19. November 2018 / 18:42 Uhr

SC DHfK Leipzig will nach Niederlage an Mentalität arbeiten

SC DHfK Leipzig will nach Niederlage an Mentalität arbeiten

LVZ
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Wiederholung durchaus erwünscht: Aivis Jurdzs erzielte in der vergangenen Saison das letzte Tor beim 25:23-Erfolg des SC DHfK Leipzig gegen den TSV Hannover Burgdorf. 
Wiederholung durchaus erwünscht: Aivis Jurdzs erzielte in der vergangenen Saison das letzte Tor beim 25:23-Erfolg des SC DHfK Leipzig gegen den TSV Hannover Burgdorf.  © Christian Modla
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Rechtsaußen Lucas Krzikalla verlängert Vertrag bis 2020. Am Mittwoch ab 17 Uhr empfängt das Team von Andre Haber die Recken aus Hannover-Burgdorf

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Leipzig. Zwei Heimsiege in der Tasche, eine 7:1-Führung nach nur wenigen Minuten – „da war die Welt noch in Ordnung“, kommentiert Karsten Günther, Geschäftsführer des SC DHfK. Die überraschende Niederlage gegen den Tabellenletzten noch in den Knochen sprach er mit Cheftrainer André Haber und Rechtsaußen Patrick Wiemach gestern über das Spiel in Ludwigshafen und das nächste Heimspiel am Mittwoch.

„Eine richtige Erklärung dafür fällt mir schwer. Wir dachten, dass wir stabiler wären – hatten zwei Heimsiege und einen fantastischen Start in das Spiel“, sagte André Haber auf der Pressekonferenz. Es sei sehr ärgerlich, dass man die Eulen nach elf Minuten zurück ins Spiel eingeladen habe. Wiemach ergänzt: „Es ist sehr traurig, dass wir diese gute Möglichkeit auf zwei Punkte verpasst haben.“

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Einer der Gründe für die Niederlage sei die Mentalität der Mannschaft. Da sind sich alle drei einig. „Es gibt in der Liga keine Mannschaft, die nicht um jeden Sieg kämpft oder keine Herausforderung wäre“, so Günther. Deshalb müsse die Mannschaft auch mental stärker auftreten. Ein Problem dabei sei, dass noch keiner richtig die Führungsrolle übernommen hat. Er erklärte weiter: „Jemand in der Mannschaft muss sich in das Vakuum reinschmeißen. Wir haben bestimmt sieben oder acht erfahrene Spieler, die diese Aufgabe übernehmen könnten.“ Noch habe aber niemand die Initiative ergriffen, weshalb auch keiner der Spieler in harten Phasen, wie der zweiten Hälfte gegen die Eulen, die Mentalität der Mannschaft wieder anheben könne. Gerade auswärts, ohne die Unterstützung der Fans, sei das auffällig.

In einer solchen Halbzeit „gehört viel dazu, da wieder herauszukommen. Wir müssen lernen, damit umzugehen“, erklärt Haber. Aber der Coach sieht auch die positiven Seiten. Es sei gut, so schnell wieder auf die Platte zu müssen, um die Leistung im nächsten Spiel direkt wieder zu überprüfen.

Mit den Recken aus Hannover kommt am Mittwoch eine Mannschaft in ähnlicher Lage. Auch sie hatten ihr letztes Spiel in der Liga gegen Bietigheim am Donnerstag knapp verloren und durch die Samstagspartie gegen SL Benefica nur wenig Zeit zur Vorbereitung. „Sie haben eine sehr bewegliche Abwehr, stellen die Räume gut zu – wir müssen vorne kreativ werden“, so Haber. Auch Wiemach, der gegen die Eulen sein Debüt nach einer Verletzungspause hatte, ist zuversichtlich: „Wir müssen uns gut vorbereiten, aber ich vertraue der Taktik, die André aufstellt.“ Ein weiterer Ansporn für die Mentalität der Mannschaft könnte auch die Vertragsverlängerung vom Leipziger Lucas Krzikalla sein, der bis 2020 bei seiner Heimmannschaft bleiben wird.

Ticket-Verlosung

Für das Spiel des SC DHfK gegen Hannover am Mittwoch verloren wir 3 x 2 Tickets. Interesse? Dann am Dienstag von 14 Uhr bis 14.15 Uhr die Telefonnummer 01805/2181-11* wählen. Aus den eingehenden Anrufern werden unsere Gewinner gezogen. Viel Glück!

*0,14 Euro/Minute aus dem Festnetz, Mobilfunk maximal 0,42 Euro/Minute. Bitte beachten Sie bei der Teilnahme unsere Informationen zur Datenverarbeitung unter www.madsack.de/dsgvo-info

Tilman Kortenhaus

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