15. März 2018 / 16:29 Uhr

Für Stöger wird es enger - kriegt der BVB nun Favre? Die Trainer-Kandidaten bei Borussia Dortmund

Für Stöger wird es enger - kriegt der BVB nun Favre? Die Trainer-Kandidaten bei Borussia Dortmund

Heiko Ostendorp
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Peter Stöger (M.) und seine Schattenmänner: Kriegt Lucien Favre (r.) seinen Job beim BVB?
Peter Stöger (M.) und seine Schattenmänner: Kriegt Lucien Favre (r.) seinen Job beim BVB? © Getty/imago
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Wer sitzt nächste Saison auf der Trainerbank bei Borussia Dortmund? Der aktuelle Coach Peter Stöger gerät nach dem Aus in der Europa League zunehmend unter Druck. Der Sportbuzzer bewertet die Chancen auf einen Verbleib des Österreichers und zeigt, wer sonst noch im Rennen um den Job ist.

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Es bleibt die spannendste Frage bei Borussia Dortmund: Wer sitzt nächste Saison als Trainer auf der BVB-Bank? Nach dem Achtelfinal-Aus in der Europa League bei RB Salzburg dürften die Chancen für den derzeitigen Coach Peter Stöger kaum gestiegen sein. Schon vor der Partie wurde von einem ersten Endspiel für den Trainer, dessen Vertrag bis Sommer läuft, gesprochen.

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Tatsächlich blieb Stöger bisher den Nachweis schuldig, die hochkarätig besetzte BVB-Truppe spielerisch weiterzubringen. - so auch beim meist plan- und ideenlosen Auftritt am Donnerstagabend. Vom erfrischenden Offensiv-Fußball der letzten Jahre ist praktisch nichts mehr geblieben. Deshalb beobachten die Klub-Bosse ganz genau, wie sich die Situation in den entscheidenden Wochen entwickelt.

Fakt ist: Stöger, der Ruhe in den zuletzt aufgewühlten Verein gebracht hat und in der Mannschaft sehr beliebt ist, bleibt nach SPORTBUZZER-Infos trotz des Ausscheidens in der Europa League erster Ansprechpartner, wenn es um die Planungen für die Zukunft geht. Aber der BVB beschäftigt sich auch mit Alternativen.


Der große SPORTBUZZER-Trainer-Kandidatencheck beim BVB!

Peter Stöger (51): Noch ist er Favorit auf eine Weiterbeschäftigung - auch, weil er sich mit Watzke und Zorc hervorragend versteht und die angespannte Lage zumindest wieder etwas beruhigt hat. Allerdings ist aus seinem Umfeld zu hören, dass er selbst zweifelt, weil die Kritik von außen trotz in der Bundesliga insgesamt ordentlicher Ergebnisse recht heftig ist. Das Aus in der Europa League könnte die Zweifel auch bei den Bossen weiter vergrößern. Chancen: 45 Prozent

Lucien Favre (60): Der Schweizer steht noch bis 2019 bei OGC Nizza unter Vertrag, eine Bundesliga-Rückkehr bleibt aber nach wie vor sein Ziel. Bereits im letzten Sommer war er Topkandidat auf die Tuchel-Nachfolge, allerdings ließ ihn sein Klub nicht ziehen. Nun soll Nizza-Boss Riviere zumindest gesprächsbereit sein. Er sagt offen: „Wir wissen, dass Favre sehr beliebt ist - nicht nur in Dortmund.“ Auch beim FC Bayern soll er zum Trainer-Kandidatenkreis gehören. Noch mal dürfte ihm Nizza bei einem Angebot eines Topklubs keine Steine in den Weg legen. Scheitert Stöger, ist er die erste Alternative. Chancen: 40 Prozent

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Julian Nagelsmann (30): Seit Monaten halten sich die Gerüchte, der Trainer-Shootingstar habe bereits einen Vorvertrag beim BVB unterschrieben, sogar schon eine Wohnung in Dortmund gekauft. Allerdings hat Nagelsmann noch Vertrag bis 2021 in Hoffenheim, seine Ausstiegsklausel über 5 Mio. Euro gilt erst 2019. Sowohl TSG-Mäzen Dietmar Hopp als auch Nagelsmann selbst, stellten zuletzt mehrfach klar, dass er auch nächste Saison im Kraichgau bleibt. Dass er zudem auch Anfragen aus dem Ausland hat, dürfte die Sache für den BVB zusätzlich erschweren. Chancen: 10 Prozent

Hannes Wolf (36): Genießt bei Watzke und Zorc höchste Wertschätzung. War bis 2016 sieben Jahre im BVB-Nachwuchs tätig, der Kontakt ist nie abgerissen. Wolf, der im Januar beim VfB Stuttgart entlassen wurde, kennt den Klub in- und auswendig, wäre allerdings die „kleine Lösung“ und womöglich schwer zu vermitteln. Chancen: 5 Prozent

David Wagner (46): Auch der US-Boy hat eine BVB-Vergangenheit, trainierte bis 2015 vier Jahre die Amateure. Sein Vertrag bei Huddersfield läuft noch bis 2019, doch in England wurde er in den letzten Tagen vermehrt mit dem BVB in Verbindung gebracht. Nach SPORTBUZZER-Infos ist sein Name intern zwar mal diskutiert worden, eine echte Option ist der Klopp-Kumpel allerdings nicht. Chancen: 0 Prozent

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