrem torgefährlich. Bei Manchester City etablierte sich der Argentinier einst auf internationaler Ebene und erreichte schließlich bei Juventus seinen Höhepunkt. Wahnwitzige 96 Spiele absolvierte Tevez in nur zwei Jahren und erzielte dabei 50 Tore. Über China ging es im Januar wohl endgültig zurück in die Heimat, wo er bei den Boca Juniors seine Karriere ausklingen lässt.  © Getty
Mit Franzosen bewies die "Alte Dame" oft ein glückliches Händchen. Auch Didier Deschamps erlangte in Turin an der Seite von Zidane Weltruhm. Mit Juventus gewann der defensive Mittelfeldspieler die Champions League, mit der Nationalmannschaft die WM. Und heute? Kann Deschamps zum zweiten Mal Weltmeister werden - als Trainer. Mit der "Equipe Tricolore" steht der Coach im Finale der WM in Russland.  © Getty
Sage und schreibe 14 (!) Klubs stehen in der Vita von Christian Vieri. Auch in Turin verbrachte der umtriebige Italiener - aufgewachsen in Australien - nur ein Jahr. Das reichte ihm aber zum Durchbruch. Über Atletico Madrid und Lazio Rom ging es zu Inter Mailand, wo Vieri stolze sechs Jahre verbrachte. Wie seine Karriere auf dem Platz, ist auch sein "Ruhestand" ereignisreich. Der einstige Stürmer nimmt an Benefizspielen teil, spielt Poker, investiert in Immobiliengeschäfte, verbringt viel Zeit an den Stränden von Miami und arbeitet regelmäßig als TV-Experte für "beIN Sports USA".  © imago/Sesa
Der Mann, der Mythos, die Legende - als Andrea Pirlo 2011 zu Juventus Turin wechselte, galt der damals bereits 32-Jährige schon als Auslaufmodell. Der geniale Stratege strafte seine Kritiker allerdings Lügen und erlebte im Piemont eine Renaissance. In seiner ersten Saison absolvierte Pirlo 37 von 38 Liga-Spielen und hatte mit 14 Assists großen Anteil am Gewinn des "Scudetto". Drei weitere Meisterschaften sollten folgen, ehe der geniale Veteran 2015 zum Ausklang seiner Karriere nach New York wechselte. Im Januar beendete der Italiener seine Laufbahn. Was folgt, ist noch ungewiss.  © Getty
Es gab eine Zeit, als deutsche Spieler in Italien als das Nonplusultra galten. Nahezu jeder Top-Klub in der Serie A hatte mindestens einen Profi aus der Bundesrepublik im Kader. Auch Juventus, das 1991 Weltmeister Jürgen Kohler nach Turin lockte. Der legendäre Verteidiger blieb vier Jahre bei den "Bianconeri" und wurde 1995 Meister. Nach seiner Karriere arbeitete der langjährige Nationalspieler als Trainer und Sportdirektor, allerdings ohne großen Erfolg. Inzwischen ist Kohler als Vermögensberater tätig.  © imago/Sven Simon
Hasan Salihamidzic, Spitzname Brazzo, spielte nach seiner Zeit bei den Münchner Bayern auch bei Juve. Für den Klub aus der Serie A lief der Außenbahnspieler 73 Mal auf und konnte acht Tore erzielen. Heute ist er aber wieder bei seinem Herzensverein Bayern München angestellt - als Sportdirektor der Profiabteilung.  © 2009 Getty Images
Erst vor vier Jahren hängte Gianluca Zambrotta die Fußballschuhe an den Nagel. Sieben erfolgreich Spielzeiten hatte der Weltklasse-Außenverteidiger bei Juventus verbracht und war 2006 mit der "Squadra Azzurra" Weltmeister geworden. Der Italiener versuchte sich nach der Karriere als Trainer, ohne jedoch bleibenden Eindruck hinterlassen zu können. Aber auch abseits des Rasens ist Zambrotta umtriebig und eröffnete 2014 ein Fitnessstudio in seiner Heimatstadt Como. Nebenbei arbeitet der 41-Jährige auch als TV-Experte. © Getty
Die Brille mit den orange getönten Gläsern, die langen, zu einem Zopf gebundenen Rastalocken - schon zu seiner aktiven Zeit versprühte Edgar Davids mit jeder Faser Coolness. Der Niederländer, der als Spieler nie ein Blatt vor den Mund nahm und gerne mal mit seinen Trainern aneinandergeriet, kam in seiner Karriere viel herum. Seine beste Zeit hatte der beinharte defensive Mittelfeldspieler aber bei Juventus. Nach seiner aktiven Laufbahn verabschiedete sich Davids weitgehend von der großen Fußballbühne. Stattdessen betreibt der Niederländer ein erfolgreiches Modelabel, beschäftigt sich mit Kunst und Literatur und ist als Hobby-Fotograf tätig.  © Getty
Er war ein Weltklasse-Stürmer, ist eine Legende in Monaco und Frankreich, bei Arsenal und Barcelona - und Juventus? Klingt komisch, ist aber so. Tatsächlich schnürte der begnadete Angreifer einst für die Italiener seine Fußballschuhe, wenn auch nur für ein halbes Jahr. Dann kam Arsenal und der Rest ist Geschichte. Unmittelbar nach seinem Karriereende vor drei Jahren wandte sich der Franzose dem Trainergeschäft zu und heuerte als Assistent bei der belgischen Nationalmannschaft an.  © Getty
Nach Thierry Henry kam 2000 ein weiterer Top-Stürmer aus Frankreich in den Piemont. Doch David Trezeguet blieb deutlich länger als sein Vorgänger. Zehn Jahre, 320 Pflichtspiele und 171 Tore - das sind die Rahmendaten einer Legende. Dementsprechend band die "Alte Dame" den einstigen Weltklasse-Stürmer als Botschafter für den Verein an sich. Zudem unterstützte der Weltmeister von 1998 die - erfolglose - WM-Bewerbung von Marokko. © 2010 Getty Images
Er führte Italien 2006 als Kapitän zum WM-Titel, hat 136 Länderspiele auf dem Konto, wurde als erster und bislang einziger Abwehrspieler überhaupt zum Weltfußballer gewählt und gilt als einer der besten Verteidiger aller Zeiten - die Rede ist natürlich von Fabio Cannavaro. Drei Jahre verbrachte der Weltmeister insgesamt bei Juventus und ist inzwischen Trainer geworden. Seit 2017 coacht der Italiener den chinesischen Klub Guangzhou Evergrande. Zudem hat Cannavaro eine eigene Stiftung, die sich für die Behandlung von Krebs einsetzt.  © 2009 Getty Images
König Zlatan wäre ohne Juventus Turin nicht König Zlatan geworden. Mit zarten 22 Jahren kam Zlatan Ibrahimovic damals als Talent zur "Alten Dame" und etablierte sich prompt als Stammspieler bei den "Bianconeri". Engagements bei Inter und AC Mailand, in Barcelona und Paris sowie bei Manchester United folgten. Zum Ende seiner Karriere spielt der Schwede in der MLS bei Los Angeles Galaxy - und schießt auch dort alles kurz und klein: Satte elf Tore sammelte der Routinier bereits in 14 Spielen. © 2006 Getty Images
Er ist Mister Juventus. Unglaubliche 19 Jahre verbrachte Alessandro Del Piero in Turin und blieb dem Verein in guten wie in schlechten Zeiten treu. 2012 wurde der Italiener tränenreich verabschiedet und ließ seine Karriere in Australien und Indien ausklingen. Heute macht Del Piero Werbung für zahlreiche namhafte Marken, arbeitet als TV-Experte und engagiert sich wohltätig. © Getty
Einsatz, harte Arbeit und Spielintelligenz zeichneten den Spieler Antonio Conte, der 13 Jahre bei Juventus verbrachte, einst aus. Die gleichen Attribute machen den heute 48-Jährigen auch als Trainer erfolgreich. Über kleinere Stationen arbeitete sich der Italiener hoch, bis er 2011 Coach der "Bianconeri" wurde. Conte formte aus Juventus wieder einen Top-Klub und sorgte für lange vermissten Glanz. Die Mannschaft gewann auf Anhieb ihren ersten "Scudetto" seit 2005 und sollte das Kunststück unter Conte noch zwei weitere Male wiederholen. 2014 war dann Schluss mit der Traumehe. Der Italiener arbeitete anschließend als Trainer für die Nationalmannschaft und schließlich beim FC Chelsea.  © Getty
Von 2010 bis 2017 räumte der italienische Verteidiger Leonardo Bonucci in Juventus' Abwehr auf. Beachtliche 319 Pflichtspiele bestritt der körperlich robuste Nationalspieler für die "Alte Dame" und war aus der Mannschaft nicht wegzudenken. Zur Saison 2017/18 wechselte er etwas überraschend für die Ablösesumme von 42 Millionen Euro zum Ligarivalen AC Mailand.   © 2017 Getty Images
Die Verpflichtung von Paul Pogba 2012 geht als der vielleicht größte Transfer-Coup in die Geschichte von Juventus Turin ein. Nicht einen Cent überwies die "Alte Dame" damals für den Franzosen an Manchester United, wo Pogbas Talent verkannt wurde. Vier Jahre später zahlten die "Red Devils" dann die damalige Rekordsumme von 105 Millionen Euro, um den verlorenen Sohn zurückzuholen. Macht für die "Bianconeri" nach Adam Riese satte 105 Millionen Euro Gewinn. © 2016 Getty Images
17 Jahre, mehr als 500 Spiele. Viele Spieler seiner Art gibt es nicht. Während seiner Zeit in Turin gewann er neun italienische Meisterschaften und wurde fünf Mal zum Welttorhüter des Jahres ausgezeichnet. Die Rede ist natürlich vom legendären Gianluigi Buffon. 2018 wechselte er ablösefrei zu Paris Sait-Germain. © Mike Lawrence
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