14. März 2018 / 11:38 Uhr

Schielen zum VfL Wolfsburg erlaubt? Felix Klaus hat bei Hannover 96 keine Abstiegsängste

Schielen zum VfL Wolfsburg erlaubt? Felix Klaus hat bei Hannover 96 keine Abstiegsängste

Andreas Willeke
Felix Klaus erinnert sich gerne an sein Freistoß-Tor gegen Dortmund zurück.
Felix Klaus erinnert sich gerne an sein Freistoß-Tor gegen Dortmund zurück. © dpa/imago/Kirchner-Media
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Im Sommer wechselt Felix Klaus von Hannover 96 zum VfL Wolfsburg. Vorher gilt die Konzentration aber weiter den Roten - und vor allem den kommenden Gegner Borussia Dortmund. An den BVB hat Klaus noch gute Erinnerungen.

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Wenn es nicht so läuft, hilft manchmal die Erinnerung – vor dem Spiel in Dortmund ist nach dem Sieg gegen Dortmund. Das 4:2 war auch das beste Spiel von Felix Klaus. Einen Elfmeter hat er rausgeholt und ein Traumfreistoßtor erzielt. „Wir haben schon ein paar gute Spiele abgeliefert, aber Dortmund war das Highlight für mich“, bestätigt Klaus, „ich schaue mir das Spiel be­stimmt noch mal an, um Selbstvertrauen zu bekommen.“

​"Drei Niederlagen sind schon hart"

Mut machen per Video, wenn es schon auf dem Platz nicht so läuft. „Als Aufsteiger muss man mit so einer Phase rechnen, aber drei Niederlagen am Stück sind schon hart“, gibt der 25-Jährige zu.

Seine Fehleranalyse: „Wir haben keine Tore mehr geschossen und hinten zu viele bekommen“, erklärt Klaus und fordert: „Wir müssen unsere Taktik wieder besser umsetzen und mehr laufen als der Gegner. Keiner bekommt Panik, aber jeder weiß, dass es eine ernste Situation ist.“

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Abstiegsangst hat Klaus jedoch nicht. „Wir sind als Aufsteiger immer noch ordentlich dabei“, sagt er, „wir haben sieben Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz. Vor der Saison hätte das jeder sofort unterschrieben. Wir sind zu gut, um da unten noch reinzurutschen.“

Das haben zwar auch schon andere geglaubt und sind doch abgestiegen, ein Vorteil ist aber: „Aktuell ist es so, dass die da unten auch nicht so richtig punkten.“ Gemeint ist neben dem HSV, Köln und Mainz auch sein zukünftiger Verein Wolfsburg. Im Juli wechselt er zum VfL, sein Vertrag soll auch für die zweite Liga gelten. „90 Kilometer nach Osten schielen ist erlaubt, aber ich bin hier bei 96 und konzentriere mich nur auf Hannover. Ich will, dass wir hier die 40 Punkte holen“, stellt Klaus klar.

​Vorbild ist Reus

Dazu geht der Blick erst mal nach Dortmund. Dabei fürchtet Klaus vor allem sein Vorbild Marco Reus. „Er ist für mich der beste offensive deutsche Spieler“, schwärmt der offensive 96-Spieler Klaus, „ich versuche mir von ihm vieles abzuschauen. Wahnsinn, was der kann. Ihm zuzusehen macht einfach nur Spaß. Er bewegt sich perfekt im Raum, ist sehr schnell und hat einen wahnsinnigen Abschluss.“

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Seit fünf Spielen ist der langzeitverletzte Nationalspieler zurück, was keine gute Nachricht für 96 ist. „Reus macht Dortmund um 75 Prozent besser“, meint Klaus. Er selbst hat auch das Spiel in Frankfurt verletzt verpasst: „Ich habe dann viele Behandlungen gehabt, damit ich fit werde. Das mache ich wieder, damit es gut bleibt. Ich gebe alles, damit wir Sonntag was schnappen können.“

Sein Plan für das Spiel am Sonntag: „Wenn man in Dortmund gut steht und einige Konter setzt, kann man was holen“, meint er, „wir müssen uns vor keiner Mannschaft verstecken – außer vor den Bayern vielleicht. Das müssen wir wieder in die Köpfe bekommen.“

​Bebou-Ausfall tut weh

Kräfteprobleme zum Saisonende we­gen der intensiven Spielweise sieht er jedenfalls nicht. „Wir sind ganz sicher eine der fittesten Mannschaften der Liga“, sagt Klaus, „jeder hat brutale Lak­taktwerte, man merkt schon, dass wir ab der 60. Minute noch mal mehr laufen können als der Gegner.“

Marktwerte der Spieler von Hannover 96 - und wie sie sich seit April 2018 verändert haben. (Stand: 22. August 2018, Quelle: transfermarkt.de)

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Ärgerlich sei jedoch die Gelbsperre seines Partners auf der anderen Offensiv-Seite: „Dass Ihlas Bebou ausfällt, tut uns schon weh.“

Ein Stimmungstief in der Mannschaft hat die Negativserie aber nicht ausgelöst. „Wir wissen alle, dass wir nur zusammen da wieder rauskommen“, sagt Klaus, „das hat sich auch nach drei Niederlagen nicht geändert.“

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