11. Januar 2019 / 22:45 Uhr

Scorpions verlieren hitziges Topspiel gegen die Trappers in der Verlängerung mit 3:4.

Scorpions verlieren hitziges Topspiel gegen die Trappers in der Verlängerung mit 3:4.

Stefan Dinse
Knapp vorbei: Chad Niddery (mitte) von den Hannover Scorpions verfehlt das Tor der Trappers.
Knapp vorbei: Chad Niddery (mitte) von den Hannover Scorpions verfehlt das Tor der Trappers. © Debbie Jayne Kinsey
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Eishockey-Oberligist Hannover Scorpions hat im Spitzenspiel gegen die Trappers knapp das Nachsehen gehabt. 1500 Zuschauer sahen eine packende Partie. Die Hannover Indians hielten lange mit, unterlagen den Black Dragons aus Erfurt schließlich mit 3:6.

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Die Hannover Scorpions haben in der Eishockey-Oberliga gegen die Tilburg Trappers mit 3:4 (3:1, 0:1, 0:1) nach Verlängerung verloren. 1504 Zuschauer sahen ein umkämpftes, hitziges und rassiges Spitzenspiel in der Hus-de-Groot-Eisarena.

Bislang waren die Trappers ein Lieblingsgegner der Scorpions – zumindest auf eigenem Eis. In der vergangenen Saison gewannen sie in Mellendorf inklusive der Play-offs alle vier Duelle gegen Tilburg. In dieser Spielzeit bezwangen sie die Niederländer im Oktober mit 4:3 nach Penaltyschießen. Bedeutet: Seit der Fusion der Scorpions-Teams aus Langenhagen und der Wedemark gab es keinen Sieg für die Trappers. Und auch im Januar 2017 hatten die Trappers das Nachsehen, damals noch vor der Scorpions-Hochzeit, gegen den ESC Wedemark.

Auch gegen den Tabellenführer stellte die Mannschaft von Trainer Dieter Reiss die eigene Stärke in Überzahl unter Beweis. Björn Bombis (8.) und Chad Niddery (19.) sorgten jeweils im Powerplay für das 2:0. Der Treffer von Niddery war jedoch ein Eigentor. Weil es das im Eishockey aber offiziell nicht gibt, erhielt der Kanadier das Tor zugesprochen. Es folgte ein spektakuläres Ende des Anfangsdrittels: Ryan Collier verkürzte 46 Sekunden vor Schluss auf 2:1, ehe Matt Wilkens acht Sekunden vor der Sirene das 3:1 erzielte.

Bilder vom Eishockey-Oberligaspiel Scorpions Hannover - Tilburg Trappers

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Bilder vom Eishockey-Oberligaspiel Scorpions Hannover - Tilburg Trappers ©
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Dejdar und Bombis treffen nur das Aluminium

Im 2. Drittel waren die Scorpions im Pech: Zunächst traf Marian Dejdar das Lattenkreuz (27.), es wäre der Treffer zum 4:1 gewesen. Auch nach dem Anschlusstreffer von Nick de Ruitjer (29.) rettete das Aluminium für Trappers-Keeper Ruud Leeuwesteijn. Bombis traf auf Zuspiel von Dejdar nur den Pfosten. Mehr Glück hatten die Gäste. Ivy van den Heuvel gelang in Überzahl mit einem abgefälschten Schuss der Ausgleich (44.). In der Verlängerung, in der die Entscheidungen von Schiedsrichter Volker Westhaus immer umstrittener wurden, sorgte Kilian van Gorp (65.) für den unverdienten 3:4-Endstand.

Tore: 1:0 (7:14) Bobis (Schütt, Lehmann bei 5-4), 2:0 (18:08) Niddery (Schmid, Schütt bei 5-4), 2:1 (18:54) Collier (Hermens, Bruijsten), 3:1 (19:52) Wilkens, 3:2 (28:36) de Ruijter (Bastings), 3:3 (43:24) van den Heuvel (Loginov, Collier), 3:4 (64:09) van Gorp (de Bonth – Strafminuten 16/18

Morczinietz erzielt den Anschlusstreffer

Die Hannover Indians haben derweil ihr Heimspiel gegen die Black Dragons Erfurt mit 3:6 (1:0, 0:3, 2:3) verloren.

Michael Knaub (5.) brachte die Gastgeber in Führung. Im Mitteldrittel drehten Maurice Keil (28.), Michal Vazan (31.) und Oliver Kämmerer (39.) die Partie. Im Schlussabschnitt konnte Knaub (43.) verkürzen. Nach dem 2:4 von Vazan (48.) ließ Andreas Morczinietz (51.) das 3:4 folgen. Reto Schüpping (58.) und Kämmerer (60.) trafen zum 3:6-Endstand. Beim ECH fehlte Braninslav Pohanka, er hatte sich einen grippalen Infekt eingefangen. Zudem stand Nick Bovenschen nach seiner Knieverletzung (Innenband), nicht auf dem Eis. Der Verteidiger muss vier bis sechs Wochen pausieren.

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