Der SC Hainberg schlägt Bremke letztlich deutlich, muss aber immer wieder bangen. Der SC Hainberg schlägt Bremke letztlich deutlich, muss aber immer wieder bangen. ©
Der SC Hainberg schlägt Bremke letztlich deutlich, muss aber immer wieder bangen.

SC Hainberg auf dem Weg in die Landesliga

Blau-Weiße gewinnen mit 3:0 gegen den TSV Bremke/Ischenrode

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Zwölf Spiele hat der SC Hainberg in der Bezirksliga-Saison noch vor sich - und ist Favorit Nummer eins auf den Aufstieg in die Landesliga. Am gestrigen Sonnabend gewannen die Blau-Weißen mit 3:0 (1:0) gegen den Tabellenvierten TSV Bremke/Ischenrode und holten damit den 16. Saisonsieg. Der Dreier war verdient, doch hin und wieder gab es kritische Situationen für die Elf von den Zietenterrassen!

Per Standard ging die Mannschaft von Trainer Dennis Erkner in Führung: Maximilian Maretschke schoss einen Freistoß, Jonas Hille legte volley ab - und André Kaufmann schoss aus nächster Nähe ein (33.). Im Kampf um das schönste Tor des Tages hatte dieser Treffer aber vermutlich das Nachsehen: Denn Mitte der zweiten Hälfte erhöhte Gianni Weiss mit einem Knaller aus 17 Metern unter die Latte auf 2:0 für die Platzherren. Chancen hatte aber nicht nur Hainberg, sondern auch Bremke: Vor allem in der Anfangsphase waren die Gäste gefährlich; der SC musste froh sein, nicht in Rückstand zu geraten. Zudem durften sich die Platzherren in der zweiten Hälfte, beim Spielstand von 1:0, bei ihrem Keeper Aleksandar Stankovic bedanken: Er parierte einen Strafstoß des Bremkers Steffen Doll. Der Elfmeter war berechtigt, weil es dem Hainberger Yannick Broscheit bei einem gegnerischen Schuss nicht gelungen war, sich rechtzeitig wegzudrehen und der Ball den Arm des Verteidigers berührte.

Ein Elfmeter führte auch zum 3:0-Endstand, obschon dieses Tor eigentlich nicht hätte fallen dürfen: Der eingewechselte Hainberger Kutaiba Kassar wurde auf dem Weg zum gegnerischen Tor gelegt - allerdings ereignete sich das Foul außerhalb des Strafraums. Jonas Hille konnte es egal sein, er verwandelte den Elfmeter (89). 

Sollte dem SC Hainberg tatsächlich der Aufstieg gelingen, würde dies einem kleinen Wunder gleichkommen. Schließlich sind die Blau-Weißen in der Saison 2014/15 nur gerade noch dem Abstieg entronnen. Aktuell ist der SCH zwar Tabellenzweiter und hat fünf Punkte Rückstand auf den Ligaprimus FC Eintracht Northeim II. Allerdings haben die Hainberger auch fünf Spiele weniger absolviert. Der Aufstieg des SC, der bislang noch kein einziges Mal Unentschieden spielte, scheint ziemlich wahrscheinlich.

Das gilt umso mehr, als die Elf von Zietenterrassen bald sicher mehrfach punkten wird: Kurioserweise spielen die Hainberger gegen Ende der Saison nämlich hintereinander weg gegen die Nummern 13, 14, 15, 16 und 17 der Tabelle. Vielleicht wird das eine oder andere dieser Teams bis dahin rechnerisch bereits abgestiegen - oder gesichert - sein. Und ohnehin: Wer den Tabellenvierten mit 3:0 besiegt, kann wenig dagegen ausrichten, als klarer Favorit in all diesen Partien wahrgenommen zu werden.

Tore: 1:0 Kaufmann (33.), 2:0 Weiss (67.), 3:0 Hille (89./FE).

Jonas Hille trifft zum 3:0-Endstand (89.).
Region/Göttingen-Eichsfeld

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