09. Januar 2019 / 20:20 Uhr

SC DHfK Leipzig steht vor drei Personalentscheidungen

SC DHfK Leipzig steht vor drei Personalentscheidungen

Matthias Roth
Die weitere Zusammenarbeit zwischen Andreas Rojewski (links) und DHfK-Geschäftsführer Karsten Günther ist derzeit offen.
Die weitere Zusammenarbeit zwischen Andreas Rojewski (links) und DHfK-Geschäftsführer Karsten Günther ist derzeit offen. © Christian Modla
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Die Verträge von Milos Putera und Andreas Rojewski laufen aus, Aivis Jurdzs geht zurück nach Lettland. Der SC DHfK Leipzig muss sich mit drei Personalien befassen. Ein schwedischer Nationalspieler könnte den Verein verstärken.

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Leipzig. Der SC DHfK Leipzig stellt wichtige Weichen für die kommende Saison. Traditionell im Januar werden in der Handball-Bundesliga die Personalplanungen für die kommende Saison vorangetrieben und erste Verträge abgeschlossen.

Drei Personalentscheidungen

Bei den Grün-Weißen geht es um drei Kaderentscheidungen. Was wird aus Torhüter Milos Putera (36) und Linkshänder Andreas Rojewski (33)? Die Verträge von beiden Spielern laufen im Sommer aus. Weitere wichtige Frage: Wer ersetzt Aivis Jurdzs auf der Königsposition im linken Rückraum?

„Wir sind mit Milos und Roje im Gespräch“, sagt DHfK-Manager Karsten Günther. Beim slowakischen Keeper sind zwei Konstellationen denkbar: Er macht als dritter Schlussmann weiter oder wechselt in den Betreuerstab des SC DHfK. Die Leipziger planen in der kommenden Saison wieder mit Jens Vortmann (31).

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Vortmann mit guten Fortschritten

Nach seinem Kreuzbandriss macht der Kapitän gute Fortschritte und könnte demnächst sogar mit ersten individuellen Einheiten in der Halle beginnen. Ziel ist es, Vortmann bis spätestens kommende Saison wieder einsatzbereit im Team zu haben. Sein Partner auf der Position wird künftig Joel Birlehm sein. Der 21-Jährige wechselt von TuS Lübbecke-Nettelstedt nach Leipzig und gilt als eines der größten deutschen Talente.

Rojewski ohne neuen Spielervertrag

Als Spieler hat dagegen Rojewski keine Zukunft in Leipzig. Im rechten Rückraum plant der Verein künftig mit dem Duo Franz Semper und Gregor Remke. Rojewski könnte eventuell trotzdem gehalten werden und mit seinem Netzwerk im deutschen und internationalen Handball beim SC DHfK eine neue Aufgabe erhalten. Der 33-Jährige hat sich allerdings selbst noch nicht zu seiner Zukunft festgelegt und kann sich auch eine weitere Saison als Spieler vorstellen, dann allerdings nicht mehr in Leipzig.

Schwede soll Jurdzs ersetzen

Noch offen ist die Nachfolge von Aivis Jurdzs der zurück in seine Heimat Lettland geht. Der SC DHfK ist dem Vernehmen nach weiter am schwedischen Nationalspieler Philipp Henningsson interessiert. Der 1,97-Meter-Mann von IFK Kristianstad ist aber derzeit mit einem Ermüdungsbruch verletzt, musste operiert werden und fällt somit rund zehn Wochen aus. Damit verpasst er auch die Weltmeisterschaft.

Nachwuchsleute im Blick

Der SC DHfK schaut sich deshalb auch nach Alternativen um. „Wir halten bei der WM die Augen offen“, so Manager Günther. Denkbar ist zudem eine interne Lösung. Der in der 3. Liga wurfgewaltige Timo Löser (19, 1,97 Meter)) von der SG Leipzig II und Nachwuchsmann Julius Meyer-Siebert (18, 2,02 Meter) fallen als Namen. Klar ist aber auch: Der Jurdzs-Nachfolger soll die Abwehr weiter stabilisieren und sich im Training mit Philipp Weber messen können, um auch den Nationalspieler über diese Duelle besser zu machen. „Das wird neben dem Torhüter die wichtigste Neuverpflichtung, deshalb wird es auf dieser Position keine Kompromisse geben“, kündigt Günther deshalb an.

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