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SC-DHfK-Handballer wollen die ersten Bundesliga-Punkte

Matthias Klöppel
Aivis Jurdsz, der Hammer aus Riga, soll gegen BBM Bietigheim für Gefahr aus dem Rückraum sorgen. © Evelyn ter Vehn

Die Schützlinge von Michael Biegler sollen und wollen gegen den starken Aufsteiger BBM Bietigheim ihre Wettbewerbsfähigkeit unter Beweis stellen.

Leipzig. Das Ostduell ist abgehakt, der Fokus liegt ganz auf Bietigheim: Wenn die Handballer des SC DHfK am Dienstagabend in der Arena gegen den Aufsteiger aus Schwaben antreten (19 Uhr), zählt trotz schwieriger Personallage nur ein Sieg für die Männer aus der Messestadt. „Wir wissen, dass wir unter Druck stehen. Es ist ein Heimspiel, wir sind Favorit. Da muss ein Sieg her“, betont Kreisläufer Alen Milosevic. Von einem Schlüsselspiel mag im Verein keiner reden. Doch die kommenden Aufgaben in Melsungen und Mannheim dürften ungleich schwerer werden, so dass bei einer heutigen Niederlage ein Start mit 0:10 Punkten drohen könnte.

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JETZT DURCHKLICKEN: die Bilder vom Duell SC Magdeburg gegen den SC DHfK Leipzig.

SC Magdeburg – SC DHfK Leipzig (28:20) © Rainer Justen
SC Magdeburg – SC DHfK Leipzig (28:20) © Rainer Justen
SC Magdeburg – SC DHfK Leipzig (28:20) © Rainer Justen
SC Magdeburg – SC DHfK Leipzig (28:20) © Rainer Justen
SC Magdeburg – SC DHfK Leipzig (28:20) © Rainer Justen
SC Magdeburg – SC DHfK Leipzig (28:20) © Rainer Justen
SC Magdeburg – SC DHfK Leipzig (28:20) © Rainer Justen
SC Magdeburg – SC DHfK Leipzig (28:20) © Rainer Justen
SC Magdeburg – SC DHfK Leipzig (28:20) © Rainer Justen
SC Magdeburg – SC DHfK Leipzig (28:20) © Rainer Justen
SC Magdeburg – SC DHfK Leipzig (28:20) © Rainer Justen
SC Magdeburg – SC DHfK Leipzig (28:20) © Rainer Justen

Janke fällt gegen Bietigheim aus

Dass Bietigheim indes kein Selbstläufer wird, weiß DHfK-Coach Michael Biegler: „Das ist eine Mannschaft, die man erst einmal brechen muss. Das haben sie in Wetzlar und gegen Melsungen bewiesen. Wir dürfen nicht ungeduldig werden.“ An der Kadersituation hat sich gegenüber dem Magdeburg-Spiel nichts geändert. Es werden die gleichen Jungs auf der Platte stehen wie im Derby.

Das heißt: Neben den Langzeitverletzten fehlt auch Nationalspieler Maximilian Janke. Der 25-jährige Spielmacher fällt nach einem Muskelfaserriss im Adduktorenbereich noch mindestens eine Woche aus – könnte am Sonntag in Melsungen eine Option sein. „Alle kennen unsere Situation. Trotzdem ist jedem klar, dass wir das Spiel gewinnen müssen“, unterstreicht Manager Karsten Günther.

SCM-Niederlage verschmerzbar

Neben den Fans – 3200 Tickets sind bereits verkauft – könnte die Wurfqualität ein Faktor gegen die Schwaben werden. Die habe in der Partie beim SCM noch gelitten, resümiert Michael Biegler in der Rückschau. Gepaart mit einem nicht ausreichenden Rückzug habe das zu der deutlichen Niederlage geführt. „Wir können es aber verschmerzen, dass wir auswärts gegen ein Team, das einen Titel als Ziel ausgegeben hat, nicht wettbewerbsfähig waren. Dass wir das zu Hause sehr wohl sind, müssen wir nun beweisen“, so der 57-Jährige.

Neue Kabine vorgestellt

Dankbar sind die Grün-Weißen für die neue Kabine, die ihnen nun dauerhaft in den Katakomben der Arena zur Verfügung steht. Das Refugium sei ein Meilenstein, heißt es unisono von Trainer, Manager und Spielern. Denn bislang habe sich das Team immer in verschiedenen Räumen umkleiden müssen, sei stets auf dem Sprung gewesen, sagt Michael Biegler.

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Zudem: In dem kleinen Wohnzimmer kann sich die Mannschaft leichter untereinander austauschen, jeder ist bei Teambesprechungen erreichbar, auch Videoanalysen sind möglich. Und wer bekommt welchen Platz? „Die Ältesten durften zuerst wählen – die Jüngsten waren zuletzt dran“, verrät Alen Milosevic lächelnd. Mit seinen 28 Jahren dürfte der Schweizer einen der begehrteren Plätze ergattert haben.

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