12. Februar 2019 / 16:25 Uhr

SC DHfK-Torhüter Jens Vortmann arbeitet an seinem Comeback

SC DHfK-Torhüter Jens Vortmann arbeitet an seinem Comeback

Jan Jüttner
Jens Vortmann befindet sich nach seiner schweren Kreuzbandverletzung im Aufbautraining. 
Jens Vortmann befindet sich nach seiner schweren Kreuzbandverletzung im Aufbautraining.  © SC DHfK Leipzig
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Der Keeper des SC DHfK Leipzig befindet sich nach seiner schweren Kreuzbandverletzung in der Rehabilitation . Einen genauen Zeitplan für sein Comeback gibt es jedoch noch nicht. 

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Leipzig. Beim jüngsten Sieg der Leipziger Handballer in Bietigheim ließen die starken Ersatz-Torhüter Miloš Putera und René Villadsen im Verbund mit der Abwehr lediglich 15 Gegentreffer zu und sorgten für den ersten Auswärtserfolg des SC DHfK Leipzig in der laufenden Saison.

Dem verletzten Stammtorwart und Kapitän Jens Vortmann blieb erneut nur die Zuschauerrolle, doch natürlich bejubelte er auf der Tribüne den Auswärtssieg seines Teams. In der laufenden Saison hat Vortmann wegen eines Kreuzbandrisses noch kein Pflichtspiel für seinen Klub bestreiten können. „Es ist keine schöne Situation nicht selbst ins Spiel einzugreifen und Einfluss auf die Mannschaft nehmen zu können. Das ist für jeden Sportler, der auf diesem hohen Niveau unterwegs ist, nicht so leicht zu verkraften“, bedauert der 31-Jährige.

Die Spiele seiner Mannschaft verfolgt der Schlussmann hinter der Mannschaftsbank. Trotzdem analysiert er die Spielweise seiner Leipziger nicht anders, als wenn er selbst auf der Platte stehen würde. „Ich bin objektiv genug, um unsere Leistungen richtig einzuschätzen. Ganz egal ob ich aktiv dabei bin oder eben nicht.“

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Derzeit ist Vortmann, der im Jahr 2016 vom HSV Hamburg zu den Messestädtern wechselte, zumindest in Teilen des Mannschaftstrainings wieder mit dabei. Ein Comeback-Termin steht jedoch noch nicht in Aussicht. „Ich habe mir keine Deadline gesetzt, wann ich wieder auf der Platte stehen will. Ich muss den Trainings- und Heilungsverlauf abwarten. Wenn dann der Fitnesszustand wieder stimmt, dann werde ich auch wieder angreifen. Es gibt aber noch keinen genauen Plan.“

Gegen den Mitabstiegskonkurrenten Bietigheim gelang dem SC DHfK, der aktuell auf Tabellenrang 15 liegt, ein deutlicher 24:15-Erfolg. Für die Messestäder ein erster Schritt aus der Krise, vorher gab es viel Kritik für die Mannschaft von Trainer André Haber.

Der 1,95 m große Torhüter ist jedoch zuversichtlich, was den weiteren Verlauf der Saison für seine Leipziger angeht. „Wir sind eine Mannschaft, bei der es auch im Training gut zur Sache geht. Wenn es mal nicht so läuft, wird das ein oder andere hinterfragt und kritischer beäugt. Das ist auch richtig, aber wir haben eine gute Mischung aus Selbstkritik und Selbstbewusstsein gefunden. Wir werden in der Rückrunde angreifen.“

Bereits am Donnerstag können die DHfK-Handballer den positiven Trend im neuen Jahr bestätigen. Um 19 Uhr treten die Leipziger bei Frisch Auf Göppingen an. Gegen den Tabellensiebten aus der Region Stuttgart wird es wieder auf eine kompakte Defensivarbeit ankommen.

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