Durchsuchungsmaßnahmen in der Fanszene von Dynamo Dresden (DNN) (3) 33 Wohnungen und Geschäftsräume wurden am frühen Dienstagmorgen in einer konzertierten Aktion von Polizisten durchsucht. ©
Durchsuchungsmaßnahmen in der Fanszene von Dynamo Dresden (DNN) (3)

Schlag gegen die „Dynamo-Armee“ – Razzien in Dresden und Umgebung

Die Ermittlungen richten sich gegen mehr als 20 Tatverdächtige. Ihnen wird im Zusammenhang mit der Auswärtspartie der SG Dynamo Dresden beim Karlsruher SC im Mai diesen Jahres. u.a. Landfriedensbruch und gefährlicher Körperverletzung vorgeworfen.

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Dresden. Mit einer bundesweiten Razzia haben Staatsanwaltschaft und Polizei Karlsruhe auf Ausschreitungen einer selbsternannten Dynamo-Armee beim Auswärtsspiel des Fußballvereins SG Dynamo Dresden beim Karlsruher SC Mitte Mai reagiert. 33 Wohnungen und Geschäftsräume wurden am frühen Dienstagmorgen in einer konzertierten Aktion von Polizisten durchsucht.

Der überwiegende Anteil der Durchsuchungsobjekte liegt dabei in Dresden und Umgebung. Es seien aber auch Objekte in Brandenburg, Baden-Württemberg und der Schweiz betroffen, ist einer Mitteilung Staatsanwaltschaft Karlsruhe und des dortigen Polizeipräsidiums zu entnehmen. „Die Maßnahmen richten sich gegen mehr als 20 Tatverdächtige.“ Gegen sie wird wegen Landfriedensbruch, gefährlicher Körperverletzung und Verstößen gegen das Versammlungsgesetz und das Sprengstoffgesetz ermittelt.

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Am 14. Mai marschierten laut Mitteilung rund 1500 Anhänger des Dresdner Fußballvereins zum Wildparkstadion in Karlsruhe. Ihre einheitliche militärähnliche Kleidung mit dem Aufdruck „FOOTBALLARMY DYNAMO DRESDEN“ und das martialische Transparent „KRIEG DEM DFB“ hat der Truppe bundesweit mediales Aufsehen gesichert. Beim sogenannten Fanmarsch wurden 21 Polizisten verletzt, die aus der marschierenden Masse mit Pyrotechnik beworfen wurden. Die Beamten erlitten „schmerzhafte Knalltrauma“, wie es in der Mitteilung heißt.

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Außerdem überrannte die selbsternannte Dynamo-Armee auf ein Signal hin „mit massiver Körpergewalt die Einlasskontrollen“. Dabei wurde eine Vielzahl von Ordnern verletzt. Dass dabei unkontrolliert Pyrotechnik ins Stadion gelangte, führte später beinahe zum Spielabbruch. Die Gewalt richtete sich auch gegen andere Anhänger von Dynamo Dresden. Wer nicht in einheitlicher Uniform erschienen war, wurde „mit Körpergewalt hinausgedrängt“, heißt es.

Mehr zu den Razzien und den Ermittlungen, wollen Karlsruher Staatsanwaltschaft und Polizei in einer Pressekonferenz mitteilen, die für den frühen Dienstagnachmittag angesetzt ist.

UH

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