24. September 2018 / 13:55 Uhr

Schalke im Krisenmodus: Tedesco spricht über Di-Santo-Bestrafung und Weinzierl-Kritik

Schalke im Krisenmodus: Tedesco spricht über Di-Santo-Bestrafung und Weinzierl-Kritik

Sönke Gorgos
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Domenico Tedesco hat sich zum Streit mit Franco Di Santo und der Kritik von Vorgänger Markus Weinzierl geäußert.
Domenico Tedesco hat sich zum Streit mit Franco Di Santo und der Kritik von Vorgänger Markus Weinzierl geäußert. © Getty
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Vor dem richtungweisenden Spiel gegen den SC Freiburg gibt sich Trainer Domenico Tedesco kämpferisch, kanzelt Kritiker Markus Weinzierl ab und lässt sich im Hinblick auf den Streit mit Stürmer Franco Di Santo nicht in die Karten blicken.

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Domenico Tedesco macht seine schwierigsten Wochen als Trainer des FC Schalke 04 durch. Das 0:2 gegen den FC Bayern war für den Vizemeister bereits die vierte Bundesliga-Niederlage in Folge. Schalke ist Letzter - und nach dem öffentlichen Streit mit Stürmer Franco Di Santo liegen bei S04 die Nerven endgültig blank.

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Dem Argentinier droht nach dem Zoff um seine Auswechslung (der SPORTBUZZER berichtete) nun eine Bestrafung. Tedesco wollte sich aber nicht festlegen, ob der 29-Jährige am Dienstag gegen den SC Freiburg (20.30 Uhr) wieder zum Aufgebot gehört. "Wir lassen uns überraschen. Ich habe noch nie den Kader im Vorfeld bekanntgegeben. Das würde den Freiburgern in die Karten spielen, deshalb werde ich das nicht tun", sagte Tedesco.

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Di Santo hatte Tedesco nach seiner Auswechslung hart attackiert und sich ein Wortgefecht mit seinem Trainer geliefert. Tedesco konterte später: "Ein bisschen Grunderziehung wäre nicht verkehrt." Di Santo entschuldigte sich später - über Twitter und in einer Mannschaftssitzung.

"Jeder muss wissen, inwieweit er sich an Kritik beteiligt"

"Wir hatten gestern eine Mannschaftssitzung. Ich habe der Mannschaft klar signalisiert, wie ich über die Situation denke, auch in Richtung Franco", sagte Tedesco. "Es ist wichtig, das hart anzusprechen. Franco hat sich dann entschuldigt, das haben wir angenommen. Das wird intern etwas geben, davon können sie ausgehen. Für mich ist das Thema erledigt."

Ärger auf Schalke: Fans kritisieren Di Santo

Das eher defensive Spielsystem Tedescos mit vielen langen Bällen sorgte zuletzt für öffentliche Kritik - unter anderem von seinem Vorgänger Markus Weinzierl. „Es ist die Frage, ob es zukunftsträchtig ist, nur defensiv zu denken, beziehungsweise das Spiel auf einen 36-Jährigen zuzuschneiden“, erklärte Weinzierl im Hinblick auf Abwehrchef Naldo. Tedesco: "Nach vier Niederlagen ist es logisch, dass Kritik aufkommt. Das ist normal. Jeder Einzelne muss für sich wissen, inwieweit er sich daran beteiligt."


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