11. September 2018 / 17:46 Uhr

Schnell und ballsicher: Neuzugang Florent Muslijas erstes Training bei Hannover 96

Schnell und ballsicher: Neuzugang Florent Muslijas erstes Training bei Hannover 96

Tobias Manzke
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Florent Muslija in seinem ersten Training unter André Breitenreiter.
Florent Muslija in seinem ersten Training unter André Breitenreiter. © Florian Petrow
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Als Kind fuhr er 50 Minuten mit dem Zug, um zum Training beim KSC zu kommen. Am Sonntag fuhr Florent Muslija wieder mit dem Zug, dieses Mal lautete sein Ziel: erstes Training beim neuen Verein. Am Montag hinterließ der 20-Jährige bei seinem ersten Training mit den Roten einen guten Eindruck. 

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Mit dem Zug fuhr Florent Muslija am Sonntag nach Hannover. Nach den Spielen mit der deutschen U20-Nationalmannschaft (bei denen er mit Linton Maina auf einem Zimmer war) absolvierte der Neuzugang aus Karlsruhe am Montag seine erste Einheit mit den neuen 96-Kollegen. Am Zaun, zusammen mit den Fans, stand auch seine Freundin, die sich das erste Muslija-Training bei 96 nicht entgehen lassen wollte.

Und was er zeigte, war schön anzusehen. Der 20-Jährige deutete in den ersten Übungen an, warum ihn 96 für 1,4 Millionen Euro aus Karlsruhe geholt hat: Der Linksaußen ist schnell und sicher am Ball und traut sich was. „Uns fehlt einer, der Eins-gegen-eins-Situationen gut auflösen kann“, sagte sein Karlsruher Ex-Trainer Alois Schwartz jüngst über ihn.

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​„Der erste Eindruck war sehr positiv. Er braucht jetzt Zeit, um alles kennenzulernen“

Diese Qualitäten soll Muslija jetzt in Hannover einbringen. „Flo“, wie er direkt von seinen neuen Mitspielern auf dem Platz genannt wurde, bringt Po­tenzial mit. Trainer André Breitenreiter, der bekannt dafür ist, junge Spieler weiterzuentwickeln, wird ihm den Feinschliff verpassen. „Der erste Eindruck war sehr positiv. Er braucht jetzt Zeit, um alles kennenzulernen“, sagte 96-Manager Horst Heldt, der gestern ebenfalls Trainingsgast war.

Aus seiner Karlsruher Zeit wird „Flo“ vorgeworfen, dass ihm noch der Zug zum Tor fehlen würde, während er am Ball alles kann. „Natürlich ist es eine neue Erfahrung, jetzt in einer Bundesliga-Mannschaft vertreten zu sein. Es ist ein tolles Gefühl! Das Spieltempo ist noch mal höher, und daran muss man sich gewöhnen, aber ich hoffe und denke, das geht zügig“, sagte Muslija.

Der 20-Jährige spielte ab 2007 in der Jugend des KSC. Schon als Zehnjähriger wollte er alles tun, um seinen Traum vom Leben als Profifußballer zu verwirklichen. Die Strecke von Achern, wo er geboren wurde, nach Karlsruhe fuhr er als Kind mit dem Zug (rund 50 Minuten) ganz allein, um zum Training zu kommen und besser zu werden.

Jetzt ist er Profi bei Hannover 96.

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