Erleichterung pur: Nach langer Leidenszeit jubelt Braunschweigs Patrick Schönfeld mit Salim Khelifi über seinen Treffer gegen Darmstadt.  Erleichterung pur: Nach langer Leidenszeit jubelt Braunschweigs Patrick Schönfeld mit Salim Khelifi über seinen Treffer gegen Darmstadt.  © dpa
Erleichterung pur: Nach langer Leidenszeit jubelt Braunschweigs Patrick Schönfeld mit Salim Khelifi über seinen Treffer gegen Darmstadt. 

Schönfeld über sein Traum-Comeback: "Das war schon geil"

Oberschenkelprobleme, Virusinfektion, Leidenszeit: Die vergangenen Monate verliefen für Braunschweigs Patrick Schönfeld "absolut scheiße", wie er selber sagt. Gegen Darmstadt meldete sich der Mittelfdspieler eindrucksvoll zurück und erzielte in der Nachspielzeit den Ausgleichstreffer zum 2:2-Endstand.

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Klar, er war nach dem Abpfiff der gefragteste Mann. Schließlich hatte Patrick Schönfeld eben in der Nachspielzeit zum Ausgleich getroffen und dafür gesorgt, dass Fußball-Zweitligist Eintracht Braunschweig mit dem 2:2 gegen Darmstadt 98 immerhin noch einen Punkt holte.

„Ein Sieg wäre natürlich noch schöner gewesen. Aber ich bin froh, dass ich überhaupt wieder auf dem Platz stehen kann“, sagt Schönfeld – hin- und hergerissen zwischen Freude und Ernsthaftigkeit.

„Das war bis jetzt ein absolutes Scheiß-Jahr für mich“

Denn die Krankenakte Schönfeld hat es in sich. Seit dem 5. Februar hatte er kein Ligaspiel mehr bestritten – nur in der Relegation war der Franke zum Einsatz gekommen. Erst Oberschenkelprobleme, dazu die hartnäckige Virusinfektion. „Das war bis jetzt ein absolutes Scheiß-Jahr für mich“, sagt der 28-Jährige, der auch in den nächsten Wochen noch aufgebaut werden muss.

Das sind die Ausfälle von Eintracht Braunschweig in dieser Saison:

Ein Comeback nach Maß

Doch schon jetzt gab's das Comeback: In der 88. Minute schickte Trainer Torsten Lieberknecht den langen Mittelfeldspieler aufs Feld. „Ich habe ihn in der Hoffnung gebracht, dass er da irgendwie noch mal den Fuß reinhält“, schmunzelt der Coach. Der Plan ging auf.

Nach einem harten, aber haltbaren Schuss von Suleiman Abdullahi ließ Darmstadts Keeper den Ball fallen. Und Schönfeld staubte in der zweiten Minute der Nachspielzeit in bester Gerd-Müller-Manier ab. „Ich war in meiner Anfangszeit mal Stürmer, da habe ich vielleicht noch ein paar Restinstinkte“, sagt Schönfeld und kann wieder lächeln. „Dass dann die ganze Truppe zum Jubel an die Eckfahne kam, das war schon geil.“

Schönfelds erster Treffer für den BTSV

Kein Wunder, schließlich hatten alle Blau-Gelben gerade ihm den Treffer so sehr gegönnt. Übrigens war es sein allererster für die Eintracht. Nach Gustav Valsvik zuletzt in Dresden beendete nun auch Schönfeld (nach immerhin zweieinhalb Jahren) seine Torflaute. Das ist eines der positiven Dinge, die Schönfeld aus dem Spiel am Samstag mitgenommen hat. Die andere ist jedoch viel wichtiger: „Dass ich wieder gesund bin.“

Region/Peine Eintracht Braunschweig (Herren) Fussball 2. Bundesliga

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