21. November 2018 / 18:57 Uhr

SC DHfK-Männer kämpfen den Recken den Sieg ab

SC DHfK-Männer kämpfen den Recken den Sieg ab

LVZ
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Der SC DHfK Leipzig gewinnt das Spiel gegen den TSV Hannover-Burgdorf mit 31:26
Der SC DHfK Leipzig gewinnt das Spiel gegen den TSV Hannover-Burgdorf mit 31:26 © Alexander Prautzsch
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Moral und Kampfgeist bewiesen die DHfK-Handballer am Mittwoch gegen den TSV Hannover-Burgdorf. Während sie in der ersten Halbzeit noch einer Führung hinter liefen, gaben die Leipziger später den Ton an. Der Dank: Ein verdienter 31:26-Sieg, den in der ersten Hälfte wohl noch keiner erwartet hätte.

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Ein wichtiges Spiel für den SC DHfK Leipzig, der in den vergangenen Tagen die überraschende Niederlage gegen die Eulen aus Ludwigshafen verarbeiten musste. Das wussten auch die 3927 Zuschauer und haben für Stimmung in der Arena gesorgt. Unterstützung gab es dabei von den Anhängern der Ice-Fighters, die zwischenzeitlich mit ihren Gesängen die Halle übertönten und die Leipziger Handballer auf Hochtouren bringen wollten.

DURCHKLICKEN: Das sind die Bilder vom letzten Heimsieg gegen den TSV Burgdorf

SC DHfK Leipzig - TSV Hannover-Burgdorf 31:26 Zur Galerie
SC DHfK Leipzig - TSV Hannover-Burgdorf 31:26 © Alexander Prautzsch
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Das glückte in der ersten Hälfte nur bedingt. Zwar starteten die DHfK-Männer durch einen Treffer von Niclas Pieczkowski stark in die Partie, liefen aber bereits ab der fünften Spielminute einem Rückstand hinterher, den sie in den ersten 30 Minuten nicht mehr aufholen konnten. Schon in der siebten Minute hatten die Recken mit vier Toren in Folge eine relativ komfortable 3:6-Führung aufgebaut. Immer wieder kämpften sich die Leipziger zwar heran, erzielten durch Phillipp Weber und Franz Semper mehrfach die wichtigen Anschlusstreffer – aber ohne den erhofften Erfolg. Jedes Mal baute der TSV wieder auf seine drei Punkte Vorsprung aus.

Team-Coach André Haber wollte vorne kreativ werden, hinten die Kreisläufer der Recken, Evgeni Pevnov und Ilija Brozovic, aufhalten. Es gelang nicht oft genug. Der kroatische Hühne, Brozovic, der 1,96 Meter misst, machte es der Verteidigung schwer. Nach gespielter erster Hälfte war keine Änderung in Sicht: mit 13:15 ging es in Pause.

Auch nach dem Wechsel sieht zunächst alles aus wie gehabt. Umschwung dann in der 37. Minute. Nach gutem Konter trifft Franz Semper einmal, nach guter Defensivarbeit der Leipziger, nur eine Minute später erneut. 17:17-Ausgleich und Hoffnung. Hinten wirkt die Abwehr etwas stabiler, Rene Villadsen im Tor aufgeweckter und vor allem im Angriff steigt die Trefferquote. Die DHfK-Männer gehen in Führung – wollen sie nicht mehr abgeben.

41. und 42. Minute gibt es gleich zweifach Zwei-Minuten-Strafen für die Recken. Die Unterzahl nutzt die Heimmannschaft, baut die Führung kurzzeitig auf drei Treffer aus. In der 54. Minute nimmt Recken-Trainer Antonio Carlos Ortega eine Auszeit, will den inzwischen 28:24-Rückstand mit allen Mitteln bekämpfen. Der erste Wurf der Recken fliegt rechts vorbei, Semper wirft auf der Gegenseite seinen zehnten Treffer. Fünf vorne, nur noch vier Minuten zu spielen. Leipzig lässt sich nichts mehr nehmen, präsentiert sich bis zum Schluss selbstbewusst. Heimsieg Nummer drei in Folge ist perfekt – und die Mannschaft genießt es und hört sich die Fan-Gesänge der Ice-Fighters-Anhänger noch Minuten lang vom Spielfeld aus an.

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André Haber: „Ich bin sehr glücklich über den Sieg. Zum Spielstart hat man die Niederlage aus Ludwigshafen noch gemerkt. Nur in der eigenen Halle vor den Fans haben wir uns nach und nach gesteigert.Die Zuschauer wissen wann sie uns unterstützen müssen. In der zweiten Hälfte war unsere Offensive unglaublich treffsicher und wir haben nur elf Gegentore bekommen. Das freut mich sehr gegen diesen starken Angriff.“ Zur Galerie
André Haber: „Ich bin sehr glücklich über den Sieg. Zum Spielstart hat man die Niederlage aus Ludwigshafen noch gemerkt. Nur in der eigenen Halle vor den Fans haben wir uns nach und nach gesteigert.Die Zuschauer wissen wann sie uns unterstützen müssen. In der zweiten Hälfte war unsere Offensive unglaublich treffsicher und wir haben nur elf Gegentore bekommen. Das freut mich sehr gegen diesen starken Angriff.“ ©

Sven Sören Christophersen: „Wir sind jetzt in einer schwierigen Situation. Wir haben Probleme in der Defensive. Die Jungs haben gekämpft, aber uns ist das Spiel in der zweiten Halbzeit entglitten. 18 Gegentore in einer Halbzeit oder 31 Gegentore insgesamt - dann ist es schwer ein Spiel in der Bundesliag zu gewinnen. Wir brauchen jetzt einen Sieg. Es fehlt den Jungs ein Quäntchen Glück und Selbstbewusstsein.“

Von Tilman Kortenhaus

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