19. August 2018 / 18:48 Uhr

SC DHfK Leipzig steht im DHB-Pokal-Achtelfinale

SC DHfK Leipzig steht im DHB-Pokal-Achtelfinale

LVZ
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Patrick Wiesmach war mit 11 Treffern erneut bester Torschütze des SC DHfK Leipzig. 
Patrick Wiesmach war mit 11 Treffern erneut bester Torschütze des SC DHfK Leipzig.  © Honorarpflichtig
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Der SC DHfK Leipzig gewinnt in das Finalspiel der ersten Pokalrunde glücklich gegen den Zweitligisten Dessau-Rosslauer HV mit 26:25. 

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Spenge. Der SC DHfK Leipzig steht im Achtelfinale des DHB-Pokals. Das ist schon die beste Nachricht des Wochenendes. Denn die Mannen von Trainer Michael Biegler haben sich beim Quali-Turnier in Spenge wahrlich nicht mit Ruhm bekleckert. Nachdem am Sonnabend Drittligist Leichlinger TV noch souverän mit 45:26 bezwungen werden konnte, war der Dessau-Rosslauer HV am Sonntag der erwartet härtere Brocken. Dass sich die ersatzgeschwächten Leipziger - Maximilian Janke und Aivis Jurdzs waren kurzfristig auch noch ausgefallen - gegen den von Ex-DHfK-Coach Uwe Jungandreas trainierten Zweitligisten so schwer tun würden, hätten sie aber wahrscheinlich auch nicht gedacht. "Wir haben heute keine gute Leistung gebracht, das muss man selbstkritisch sagen", meinte hinterher DHfK-Manager Karsten Günther.

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Nach fünf Minuten führte der DRHV mit 2:0, bis zur 25. Minute dauerte es bis zur ersten Führung des Favoriten durch ein Tor von Lukas Binder. Wer geglaubt hätte, dass der Erstligist nun davonziehen würde, sah sich getäuscht. Zur Halbzeit waren wieder die Sachsen-Anhalter vorn, die nach vielen klaren Niederlagen gegen den SC DHfK in der jüngeren Vergangenheit mal wieder auf Augenhöhe agierten. "Wir haben Leipzig alles abverlangt", freute sich Jungandreas. Mit einer kompakten Abwehr machten sie dem höherklassigen Team das Leben schwer, dazu kam eine schwache Wurfquote bei den Grün-Weißen. "Und dann wird ein Favorit auch nervös", sagte Jungandreas, der von 2010 bis 2013 in Leipzig an der Seitenlinie stand. "Es hat letztlich nur das i-Tüpfelchen bei uns gefehlt."

Bis eine Minute vor Schluss lag seine Mannschaft immer wieder vorn, dann kam erst der Ausgleich und das besagte 26:25 durch Niclas Pieczkowski. Einen letzten DRHV-Angriff hielt der starke Milos Putera, nachdem auch der folgende Freiwurf in die Mauer gegangen war, hatte der SC DHfK das harte Stück Arbeit in der Sporthalle Spenge geschafft. "Wir tun uns im Moment wahnsinnig schwer, weil wir auf vielen Positionen Ersatzleute spielen lassen müssen und nicht so eingespielt sind", analysierte Pieczkowski.

Am Ende steht für die Leipziger das erneute Weiterkommen ins Achtelfinale des DHB-Pokals, das am 16. und 17. Oktober ausgetragen wird. Davor steht aber erstmal der Bundesliga-Start: Am Donnerstag (19 Uhr) geht es gegen den TVB Stuttgart.

DHfK-Tore: Santos 3, Wiesmach 12, Semper 2, Pieczkowski 4, Binder 3, Löser 2

Christian Dittmar

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