06. Januar 2019 / 12:27 Uhr

Schalke-Manager Christian Heidel: So wurde Naldo von Thierry Henry nach Monaco gelockt

Schalke-Manager Christian Heidel: So wurde Naldo von Thierry Henry nach Monaco gelockt

Redaktion Sportbuzzer
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Immer spielen, viel Geld verdienen: Monacos Trainer Thierry Henry (l.) lockte Naldo zu seinem Verein, verriet Schalkes Manager Christian Heidel (eingeklinkt).
Immer spielen, viel Geld verdienen: Monacos Trainer Thierry Henry (l.) lockte Naldo zu seinem Verein, verriet Schalkes Manager Christian Heidel (eingeklinkt). © imago/Eibner
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Schalke-Manager Christian Heidel erklärt, warum er Naldo ungern ziehen ließ und mit welchen Versprechungen der Brasilianer zur AS Monaco gelockt wurde. Transfer-Gerüchte um den ehemaligen Bayern-Verteidiger Medhi Benatia lässt er unkommentiert.

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Schalke-Manager Christian Heidel hat den überraschenden Abgang von Abwehrspieler Naldo verteidigt und erklärt, wie Monaco-Trainer Thierry Henry dem Brasilianer einen Wechsel ins Fürstentum schmackhaft machte: „Henry hat ihm gesagt, dass er immer spielt und auch noch entsprechend entlohnt wird. Wir mussten uns mit dieser Problematik auseinandersetzen – gerade vor dem Hintergrund, dass wir Ruhe im Kader und wieder verstärkt auf Teamgeist achten wollen.“ Also gab S04 dem Werben des einstigen Weltstars nach und ließ Naldo ziehen.

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Ursprünglich hatte der Schalke-Manager ganz andere Pläne. „Mein erster Impuls war ‚Nein, auf keinen Fall!‘. Denn wir hatten null Komma null die Ambition, ihn abzugeben. Und ich habe zu Naldo gesagt, dass wir als Verein, wenn wir ihn ziehen lassen, ordentlich auf die Fresse bekommen werden“, sagte Heidel im Trainingslager im spanischen Badeort Benidorm. Dennoch habe man schweren Herzens zugestimmt. „Das haben wir letztlich für Naldo gemacht“, meinte Heidel.

Harte Kritik von Naldo-Ehefrau Carla

Kurios: Naldos Frau Carla empfand den Verkauf ihres Mannes offenbar nicht als Entgegenkommen des Vereins. Die Spielergattin hatte sich kurz nach Bekanntgabe des Transfer via Instagram zu Wort gemeldet und ihr Unverständnis geäußert: „Letzte Saison noch der beste Spieler gewesen, nach vier Spielen ist Naldo alt, langsam und nicht mehr wichtig? Hallo? Ich kann die Welt nicht mehr verstehen.“

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Heidel betonte in Spanien derweil, dass man Naldo bei der Vertragsverlängerung bis 2020 vor einigen Wochen bereits gesagt habe, dass er nicht mehr in jedem Spiel zum Einsatz kommen werde: „Und das hat Naldo in allen Punkten so akzeptiert.“ Ein Engagement des 36-Jährigen nach der Karriere bei Schalke sei allerdings nicht ausgeschlossen. Heidel: „Wenn er irgendwann seine aktive Laufbahn beendet, können wir die Gespräche über seine Zukunft auf Schalke gern fortsetzen.“ In Monaco hat der gebürtige Brasilianer einen Vertrag bis 2020 unterschrieben.

Schalke: Kein Kommentar zu Medhia Benatia

Nach dem Abgang Naldos hat sich der Druck auf Schalke, in der Winterpause Verstärkungen zu präsentieren, weiter erhöht. Das werde Zeit in Anspruch nehmen. „Man muss sich von der Idee verabschieden, dass zum Trainingsauftakt schon neue Spieler da sind“, meinte Heidel. An Spekulationen werde er sich nicht beteiligen. „Ich werde nicht jeden Namen kommentieren oder dementieren“, erklärte Heidel. Einen Bericht der italienischen Sportzeitung Gazzetta dello Sport zufolge soll Schalke Interesse am ehemaligen Bayern-Verteidiger Medhi Benatia von Juventus Turin haben.

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