Trainer Lars Dubau hätte sein Schilkseer Team, das in der Oberliga-Tabelle auf Platz zehn überwintert, gerne einen bis drei Plätze höher gesehen. Trainer Lars Dubau hätte sein Schilkseer Team, das in der Oberliga-Tabelle auf Platz zehn überwintert, gerne einen bis drei Plätze höher gesehen. © Paesler
Trainer Lars Dubau hätte sein Schilkseer Team, das in der Oberliga-Tabelle auf Platz zehn überwintert, gerne einen bis drei Plätze höher gesehen.

TSV Schilksee wieder in unruhigem Fahrwasser 

Trainer Lars Dubau ist mit der sportlichen Bilanz „grundsätzlich zufrieden“

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Die Mammutaufgabe beim TSV Schilksee, bei einem Dutzend Abgängen und 14 Neuzugängen eine schlagkräftige Formation aufzubauen, forderte vom neuen TSV-Coach Lars Dubau und seinem Funktionsteam über den gesamten bisherigen Saisonverlauf ihren Tribut. Als Tabellenzehnter der Fußball-Oberliga Schleswig-Holstein ist man zwar jenseits von Gut und Böse, aber auch noch ein ganzes Stück entfernt vom selbst gesteckten Ziel, das als „oberesTabellendrittel“ ausgegeben war.

„Grundsätzlich zufrieden“ ist Lars Dubau sportlich dennoch, da es für ihn vom Saisonstart weg bis zur Winterpause mehrere „Querschläge“ zu verkraften gab. „Spieler, die uns fest zugesagt hatten, sind kurzfristig wieder abgesprungen. Und dann waren wir in einigen Spielen wegen Verletzungen und Roter Karten personell arg gebeutelt. Manche Begegnungen wurden im Spielverlauf verschlafen und damit bessere Ergebnisse verpasst. Bis auf nur einen Ausreißer haben wir dennoch bewiesen, dass wir mit jedem Gegner mithalten können“, so das Zwischenfazit von Dubau, der aber auch zugibt: „Einen bis drei Plätze höher wären wir in der Tabelle schon gerne gelandet.“

Danach sah es anfangs auch aus, denn von den ersten zehn Spielen wurde nur eins verloren (nach 2:0-Führung noch 2:4 gegen den Topfavoriten NTSV Strand 08), ehe eine Durststrecke folgte. Den von Dubau als Ausreißer bezeichneten negativen Höhepunkt gab es im Heimspiel gegen den TSV Lägerdorf, als es nach einer 1:0-Halbzeitführung am Ende beim 1:5 eine eiskalte Dusche gab. Die hätte es schon zwei Wochen vorher schon gegen den damals punktlosen Aufsteiger TSV Friedrichsberg-Busdorf geben können. Komfortabel mit 4:0 zur Pause in Führung, war man beim Schlusspfiff froh, dass beim glücklichen 4:3 die Punkte in Schilksee blieben.

Nicht nur eine Gelb-Rote Karte (Chris Jastrzembski wurde sogar zu drei Spielen Sperre verdonnert) sowie Rot gegen die Leistungsträger Sascha Iwers und Yannik Jakubowski sowie mehrere Verletzungsausfälle führt Lars Dubau als Gründe für so manchen Leistungseinbruch in den zweiten Halbzeiten an: „Oftmals mussten wir wegen unserer Nöte angeschlagene Spieler von Anfang an einsetzen, bei denen im Spielverlauf zunehmend die Kraft fehlte.“ So kamen bisher insgesamt 26 Spieler zum Einsatz. Manche wie Thies Waschewski (vier Minuten) und Torben Bertow (neun) nur kurz, wie auch im letzten Spiel des Jahres Daniel Rudloff (fünf Minuten) aus der zweiten (Kreisliga-) Mannschaft. Absoluter Dauerbrenner war der wie immer ehrgeizige Marcel Vones, der in allen 17 Spielen über volle 90 Minuten im Einsatz war. Franko Milbradt war immerhin 16 mal dabei.

Hielt vor einem Jahr das Abtauchen von Ex-Manager Bodo Schild die Schilkseer in Atem, so ging es auch diesmal nicht ohne Knalleffekte in die Winterpause, so dass der erste Teil der Saison wegen der hitzigen Emotionen auf der Weihnachtsfeier ohne die angestrebte Harmonie zu Ende ging. Gespannt ist man daher auch in der Kieler Fußball-Szene, wie es nach der Winterpause beim TSV Schilksee weitergeht. Im Gespräch sind die Kieler Nordlichter allemal...

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