16. April 2018 / 14:50 Uhr

Schon 14-mal Unentschieden: Eintracht Braunschweig ist Remis-König der 2. Bundesliga

Schon 14-mal Unentschieden: Eintracht Braunschweig ist Remis-König der 2. Bundesliga

Alex Leppert
Am Boden: Braunschweigs Patrick Schönfeld.
Am Boden: Braunschweigs Patrick Schönfeld. © imago/Jan Huebner
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Eintracht Braunschweig spielte schon zum 14. Mal in 30 Partien Remis. Wäre die eine Hälfte davon gewonnen und die andere verloren worden, stünde die Eintracht auf einem Aufstiegsrang. Doch das sind Rechenspiele, die Realität heißt Rang elf – und nur ein Zähler Vorsprung auf den Relegationsplatz.

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„Momentan hilft jeder Punkt“, sagt Trainer Torsten Lieberknecht – und hat insofern Recht, da es im großen Feld der Relegations-Kandidaten auch Mannschaften gibt, die stattdessen verlieren. So wie St. Pauli oder Dresden, die als nächstes schwere Auswärtsspiele bestreiten. Fakt ist aber auch: Die Braunschweiger müssen noch ein bis zwei Spiele gewinnen, um ganz sicher zu sein.

Darmstadt auf Distanz gehalten

„Wir müssen mit dem Punkt zufrieden sein, was natürlich für uns ärgerlich ist, weil wir natürlich gerne gewonnen hätten“, erklärt Stürmer Domi Kumbela. Immerhin ist ein direkter Abstieg unwahrscheinlicher geworden. „Das Wichtige war, dass wir Darmstadt auf Distanz gehalten haben“, betont Kapitän Ken Reichel. Auch Mirko Boland versuchte, etwas Positives zu sehen: „Zufrieden bin ich nur, wenn wir gewinnen, aber wir nehmen den Punkt mit.“

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"Das ist brutal ärgerlich"

Boland war es letztlich, der mit seinem unnötigen Foul im Strafraum den Strafstoß verursacht hatte, der zum 1:1 führte. Ansonsten kamen die Darmstädter in der zweiten Hälfte einem Tor nie wirklich nah. „Bei der Szene vor dem Elfmeter versuche ich, den Ball durch die Beine ins Aus zu spielen. Ich berühre den Ball, ihn natürlich auch – aber das ist für mich zu wenig für einen Strafstoß“, lautet Bolands Einschätzung.

Auch er sah jedoch, dass es sehr wohl die Möglichkeit gegeben hatte, mit einem 2:0 das Spiel vorher zu entscheiden. „Das ist brutal ärgerlich. Es hätte uns gut getan, einen Konter zu setzen und auch abzuschließen. Wenn wir die sauber ausspielen, hätten wir mehr mitnehmen können“, seufzt der Mittelfeldspieler. Und Coach Lieberknecht ergänzt: „In der zweiten Halbzeit hatten wir die zwei großen Konter-Chancen, die wir eigentlich bis zum letzten Pass super spielen, dann aber nicht abschließen.“

Boland: "Es geht um unsere Eintracht"

Doch bei allem hätte, wenn und aber: Die Situation auf der Zweitliga-Zielgeraden spitzt sich zu. Am Freitagabend kommt Arminia Bielefeld. Boland: „Die Mannschaft versucht und gibt alles, wir müssen alle für unser Ziel zusammenhalten. Es geht um unsere Eintracht, da müssen wir gucken, dass wir das alle zusammen schaffen und punkten.“ Und dies am besten nicht ein- sondern dreifach.

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