29244414_2018287948185726_9140306415867396096_n RB Leipzig wurde als erstes Los gezogen und bekam die Franzosen von Olympique Marseille zugelost. © Bildschirmfoto / mro
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So stark ist RB Leipzigs nächster Gegner in der Europa League

Nach den zwei Partien gegen Zenit St. Petersburg wartet im Viertelfinale mit Olympique Marseille erneut eine unbequeme Aufgabe auf das Team Trainer Ralph Hasenhüttl.

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Nyon. Das wird eine schwere Aufgabe! RB Leipzig muss im Viertelfinale der Europa League gegen Olympique Marseille ran. Das ergab die Auslosung am Freitagmittag in Nyon. Der ehemalige französische Nationalspieler Eric Abidal zog als Losfee die Paarungen. RBs Head of Operations Ulrich Wolter verfolgte das Prozedere vor Ort in der Schweiz. Gespielt wird am 5. und 12. April. RB hat als die zuerst gezogene Mannschaft im Hinspiel Heimrecht, muss in der entscheidenden zweiten Partie dann auswärts ran.

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Positive Reaktionen

Es wird also wieder Frankreichs Süden. Timo Werner dürfte es freuen. Mit Kälte kann der RB-Stürmer bekanntlich nichts anfangen und mit Moskau noch einmal nach Russland reisen, dürfte für ihn der Horror gewesen sein. Coach Ralph Hasenhüttl zeigte sich zufrieden mit dem Los. "Mit Marseille kommt ein starker und interessanter Gegner auf uns zu. Es ist eine weitere Chance für uns, eine Runde weiterzukommen", erklärte er. „Das ist in jeder Beziehung ein attraktives Los und ich freue mich auf ein Wiedersehen mit meinem ehemaligen Spieler Luiz Gustavo," ergänzte RB-Sportdirektor Ralf Rangnick.

Olympiques Sportdirektor Andoni Zubizarreta äußerte sich unmittelbar nach der Auslosung respektvoll über die Messestädter. „Leipzig ist eine Mannschaft, die sehr gut spielt. Es ist eine offensive Mannschaft mit einer interessanten Spielidee“, sagte die ehemalige spanische Torwart-Ikone.

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Er kündigte allerdings eine ebenfalls offensive Marseille-Mannschaft an. „Wir werden auch attackieren“, sagte Zubizarreta. „Wir sind froh, im Viertelfinale und der letzte Repräsentant des französischen Fußballs zu sein.“

In der Champions League mussten die Roten Bullen bereits gegen den AS Monaco aus der ersten französischen Liga antreten. Dabei schlug sich die Mannschaft von Trainer Ralph Hasenhüttl beachtlich. Nach dem 1:1 im Heimspiel folgte ein 4:1-Auswärtssieg. In der heimischen Liga belegt Monaco den zweiten Platz, Marseille folgt dahinter auf Platz drei.

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Bewegte jüngere Geschichte

Die großen Zeiten von Marseille liegen schon ein paar Tage zurück. Unter dem damaligen Clubeigner Bernard Tapie holte Marseille 1993 sogar den Sieg in der Champions League. Rudi Völler spielte damals für das Team. Zuvor stand dort auch Karl-Heinz Förster unter Vertrag. Er managt heute Timo Werner.

Es folgte der steile Abstieg mit Bestechungsskandalen und einer Rückstufung in die zweite Liga. Es dauerte mehrere Jahre, bis sich der Club davon erholte. Immerhin: 2004 stand Olympique im Finale um den Europacup, verlor aber gegen den FC Valencia.

Vor anderthalb Jahren stieg ein US-Unternehmer ein und machte Rudi Garcia zum Trainer und Andoni Zubizaretta, den früheren spanischen Nationaltorhüter, zum Sportdirektor. Im vergangenen Jahr belegte Marseille am Ende den fünften Platz in der Meisterschaft. Seit vergangenem steht der aus der Bundesliga bekannte Luis Gustavo im Team. Toptorschütze ist Florian Thauvin mit 16 Toren in 28 Spielen. Der Angriff spielte auch schon zweimal für die Nationalmannschaft.

Florian Thauvin (r.) ist bester Torschütze und Top-Vorlagen-Geber bei Marseille. Florian Thauvin (r.) ist bester Torschütze und Top-Vorlagen-Geber bei Marseille. © dpa

Im Achtelfinale schaltete Marseille Athletic Bilbao aus, davor war für Braga aus Portugal Endstation. In der Gruppenphase lieferte sich Olympique zwei Duelle mit Salzburg: 0:0 und 0:1 endeten sie für die Franzosen.

Ältere Leipziger erlebten bereits in Leipzig ein Europapokalspiel von Marseille. Der 1. FC Lok schied nach einem 0:1 im Hinspiel mit 0:0 zu Hause aus. Bemerkenswert: Ronald Kreer sah in Frankreich die rote Karte, den Siegtreffer erzielte damals Klaus Allofs und das Rückspiel sahen 30.800 Zuschauer.

Hinflug preiswert, Rückflug kostenintensiv

RB-Anhänger, die die Mannschaft nach Frankreich begleiten wollen, müssen einen längeren Aufenthalt einplanen. Ab Berlin-Schönefeld werden keine täglichen Direktflüge nach Marseille angeboten. Die Maschinen heben dienstags, donnerstags und auch am Samstag ab. Für einen Hinflug mit easyJet am Spieltag (12. April) werden aktuell 47 Euro fällig. Wer schon am 10. April startet, zahlt 42 Euro. Zurück wird es dann am 14. April mit 166 Euro deutlich teurer. (Preise Stand: 16.03., 13:19 Uhr)

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