01. Oktober 2018 / 17:21 Uhr

Schwere Verletzung von Chris Seeliger überschattet Kreisoberliga-Spieltag

Schwere Verletzung von Chris Seeliger überschattet Kreisoberliga-Spieltag

Axel Eifert
Blau-Gelb Falkensee (gelbe Trikots) besiegt Germania Berge knapp mit 2:1.
Blau-Gelb Falkensee (gelbe Trikots) besiegt Germania Berge knapp mit 2:1. © Tanja M. Marotzke
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Kreisoberliga Havelland: Der sechste Spieltag in der Zusammenfassung.

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Fortuna Babelsberg II – SV Dallgow 47 abgebrochen. Nach einer guten Stunde beim Stand von 2:0 für die Fortuna-Reserve wurde Gästespieler Chris Seeliger in der eigenen Hälfte an der Außenlinie so gefoult, dass er schwer verletzt (Schien- und Wadenbeinbruch) ins Krankenhaus gebracht werden musste. Dort wurde er bereits am Sonntag operiert. Der Schiedsrichter ahndete nach Rücksprache mit dem Assistenten das Foul mit einer Roten Karte. Danach brach er das Spiel ab.

Blau-Gelb Falkensee – Germania 90 Berge 2:1 (1:0). Tore: 1:0 Yavuz Cakmak (30.), 2:0 A. Cikin (68.), 2:1 Lenz (70.). In der ersten Hälfte kauften die Falkenseer den Gästen aus Berge den Schneid ab und hätten höher als 1:0 führen können. „Da hätten wir das Spiel schon zu unseren Gunsten entscheiden müssen“, sagte Blau-Gelb-Trainer Thomas Achterberg. So blieb es knapp und die Gäste waren vor allem bei Standards immer wieder gefährlich.

Mannschaft des Tages in der Kreisoberliga Havelland.
Mannschaft des Tages in der Kreisoberliga Havelland. © Sportbuzzer-Grafik
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Blau-Weiß Beelitz – Alemania Fohrde 1:2 (0:0). Tore: 0:1 Schütze (46.), 1:1 Bädelt (57.), 1:2 Kroop (84.). Die Beelitzer, mit dem neuen Trainer André Kather an der Seite, setzten die Fohrder in Hälfte eins unter Druck. Es ging torlos in die Pause und mit dem ersten Angriff in Hälfte zwei erzielten die Gäste das 1:0. Beelitz ließ sich aber nicht beirren und kam zehn Minuten später zum Ausgleich. Fünf Minuten vor Schluss schossen die Gastgeber dann einen Elfmeter über das Tor. Praktisch im Gegenzug erzielte Friedrich Kroop das Tor zum glücklichen Sieg für Fohrde. Die Alemania übernahm damit die Tabellenführung.

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Empor Schenkenberg – Eintracht Falkensee 4:1 (2:1). Tore: 0:1 Kibbieß (13.), 1:1 Breuer (16.), 2:1 Noak (35.), 3:1 Linke (70.), 4:1 Schilling (86.). Die Schenkenberger boten in dem Spitzenspiel über die gesamten 90 Minuten ihre bisher beste Saisonleistung. Die Gäste gingen zwar früh in Führung, doch die Empor-Elf drehte schon bis zur Pause den Spieß in eine 2:1-Führung um. Leider brachte der Schiedsrichter mit zwölf Gelben Karten viel Unruhe ins Spiel. Während die Falkenseer nicht mehr richtig ins Spiel fanden, baute Schenkenberg die Führung zum verdienten Sieg weiter aus.

RSV Eintracht 1949 II – Juventas Crew Alpha 2:0 (1:0). Tore: 1:0, 2:0 Olff (23., 57.). Die Gäste besaßen die erste hundertprozentige Torchance, die aber der RSV-Keeper vereitelte. In der Folge setzten die Gastgeber die Akzente. Sie waren optisch überlegen, aber auch das Alpha-Team hatte immer wieder gefährliche Szenen. Ein Tor gelang den Gästen aber nicht.

In Bildern: Blau-Gelb Falkensee besiegt Germania Berge knapp mit 2:1.

Blau-Gelb Falkensee (gelbe Trikots) besiegt Germania Berge knapp mit 2:1. Zur Galerie
Blau-Gelb Falkensee (gelbe Trikots) besiegt Germania Berge knapp mit 2:1. © Tanja M. Marotzke

Eintracht Friesack – SV Ruhlsdorf 5:3 (4:1). Tore: 1:0 Habib (7.), 1:1 Mahrholz (12.), 2:1 Stolle (30.), 3:1 Müller (40.), 4:1, 5:1 Habib (45.+1, 57.), 5:2, 5:3 Friedrich (65., 77.). Die bisher punktlosen Ruhlsdorfer versteckten sich in Friesack keineswegs. Sie kamen aber bereits in Hälfte eins ziemlich unter die Räder. Die Gastgeber hatten ihre stärkste Phase in den 15 Minuten vor der Pause, als sie aus dem 1:1 eine 4:1-Führung machten.

SG Saarmund – Stahl Brandenburg II 1:3 (1:1). Tore: 1:0 Schulz (28.), 1:1 Kräuter (45.), 1:2 Otto (77.), 1:3 Meißner (85.). Die Stahl-Reserve spielte nicht so gut wie zuletzt, setzte aber ihre kleine Erfolgsserie fort. Zu Beginn hatten die Gäste Probleme, so ging Saarmund auch zunächst in Führung. Mit einem Supertor in den Winkel erzielte Steffen Kräuter kurz vor der Pause den Ausgleich. „Mit einer Steigerung in Hälfte zwei haben wir dann den wichtigen Auswärtssieg unter Dach und Fach gebracht“, sagte Stahl-Trainer Nico Wilhelm.

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