08. Februar 2018 / 15:59 Uhr

NOFV-Oberliga Nord: Schlusslicht Brieselang hat in Rathenow nichts zu verlieren

NOFV-Oberliga Nord: Schlusslicht Brieselang hat in Rathenow nichts zu verlieren

Axel Eifert
rathenow
Am Wochenende steht das Havelland-Derby in der NOFV-Oberliga an.
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NOFV-Oberliga Nord: Gästeteam will die Punkte beim Spitzenreiter nicht kampflos abgeben.

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Acht Wochen Winterpause liegen hinter den Fußballmannschaften in der NOFV-Oberliga Nord. Mit dem Derby zwischen Optik Rathenow und Grün-Weiss Brieselang beginnt die für beide Teams mit Spannung erwartete zweite Halbserie. Dass beide Teams im Landkreis Havelland liegen und derzeit noch in der gleichen Liga spielen sind allerdings die einzigen Gemeinsamkeiten, ansonsten ist das Derby eher ein Duell der Gegensätze.

Auf der einen Seite die Rathenower, die in der Hinrunde kein einziges Punktspiel verloren haben und als Spitzenreiter den Aufstieg in die Regionalliga im Blick haben. Auf der anderen Seite die Brieselanger, die bei zwei Siegen und drei Unentschieden bisher neun Punkte geholt haben und damit Schlusslicht in der Tabelle sind. Bei ihnen steht die Frage, ob sie es in den restlichen 17 Saisonspielen irgendwie noch schaffen, auf einen Platz zu kommen, der am Ende den Klassenerhalt bedeutet. Dagegen lautet die Frage in Rathenow: Kann die Mannschaft ihre Erfolgsserie fortsetzen und schafft sie nach zwei Jahren die Rückkehr in die Regionalliga oder wird das Optik-Team noch von einem der Verfolger abgefangen?

Rathenower sind klarer Favorit

Beide Fragen werden mit Sicherheit noch nicht beim direkten Aufeinandertreffen am Sonnabend beantwortet. Die Ausgangslage ist aber klar: Die Rathenower sind klarer Favorit, zumal mit dem Heimvorteil im Rücken. Ein Sieg von ihnen wäre das Normalste von der Welt, zumal nach ihrem klaren 7:1-Hinspielerfolg vor einem halben Jahr in Brieselang.

Für das Gästeteam aus dem Osthavelland würde dagegen bei einer Niederlage die Welt nicht untergehen, denn dann wäre das Erwartete eingetreten. Aber die Brieselanger wären keine Fußballer, wenn sie nicht auf eine Überraschung hoffen würden.

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Mit dieser Einstellung geht jedenfalls Gästetrainer Patrick Schlüter in die Partie. „Auch dieses Spiel muss erst einmal gespielt werden. Wir sind klarer Außenseiter, aber wir fahren nicht dorthin, um das Spiel kampflos abzugeben. Wir möchten gewinnen oder einen Punkt holen, um einen guten Rückrundenstart zu haben. Wenn wir verlieren, dann wenigstens so, dass es ein positives Signal gibt für die Rückrunde. Ich denke, Rathenow steht bei dem Spiel mehr unter Druck zu gewinnen als wir einen Punkt zu holen“, meinte Brieselangs Coach Schlüter. Die Vorbereitung sei bei seinem Team insgesamt recht gut gelaufen. „Große Verletzungen hatten wir zum Glück keine. In den ersten Testspielen haben wir zwar ziemlich viele Gegentore kassiert, aber in den letzten Begegnungen haben wir zumindest immer eine sehr gute Halbzeit gehabt“, so Schlüter.

Brieselang-Kapitän Reichel fällt aus

Für das Spiel in Rathenow fallen die verletzten Marc Reichel, Kevin Borchers und Dennis Blumhagen sowie der privat verhinderte Steven Schener aus. Besonders das Fehlen des etatmäßigen Kapitäns Reichel schmerze sehr. „Er kann aber hoffentlich nach dem Rathenow-Spiel wieder in das Training einsteigen. Ansonsten können wir beim Spitzenreiter auf unsere derzeit beste Aufstellung zurückgreifen“, sagte Schlüter.

Und was sagt Optik-Coach Kahlisch vor dem Havelland-Derby? „Wir wollen unbedingt gut reinkommen und gewinnen. Ganz egal wie das Ergebnis am Ende aussieht. Es muss kein schönes Spiel werden, was zählt, sind die drei Punkte.“

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