24. August 2018 / 20:58 Uhr

SC DHfK-Fans bejubeln Sympathieträger Steve Baumgärtel

SC DHfK-Fans bejubeln Sympathieträger Steve Baumgärtel

LVZ
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Fans halten das Konterfei von Steve Baumgärtel in die Luft beim Spiel 
Fans halten das Konterfei von Steve Baumgärtel in die Luft beim Spiel  © Christian Modla
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"Rückkehrer" Steve Baumgärtel erzielt bei der 26:27-Niederlage gegen den TVB Stuttgart sein erstes Bundesligator

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Leipzig. Die Anzeigetafel steht bei Minute 24, als Steve Baumgärtel von halbrechts in den Kreis springt und die Kugel zum 6:9 im Netz versenkt – sein erstes Tor in der 1. Bundesliga. Die Halle bebt. Die grün-weißen Handballer sind im Aufwind, kämpfen sich gegen die Gäste von der Stuttgarter Stadtgrenze immer besser ins Spiel– dass es am Donnerstagabend trotzdem eine knappe Niederlage (26:27) wurde, lag an Kleinigkeiten.

„Kämpferisch können wir uns nichts vorwerfen“, meinte Alen Milosevic nach der Partie. „Aber wir haben in doppelter Überzahl zwei Gegentore kassiert. Das hat uns ein bisschen das Genick gebrochen.“ Lukas Binder bemängelte: „In der ersten Hälfte sind wir im Angriff nicht zurecht gekommen. Wir müssen einfach konsequenter abschließen.“

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Baumgärtel sieht Premierentreffer gelassen

Nicht nur wegen des Misserfolgs spielt der Premierentreffer für Steve Baumgärtel keine Rolle. Das Tor sei nichts Besonderes, sagte der 34-jährige Routinier und Sympathieträger unter den Leipziger Fans. Die drei Wochen seit seiner Rückkehr fühlten sich bereits wie eine Ewigkeit an. „Erst wenn ich wieder in der zweiten Mannschaft bin, blicke ich vielleicht mit Freude auf das Tor zurück.“ Baumgärtel spielt seit 2015 für den Kooperationspartner LVB Leipzig, mit dem der SC DHfK ab dieser Saison als Spielgemeinschaft unter dem Namen SG Leipzig II in der 3. Liga auftritt.

Was den Rückraumspieler hingegen fröhlich stimmte, waren mehrere Fans, die während der Partie ein Transparent mit seinem Konterfei in die Luft hielten. Philipp Weber hatte ihn darauf aufmerksam gemacht. Baumgärtel: „Ich war überrascht und dachte nur: ,Wow, tolle Fans‘!“ Solche Aktionen zeigten, dass der SC DHfK ein einmaliger, sehr familiärer Verein sei. „Ich war fünf Jahre weg. Doch die Leute haben mich offenbar nicht vergessen. Das ist nicht alltäglich.“

Anspannung wegen Verletztenmisere

Nicht alltäglich ist auch die Verletztenmisere beim Team von Trainer Michael Biegler. Der 57-Jährige ist hochgradig sensibilisiert für das Thema. Das wurde schon kurz nach Anwurf deutlich. Neuzugang Patrick Wiesmach krümmte sich nach einem Zusammenstoß mit einem Gegenspieler am Boden. Biegler schlug die Hände vors Gesicht, machte flehende Bewegungen. Zum Glück war es nichts Ernstes. Doch der Coach ist sicher: „Bis zum Magdeburg-Spiel wird sich die Personalsituation nicht entschärfen.“

Matthias Klöppel

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