24. September 2018 / 12:24 Uhr

Schiri-Beobachter sorgt für Spielverzögerung in Ricklingen: "In 50 Jahren nicht vorgekommen, unfassbar"

Schiri-Beobachter sorgt für Spielverzögerung in Ricklingen: "In 50 Jahren nicht vorgekommen, unfassbar"

Nicola Wehrbein
Lohndes Coach Thomas Manthey ärgert sich über den verspäteten Anpfiff der Partie und die widrigen Umstände.
Lohndes Coach Thomas Manthey ärgert sich über den verspäteten Anpfiff der Partie und die "widrigen Umstände". © Jörg Zehrfeld
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Die Partie zwischen dem TSV Schloß Ricklingen und der SC Lohnde 96 war nach einer torlosen ersten Hälfte in den zweiten 45 Minuten schnell entschieden. Für großen Ärger sorgte jedoch ein ganz anderes Problem, das sich noch vor dem Spielbeginn ereignete.

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Aufwärmen, Teambesprechung, Passkontrolle und das übliche Prozedere waren längst gelaufen. Das Schiedsrichtergespann stand bereit. Angepfiffen wurde die Partie trotzdem nicht.

​Lohndes Trainer äußert seinen Unmut

„Der Schiri-Beobachter hat es nicht pünktlich geschafft, und auf den guten Mann haben wir dann alle gewartet. Weil er es so wollte. Die Spieler wurden kalt, die Konzentration war dahin“, sagte Lohndes Trainer Thomas Manthey. „So etwas ist mir in 50 Jahren nicht vorgekommen, unfassbar, wenn das jetzt Schule macht . . .“ Davon abgesehen sei der Sieg für die Ricklinger völlig in Ordnung, betonte der Gästetrainer.

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​Obermann: "Damit war das Thema durch"

Mit einer zehnminütigen Verspätung ging es los. In der ersten Hälfte egalisierten sich die Teams weitgehend. Das Geschehen spielte sich überwiegend im Mittelfeld ab. Nach der Pause schlugen die Schlorianer dann treffsicher zu. Pierre Eckwert war nach einem Freistoß von Dominik Strunkey zur Stelle (57.). William Proudfoot erhöhte (71.). Und Justin Fehder setzte noch einen drauf (86.). „Damit war das Thema durch“, kommentierte Heimtrainer Marc Obermann.

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Mehr als der späte Anschluss durch Max Hepner sprang für den starken Aufsteiger nicht heraus (90.). „Wir haben gut gestanden, klasse nach vorn gespielt und als die besser Mannschaft verdient gewonnen“, sagte Obermann.

"Widrige Umstände" sorgen für Ärger

Derweil regte sich Manthey noch über die „widrigen Umstände“ zu Spielbeginn auf und sagte: „Es wäre doch viel sinnvoller, wenn sich so ein Beobachter nicht groß ankündigt. Die Jungschiedsrichter waren durch dessen Besuch total verunsichert und haben hanebüchene Entscheidungen getroffen.“

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