11. März 2018 / 19:11 Uhr

Schwerer Dämpfer für den VfL Wildeshausen

Schwerer Dämpfer für den VfL Wildeshausen

Michael Kerzel
Marcel Bragula
Ließ zum Schluss "Alles oder nichts" spielen: Wildeshausen-Coach Marcel Bragula. © Ingo Möllers
Anzeige

Bezirksliga-Aufstiegsaspirant unterliegt dem SV Wilhelmshaven mit 0:1

Buzzer deine Meinung!
  • Fail
    -
    Fail
  • Läuft
    -
    Läuft
  • Krass
    -
    Krass
  • WTF
    -
    WTF
  • Kopf Hoch
    -
    Kopf Hoch
  • Peinlich
    -
    Peinlich
Anzeige

In den letzten Minuten der Bezirksliga-Partie spielte der VfL Wildeshausen "Alles oder nichts" gegen den SV Wilhelmshaven. Das wurde letztlich bestraft und so stehen die Krandel-Fußballer nach dem 0:1 (0:0) ohne Punkte da. "Wenn man aufmacht, muss man mit dem Konter am Ende leben. Wir haben uns dazu entschieden, es zu riskieren", berichtete VfL-Coach Marcel Bragula. Belohnt wurde dieser Mut nicht und weil sich Gäste-Stürmer Sergej Müller sich in der 92. Minute nach einem Befreiungsschlag weit in Wildeshausens Hälfte gegen Alexander Kupka durchsetzte und vor dem Tor gegen Sebastian Pundsack die Nerven behielt, nehmen die Wilhelmshavener alle drei Punkte aus dem Krandel mit. Zuvor konnte die Bragula-Elf alle sieben Heimauftritt für sich entscheiden.

"Wir hätten auch hinten dicht machen und den einen Punkt mitnehmen können", sagte Bragula. Das Unentschieden wäre leistungsgerecht gewesen Zum Zeitpunkt des Gegentreffers spielte der Gastgeber bereits rund zehn Minuten in Unterzahl, da sich Christoph Stolle im Gesicht verletzt und Bragula sein Wechselkontingent ausgeschöpft hatte.

Mit der Leistung zeigte sich der VfL-Coach nicht zufrieden: "Bei uns waren heute drei, vier Positionen schwach besetzt. Namen nenne ich nicht, aber darüber werden wir intern sprechen", kündigte er an. Zudem monierte er, dass die Standards unterirdisch gewesen seien. "Wenn man bei zwölf Ecken nicht ein Mal den Zielspieler trifft, hat das mit fehlenden Trainingsmöglichkeiten nichts zu tun, sondern mit fehlender Spannung", sagte Bragula. Dafür habe er keinerlei Verständnis. "Das war Schlafwagenfußball, gerade in den ersten 45 Minuten. Wir haben die wichtigen Zweikämpfe nicht gewonnen und waren nicht zielstrebig", berichtete Bragula. Trotzdem gab es im zweiten Durchgang, Bragula hatte Andreas Kari und Rene Tramitzke gebracht, Chancen. Kari hatte die größte, scheiterte aus kurzer Distanz aber an Gästetorwart Robin Krey.

"Man muss auch sagen, dass dieses Wilhelmshaven mit der Hinserie nicht zu vergleichen ist. Die waren schon nicht schlecht", berichtete Bragula. In dieser Partie standen für den SVW sieben Mann in der Startelf, die beim 4:0-Hinspiel-Erfolg von Wildeshausen noch nicht im Kader waren.

Die aktuellen TOP-THEMEN

Mehr Fußball aus der Region

Mehr Fußball vom Sportbuzzer

Anzeige
Sport aus Bremen
Sport aus aller Welt