09. März 2018 / 06:24 Uhr

Schlimmer Anblick, coole Reaktion: Gulacsis linker Ringfinger steht ab

Schlimmer Anblick, coole Reaktion: Gulacsis linker Ringfinger steht ab

Matthias Roth
Nach dem Spiel gut erkennbar: Der völlig krumme Ringfinger an der linken Hand von Peter Gulacsi.
Nach dem Spiel gut erkennbar: Der völlig krumme Ringfinger an der linken Hand von Peter Gulacsi. © Getty Images
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RB Leipzigs Torhüter sorgte im Europa-League-Achtelfinale gegen Zenit St. Petersburg für einen ganz besonderen Schreckmoment.

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Leipzig. Allein der Anblick tut weh. Das obere Glied von Peter Gulacsis linkem Ringfinger steht ab. Der Torhüter von RB Leipzig bleibt dabei ganz cool. "Ich hatte keine Schmerzen", so der Ungar. Es war Mitte der zweiten Halbzeit im Spiel der Europa League gegen Zenit St. Petersburg, als das Malheur passierte. "Nach einer Ecke habe ich den Ball auf den Finger bekommen", berichtet Gulacsi.

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Noch spielte er zehn Minuten weiter. Nach dem 2:0 durch Timo Werner zog er dann doch den Handschuh aus, weil irgendetwas nicht stimmte und sah die Bescherung. Kurz vor den Einwechslung von Yussuf Poulsen rannte Gulacsi dann zur Seitenlinie und ließ sich den Finger tapen, die Fernsehkameras hielten voll auf das lädierte Körperteil und übertrugen die Verletzung nach Hause in die Wohnzimmer. Anschließend ging es weiter. "Ich habe ihn noch gefragt, ob es ein Problem gibt. Aber er hat gesagt, nö, ich brauche ein Tape", sagte später Trainer Ralph Hasenhüttl über sein kurzes Gespräch mit Gulacsi.

Kurz vor dem Abpfiff schlägt dann der Ball zum 1:2 ein. Am lädierten Finger lag der Gegentreffer aber nicht. "Solange du da Kraft hast, ist das kein Problem", so Hasenhüttl. Und auch der Keeper meint: "Den Freistoß hat er ganz genau in die Ecke geschossen, aus kurzer Distanz. Ich habe den Ball spät gesehen. Ich glaube er war unhaltbar."

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Sekundenbruchteile bevor das Spielgerät in den Maschen einschlug, flog es direkt über den Kopf von Abwehrchef Willi Orban. "Der Freistoß war gut geschossen. Da muss ich wohl noch ein bisschen Sprungkraft trainieren", meinte der RB-Kapitän.

Ewig krummer Finger?

Gulacsi soll am Freitag an seinem Finger untersucht werden. Er selbst sieht aber keine Gefahr vor dem Bundesligaspiel am Sonntag in Stuttgart. Wie zum Beweis, dass nichts weiter ist, präsentierte er ihn nach dem Spiel in den Mixedzone den bis Mitternacht ausharrenden Journalisten in seiner vollen Pracht und löste auch den fixierenden Tapeverband kurz ab.

"Der Finger bleibt jetzt vielleicht bis zum Ende der Karriere so, ich muss ihn wohl weiter tapen", glaubt Gulacsi. Trainer Hasenhüttl meinte wenig mitfühlsam: "Torhüter haben nur krumme Finger, deshalb ist das nicht so schlimm."

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