11. Oktober 2018 / 11:53 Uhr

Schock-Diagnose: Rinor Murati erleidet Kreuzbandriss

Schock-Diagnose: Rinor Murati erleidet Kreuzbandriss

Jan-Philipp Brömsen
Rinor Murati (Mitte), hier gegen den 1. SC 05, fällt Monate aus.
Rinor Murati (Mitte), hier gegen den 1. SC 05, fällt Monate aus. © Swen Pfšrtner
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Offensiv-Spieler von Sparta Göttingen fällt Monate aus.

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Nicht schon wieder. Nach dem 2:1-Erfolg von Sparta Göttingen bei der SG Bergdörfer muss die Greitweg-Elf erneut einen schwerwiegenden Ausfall beklagen. Rinor Murati musste nach Schmerzen im Knie in der 74. Mintute ausgewechselt werden. "Ich bin vom Feld gegangen, weil ich ein Ziehen im linken Knie spürte. Dann wurde ich kurz behandelt. Als ich wieder auf dem Feld war, habe ich gemerkt, dass gar nichts mehr geht", erinnert sich Murati, der nach einem Schlüsselbeinbruch erst wieder sein drittes Spiel für Sparta absolvierte. "Es gab praktisch keine Gegnereinwirkung", so Murati.

Am Mittwochnachmittag gab es die traurige Gewissheit: Hinteres Kreuzband gerissen, vorderes Kreuzband angerissen und zusätzlich einen Kapsel gerissen - eine Schock-Diagnose. "Ich war natürlich schockiert, weil ich nicht dachte, dass es so so schlimm ist. Die Schmerzen im Knie wurden eigentlich weniger", erzählt der Angreifer von Sparta. Für Murati ist es die schwerste Verletzung seiner bisherigen Karriere. "Ich spiele jetzt 20 Jahre Fußball, aber so ein Pech, wie in den vergangenen Jahren, hatte ich nie", so Murati. Mit einem Leistenbruch, einem Bänderriss, dem gebrochenen Schlüsselbein kommt jetzt die nächste Verletzung dazu - der Kreuzbandriss.

"Ich habe bisher keine Sekunde ans Aufhören gedacht"

"Meine Mutter macht sich immer extreme Sorgen, aber ich habe bisher keine Sekunde ans Aufhören gedacht. Ich habe mich mit Freunden unterhalten und weiß, dass ich wohl ziemlich lange ausfallen werde", ergänzt der 23-Jährige.

Auch Sparta-Trainer Enrico Weiß ist extrem geschockt. "Ich war mit Rinor zusammen beim MRT. Das ist für ihn und für die Mannschaft einfach nur schockierend. Wir haben einfach extremes Pech", berichtet Weiß, der sich selbst vor 17 Jahren das hintere Kreuzband riss, aber nicht operiert werden musste. "Wir werden trotz dieser traurigen Nachrricht nicht den Kopf in den Sand stecken und werden weiterhin alles versuchen, um Spiele zu gewinnen. Zuletzt blieben wir in neun Spielen ungeschlagen", gibt sich Weiß optimistisch.

Wie lange Murati der Greitweg-Elf nicht zur Verfügung stehen wird, entscheidet sich erst nach einem erneuten Arzttermin im Laufe der Woche.

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