Schönbergs Innenverteidiger Daniel Halke (M.) gehört heute Abend wieder zum FC-Aufgebot. Schönbergs Innenverteidiger Daniel Halke (M.) gehört heute Abend wieder zum FC-Aufgebot. © Jens Upahl
Schönbergs Innenverteidiger Daniel Halke (M.) gehört heute Abend wieder zum FC-Aufgebot.

Schönberg morgen beim 1. FC Lok Leipzig gefordert

Rietentiet-Elf selbstbewusst in die Messestadt / Hahnel besteht Trainerlehrgang.

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Leipzig/Schönberg. Nach dem 2:0-Erfolg gegen den FC Oberlausitz Neugersdorf vor einer Woche, dem ersten Rückrundensieg, dürfte Fußball-Regionalligist FC Schönberg mit einer gehörigen Portion Selbstbewusstsein morgen zum Auswärtsspiel ins traditionsreiche Bruno-Plache-Stadion zum 1. FC Lok Leipzig fahren. Anstoß ist um 19 Uhr (Liveticker im OZ-Sportbuzzer). „Wir wollen unter Flutlicht eine gute Partie abliefern und uns gut aus der Affäre ziehen, auch wenn wir wieder krasser Außenseiter sind“, blickt Trainer Axel Rietentiet der ersten von drei schweren Partien in Folge entgegen. Nach dem Gastspiel bei Lok kommt am 19. März RB Leipzig II ins Palmberg-Stadion. Drei Tage später, am 22. März folgt das Nachholspiel beim Berliner AK.

Vor allem vor der „wahnsinnigen Offensivkraft“ hat der Schönberger Coach, der durch einen grippalen Infekt in dieser Woche außer Gefecht war, großen Respekt. Co-Trainer Thomas Haese und Torhüter Jörg Hahnel, der mittlerweile seinen Lehrgang zum B-Lizenz-Elitetrainer erfolgreich abgeschlossen hat, übernahmen seinen Job auf dem Trainingsplatz. Rietentiet ist sich sicher, die Mannschaft ist gut vorbereitet auf das schwere Auswärtspiel. „Warum soll uns nicht wieder ein solch gutes Spiel wie beim Flutlichtspiel bei Wacker Nordhausen gelingen, auch wenn wir uns letztlich nicht belohnt haben“, so der 47-Jährige. Sein Team brauche sich nicht zu verstecken und müsse vor allem den Dreh- und Angelpunkt der Lok-Elf Daniel Becker sowie Georgi, den schnellsten Spieler der Liga, in den Griff bekommen.

Im Gegensatz zum Hinspiel, das man 0:3 verlor und bei dem Routinier Daniel Bendlin aus der 2.Mannschaft aufgrund großer personeller Probleme sein Regionalligadebüt gab, sieht es personell diesmal ganz anders aus. Dominik Jordan fällt zwar aus, weil er sich in der Schlussphase gegen Neugersdorf eine völlig dumme Gelbe Karte (die fünfte) einhandelte, dafür ist Lukas Scherff nach seiner Sperre wieder dabei. Lediglich Max Rausch und die verletzten Makangu, Istefo, der sich im Training einen Muskelfaserriss zugezogen hat sowie der angeschlagene Asildas und Tille fehlen noch. Rietentiet rechnet damit, dass Max Rausch und Niklas Tille nach ihren Kreuzbandrissen Ende März wieder ins Mannschaftstraining einsteigen werden.

Auch wenn die Schönberger in fremden Gefilden erst einen Sieg und drei Punkteteilungen bei sieben Niederlagen in dieser Saison feierten, so sind die Maurinekicker nicht chancenlos. Mit 14 Punkten aus zehn Spielen bei 15:14 Toren rissen die Schützlinge von Lok-Trainer Heiko Scholz bislang im heimischen Stadion auch noch keine großen Bäume aus.

In der Historie der beiden Vereine gab es bislang drei Pflichtspiele gegeneinander. 2008 ging es um den Aufstieg in die Oberliga. In Schönberg siegten die Blau-Gelben aus der Messestadt 2:1 und damals noch im Zentralstadion reichte eine 0:1-Niederlage dem 1. FC Lok zum Aufstieg. Den Sprung in die Regionalliga schaffte der FC Schönberg vor zwei Jahren, ein Jahr vor den Leipzigern, die seit Sommer letzten Jahres der Regionalliga Nordost angehören. Am 18. September 2016 feierte Lok einen 3:0-Auswärtserfolg in Schönberg.

FC Schönberg 95 (Herren) 1. FC Lokomotive Leipzig (Herren) FC Schönberg 95 1. FC Lokomotive Leipzig 1. FC Lokomotive Leipzig-FC Schönberg 95 (12/03/2017 14:30) Region/Mecklenburg Vorpommern Kreis Schwerin-Nordwestmecklenburg Regionalliga Nordost Region Nordostdeutschland (Herren) Mecklenburg-Vorpommern

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