Zwischen Pep Guardiola und Yaya Touré samt Berater Dimitri Seluk tobt eine Schlammschlacht. © dpa/Peter Powell

Schlammschlacht bei Manchester City: Touré-Berater spricht von "Krieg"

Dimitri Seluk, Berater des geschassten City-Stars Yaya Touré, verweigert die geforderte Entschuldigung und kritisierte Pep Guardiola erneut scharf.

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Während Manchester City auf dem Rasen Sieg um Sieg einfährt, tobt hinter den Kulissen eine Schlammschlacht. Die Fronten zwischen Trainer Pep Guardiola und dem geschassten Yaya Touré scheinen verhärtet. Berater Dimitri Seluk schoss nun erneut gegen Citys neuen Erfolgscoach und sprach sogar von "Krieg".

"Wenn Pep Guardiola Krieg will, kann er ihn haben", zitiert der "Mirror" Tourés Agenten. Die geforderte Entschuldigung für frühere Aussagen verweigerte Seluk schlicht. "Pep gefällt meine Meinung nicht? Zu seinem Unglück leben wir in einer Welt mit dem Recht auf freie Meinungsäußerung", erklärte der Berater und konterte die Frage, ob er sich entschuldigen werde: "Wird er sich bei Yaya entschuldigen?"

"Pep will Spieler, die Angst vor ihm haben"

Der Ivorer stand bislang nur einmal in den Playoffs für die Champions League auf dem Platz. Für die Gruppenphase der "Königsklasse" wurde er nicht nominiert und auch in der Premier League erhält der Routinier keine Chance. "Yaya ist ein Spieler, der für Manchester City Geschichte geschrieben und viele Titel gewonnen hat. Ich hatte das Gefühl, dass Pep gegenüber Yaya nachtragend war, deshalb habe ich mich beschwert", machte Seluk den Grund für seine scharfe Kritik deutlich und vermutete, dass Guardiola "keine Spieler mit Persönlichkeit", sondern Stars, die "Angst vor ihm haben", im Team haben möchte.

So, urteilte der Berater von Yaya Touré, habe der Spanier schon in Barcelona gehandelt. Dort mussten während seiner Amtszeit sowohl Samuel Eto'o als auch Zlatan Ibrahimovic den Club verlassen.

"Er konnte gar nicht versagen"

Auch ohne die beiden Angreifer feierte Guardiola bei den Katalanen große Erfolge und gewann allein zweimal die Champions League. Das sei allerdings nicht der Verdienst des Ex-Profis, behauptete Seluk: "Er hatte Glück, dass er Messi hatte. Es war Messi, der Barca geprägt hat, nicht Pep."

"In München", so Tourés Agent weiter, "war es das gleiche. Sie hatten schon ein großartiges Team und gute Strukturen. Er konnte gar nicht versagen. Mein Großvater hätte mit diesem Team die Meisterschaft gewinnen können."

Seluk zweifelt an Guardiolas Fähigkeiten als Trainer und ätzte: "Wenn Pep sich als großartiger Trainer beweisen will, sollte er zu Zaragoza oder Sunderland gehen. Mal sehen, wie gut er ist, wenn er kein starkes Team übernimmt und eine halbe Milliarde Pfund zum Ausgeben hat."

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