09. September 2018 / 18:12 Uhr

SC DHfK unterliegt Melsungen klar mit 27:35

SC DHfK unterliegt Melsungen klar mit 27:35

Matthias Klöppel
Handballspiel Männer 1. Bundesliga
Nichts zu holen gabs es für die DHfK-Mannen um Philipp Weber (re.) in Melsungen. © Rainer Justen
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Nichts zu holen für Leipzigs Handballer bei den Nordhessen.

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Kassel. Rückschlag für den SC DHfK: Nach dem Dosenöffner-Sieg gegen Bietigheim vor wenigen Tagen müssen Leipzigs Handballer am Sonntag im schweren Auswärtsspiel bei der MT Melsungen eine am Ende deutliche 27:35-Niederlage hinnehmen. Nach ausgeglichener erster Hälfte setzte sich im zweiten Durchgang die Aggressivität und Metalität der Nordhessen durch. Bester Werfer bei den Sachsen war Rechtsaußen Patrick Wiesmach mit zehn Treffern.

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Vor der Partie war klar: Der Ausgang wird für beide Seiten die Weichen für die nächsten Wochen stellen. Sowohl die DHfK als auch die MT bilanzierten vorab mit 2:4-Punkten, beide hatten jeweils klar gegen Magdeburg verloren und deutlich gegen Aufsteiger Bietigheim gewonnen. Die Statistik versprach also ein Duell auf Augenhöhe. Und genau das bekommen die 3527 Zuschauer in der Kassler Rothenbach-Halle auch zu sehen: Schnell, intensiv, ausgeglichen ist die erste Hälfte. Die Gangart der Gastgeber ist teils hart. Franz Semper bekommt das gleich in der zweiten Minute schmerzlich zu spüren. Kein Team kann sich absetzen, 5:5 nach zehn, 7:7 nach 15 Minuten.

Auffällig sind die vielen technischen Fehler auf beiden Seiten – zunächst vor allem bei der MT. Auch deshalb geht Leipzig nach 17. Minuten erstmals mit zwei Toren in Führung, Lukas Binder macht den Kempa für Franz Semper, der vollendet zum 9:7 aus Sicht der Grün-Weißen. „Wir müssen die Nerven bewahren“, spornt Heiko Grimm seine Schützlinge an. Der Melsungen-Coach stellt auf eine 5:1-Defensive um. Doch die Gäste erhöhen auf 11:8. Milos Putera hält stark gegen Yves Kunkel, der zu Saisonbeginn von den Messestädtern an die Fulda gewechselt war.

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In der Folge leistet sich der SC DHfK eine Reihe technischer Unzulänglichkeiten. Die Nordhessen nutzen die Einladungen, drehen die Partie über mehrere Tempogegenstöße. Mit der Schlusssirne donnert Niclas Pieczkowski die Kugel zum leistungsgerechten 14:14-Pausenstand in die Maschen.

Nach Wiederanpfiff kann es kaum schlechter laufen für die Leipziger: erst ein abgefälschter Treffer, dann Siebenmeter und Zeitstrafe für Aivis Jurdzs. So liegt Melsungen rasch mit zwei, bald mit drei Toren in Front (32., 37). „Männer, weiter, weiter, weiter – auf!“, heizt André Haber, der den erkrankten Chefcoach Michael Biegler auf der Leipziger Trainerbank ersetzt, sein Team an. Dass die Gäste in Schlagdistanz bleiben, verdanken sie vor allem Patrick Wiesmach. Der dänische Neuzugang erzielt in der 41. Minute bereits sein achtes Tor. Probleme haben die Sachsen beim Rückzugsverhalten, kassieren immer wieder Treffer bei direkten Gegenstößen und zweiten Wellen. Die Folge: fünf Tore Rückstand nach 49. Minuten. Besonders Tobias Reichmann ist für den SC DHfK nicht zu bändigen. Der Rechtsaußen netzt zehnmal ein bei einer hundertprozentigen Wurfquote.

In der Schlussphase zeigt Melsungen, wer in der Halle der Chef ist. Leipzig kommt nicht mehr ins Spiel und unterliegt schließlich mit 27:35. Melsungen klettert im Tableau nach oben, Leipzig verharrt im unteren Drittel.

DHfK-Co-Trainer André Haber sagte nach der Partie: „Wir hatten uns einen Plan zurecht gelegt. Am Anfang klappte das auch gut. Doch nach der Pause haben wir den Hebel nicht mehr umgelegt bekommen. Wir haben die Melsunger Angriffe nicht mehr gestoppt. 21 Gegentore in der zweiten Hälfte – das sind natürlich viel zu viel.“

DHfK: Putera, Villadsen – Wiesmach 10, Santos, Weber 4, Pieczkowski 5, Jurdzs 1, Binder 2, Roscheck, Gebala, Semper 4, Baumgärtel, Milosevic 1. Bester MT-Werfer: Reichmann 11. Zuschauer: . Siebenmeter: Leipzig 1/1 – Melsungen 5/5. Strafminuten: 6/4.

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