10. Februar 2018 / 13:19 Uhr

Schwierige Aufgaben für den Holstein-Nachwuchs

Schwierige Aufgaben für den Holstein-Nachwuchs

Jürgen Schinke
Hart umkämpft: Kiels Mats Melahn im Duell mit den Wolfsburgern Dominik Marx (hinten) und John Yeboah Zamora (rechts).
Hart umkämpft: Kiels Mats Melahn im Duell mit den Wolfsburgern Dominik Marx (hinten) und John Yeboah Zamora (rechts). © Freese
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Die U17 empfängt Hertha BSC - U19 gastiert bei RB Leipzig

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Zweimal sind die Jungstörchen auf dem Papier in der Außenseiterrolle: Dennoch setzt Holsteins U17-Ensemble zum Pflichtspielauftakt in der B-Junioren-Beletage auf Kampfeslust, Defensivstärke und Überraschungseffekte. Ähnliche Gedankenspiele umtreibt die Kieler U19, die in Leipzig auf vor Wut schnaubende Jungbullen treffen könnte.

B-Jugend: KSV Holstein - Hertha BSC (So.,11 Uhr, Projensdorf.)

Zum Pflichtspieldebüt empfangen die U17-Talente gleich einen Hochkaräter. „Hertha BSC ist unglaublich offensivstark.Womöglich das Beste, was die Liga zu bieten hat“, schwärmt Trainer Michael Schwennicke vom Tabellendritten, der mit 46 Buden wie der Nachwuchs von Werder Bremen die schussgewaltigste Abteilung Attacke in der Liga stellt. Die Vorbereitungseit dem Trainingsbeginn am 6.Januar beurteilte der Coach als gut, litt aber unter einer permanenten Krankheitswelle. Immer wieder schlugen Erkältungen und Grippevirus erbarmungslos zu, so konnte oftmals nur in kleineren Trainingsgruppen geübt werden. „Die Null muss hinten möglichst lange stehen, dann können wir die Berliner vielleicht ärgern“, hofft der Coach, „sind sie vorn immens spielstark, so scheint das Team hinten ein wenig anfällig – daraus wollen wir Kapital schlagen.“

A-Jugend: RB Leipzig - KSV Holstein (So., 11 Uhr)

Gaben die KSV-Nachwuchstalente zuletzt gegen Wolfsburg (0:3) nur den Underdog, so rechnen sich die Nordlichter bei den Jungbullen immerhin leise Chancen aus. Leipzigs jüngsten Ergebnisse besitzen nur bedingt Aussagekraft, denn RB musste sich zu Rückrundenbeginn den Topteams HSV (0:2) und Wolfsburg (2:6) beugen. Es wird sich erst auf dem Platz zeigen, ob der Gegner angeknockt ist – oder die Pleiten gar in Wut umwandelt. „Leipzig hat sicher andere Ansprüche als nur Platz sechs. Mit engagiertem Auftritt und bei günstigem Spielverlauf können wir vielleicht etwas mitnehmen“, spekuliert U19-Chefcoach Finn Jaensch, der mutig nach vorn agieren lassen will.

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