17. April 2018 / 07:55 Uhr

Schwibs schnürt beim Colditzer Kantersieg gegen Roter Stern einen Viererpack

Schwibs schnürt beim Colditzer Kantersieg gegen Roter Stern einen Viererpack

LVZ
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Einschwören vor dem Spiel gegen Roter Stern Leipzig.
Einschwören vor dem Spiel gegen Roter Stern Leipzig. © Jens Richter
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Der Landesklasse-Tabellenführer fertigt die Gäste aus der Messestadt 6:1 ab.

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Colditz. Nach den verschenkten Punkten gegen Sermuth und der klaren Niederlage in Liebertwolkwitz stellte der HFC Colditz, Spitzenreiter der Fußball-Landesklasse, beim 6:1-Heimsieg gegen Roter Stern Leipzig unter Beweis, dass mit ihm durchaus noch zu rechnen sein wird im Kampf um die Meisterschaft.

Die Spieler des HFC legten los wie die sprichwörtliche Feuerwehr, denn schon nach zwei Minuten fand ein langer Ball den durchstartenden Schwibs, der unnachahmlich einnetzte und sein Team in Vorhand brachte. Wer nun geglaubt hatte, es ginge so weiter, der sah sich vorerst getäuscht. Denn die nach den letzten Misserfolgen und einigen verletzten beziehungsweise gesperrten Spielern etwas umsortierten HFC-Kicker mussten sich trotz früher Führung erst einmal zurechtfinden auf ihren Positionen.

Sterne vergeben seltene Gelegenheiten

Viel mehr als dieser eine Schuss ins Glück kam gegen einen sich dagegenstemmenden Gast nicht mehr zustande, viele gute Angriffsansätze versandeten durch Ungenauigkeiten oder Missverständnisse.

Die Gäste ihrerseits hätten an einem sehr guten Tag durchaus zumindest den Ausgleich erzielen können, vergaben aber die wenigen Gelegenheiten, so dass es mit der knappsten aller Führungen in die Halbzeit ging. Aus der Halbzeitpause kamen beide Mannschaften mit neuem Elan, doch am Spiel änderte sich vorerst nur wenig.

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Allerdings fanden die HFC-Spieler immer besser zusammen im Vorwärtsgang, belebten auch ihre rechte Angriffsseite. Mit Paul Richters erlösendem Tor zum 2:0 in der 56. Minute von rechts außen war der Bann gebrochen und es folgte eine furiose Viertelstunde, an deren Ende es in der 70. Minute 5:0 stand. Denn nur zwei Minuten nach Richter verwandelte der gefoulte Schwibs einen Strafstoß und vollendete gedankenschnell einen Monster-Einwurf von Dietrich, der seinen Kapitän von der Mittellinie aus bedient hatte. Der fünfte Treffer allerdings war dann Sturmpartner Purrucker vorbehalten, der durch den Strafraum dribbelnd nicht angegriffen wurde und so jede Menge Zeit hatte, sich eine Ecke des Tores auszusuchen. Die Zeit des Wechselns war gekommen.

Schwibs setzt den Schlusspunkt

Die Balance des Colditzer Spieles war im Gefühl des sicheren Sieges schon ein wenig dahin, plötzlich waren die Leipziger wieder da und bespielten den zurückweichenden, weniger zweikampfstarken und nicht mehr so gut sortierten Gegner wieder in dessen Hälfte, kamen sogar zum verdienten Ehrentreffer durch Grigo in der 81. Minute und hätten gegen nachlässig werdende Gastgeber durchaus auch einen Elfmeter bekommen können.

Den Schlusspunkt setzte allerdings ein anderer Protagonist des Colditzer Spieles, denn auch seine zweite Elfmeterchance nutzte Kapitän Martin Schwibs eiskalt und schraubte sein Torekonto auf erstaunliche 33 Treffer. Der HFC Colditz hat ein Lebenszeichen von sich gegeben und Schwung aufgenommen für das schwere Auswärtsspiel am kommenden Wochenende bei Blau-Weiß Leipzig. Mit dieser Einstellung und diesem Tempo allerdings muss den Anhängern nicht bange sein um ihre Mannschaft, die weiter von der Meisterschaft träumen darf und diesen Traum auch weiterhin aus eigener Kraft in die Realität umsetzen kann.

Jens Richter

HFC Colditz: Ch. Frenzel, F. Richter, Leonhardt, Mörtlbauer, P. Richter (1), Schwibs (4), Lindner, Dietrich (Wächter), Kowalschek (Schmidt), Purrucker (1), Zerbe.

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