06. Dezember 2018 / 18:00 Uhr

SC-DHfK-Handballer setzen gegen TBV Lemgo auf Heimvorteil

SC-DHfK-Handballer setzen gegen TBV Lemgo auf Heimvorteil

Uwe Köster
Philipp Weber (DHfK 20) beim Jubel nach einem gehaltenen Ball beim Spiel SC DHfK Leipzig vs THW Kiel, Handball, 1.Liga, 07.10.18
Philipp Weber weiß, wie der vierte Heimsieg in Folge gelingen kann: „Wir müssen gegen TBV Lemgo schnell zurücklaufen.“ © Christian Modla
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Im Heimspiel am Sonntag (16 Uhr) gegen Altmeister TBV Lemgo sollen die Handballfans auf den Rängen helfen, den vierten Heimsieg in Folge zu schaffen.

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Leipzig. Ja, ist denn schon Weihnachten? Musik und Zauberei, eine Tombola, dazu Plätzchen und Glühwein für einen guten Zweck kündigt SC DHfK-Manager Karsten Günther zum Heimspiel der Bundesliga-Handballer gegen den TBV Lemgo am Sonntag (16 Uhr) in der Arena an. Der volle weihnachtliche Aufschlag also. Aber da fehlt noch was: Ein Sieg gegen TBV Lemgo! Der würde die Leipziger Handball-Gemeinde richtiges weihnachtliche Glück bescheren.

DURCHKLICKEN: Das sind die Bilder vom letzten Heimsieg gegen den TSV Burgdorf

SC DHfK Leipzig - TSV Hannover-Burgdorf 31:26 Zur Galerie
SC DHfK Leipzig - TSV Hannover-Burgdorf 31:26 © Alexander Prautzsch
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Leipzigs Star-Shooter Philipp Weber weiß, wie es gelingen kann: „Lemgo hat ein gutes Tempospiel, sie machen einfache Tore. Wir müssen vorne gut abschließen, damit sie ihr Tempospiel gar nicht erst aufziehen können. Und schnell zurücklaufen. Wenn wir unser Potenzial abrufen, dann gibt es wenige Argumente für Lemgo.“

In der hoffnungsvollen Prognose kommt das schöne Wörtchen „wenn“ vor, denn das mit dem Potenzial abrufen hat in dieser Spielzeit leider nicht immer geklappt. Die Leipziger fielen mit schwanken Leistungen auf, blieben ergebnistechnisch unter den Erwartungen. Indizien für einen glücklichen Ausgang am Sonntag gibt es jedoch genug.

Die personelle Lage: Bis auf den Langzeitverletzten Jens Vortmann drohen keine Ausfälle.

Der Heimvorteil: Die letzten drei Heimspiele wurden gewonnen. „Ein Heimsieg ist wieder unser Ziel. Zu Hause fällt es uns leichter, die Zuschauer sind ein großer Garant“, sagt Coach André Haber. Maciej Gebala erklärt das Phänomen aus Sicht der Spieler: „Ja, es gibt bei uns eine Diskrepanz zwischen Heim- und Auswärtsspielen. Zu Hause geben uns die Fans ganz viel Power. Da ist es viel einfacher zu spielen.“ 3300 Tickets sind bisher verkauft, die 4000-er Marke soll wieder fallen.

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Extra-Motivation: Zur Weihnachtsfeier am Montag wurde als Special-Motivator Ex-Bayern-Star Giovane Elber extra eingeflogen. Was er den Handballern mit auf den Weg gegeben hat, erzählt Philipp Weber: „Nun, dass es immer weitergeht, und dass es nur gemeinsam geht. Nach Niederlagen soll man nicht in ein Tal fallen, nicht zu viel grübeln, denn dann geht gar nichts. Einfach weitermachen, hart arbeiten, dann kommt das Glück auch zurück.“

Fakt ist, die DHfK-Jungs machen weiter und laut Haber arbeiten sie im Training hart. Das Glück kann kommen.

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