13. Februar 2018 / 16:26 Uhr

Sebastian König: „Es hat Spaß gemacht, hier gewesen zu sein“

Sebastian König: „Es hat Spaß gemacht, hier gewesen zu sein“

Udo Pütsch
Ex-Miersdorf-Akteur Sebastian König (l.) feierte mit seinem Energie-Team im vergangenen Jahr den Landespokal-Sieg.
Ex-Miersdorf-Akteur Sebastian König (l.) feierte mit seinem Energie-Team im vergangenen Jahr den Landespokal-Sieg. © Privat
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Testspiel: Ex-Miersdorf-Fußballer über ein Spiel der B-Junioren vom FC Energie Cottbus gegen den VfL Wolfsburg II.

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Am vergangenen Sonntag  absolvierten die Fußball-B-Junioren vom FC Energie Cottbus, die in der Bundesliga um Punkte spielen, auf dem Kunstrasenplatz in Zeuthen ein Testspiel gegen den Regionalligisten VfL Wolfsburg II, das am Ende leistungsgerecht 4:4-Unentschieden endete. Bei den Lausitzer agierte an der Seitenlinie als Trainer Sebastian König, der lange Zeit als Spieler für den SC Eintracht Miersdorf/Zeuthen aktiv war. Im Interview erzählt er unter anderem, welche Verbindungen er noch zum Verein aus dem Dahmeland hat und wie zufrieden er mit der Leistung seines Teams gegen die Truppe aus Niedersachsen war.

Die SG Niederlehme (schwarze Trikots) gewinnt im Testspiel bei der Reserve vom SC Eintracht Miersdorf/Zeuthen.

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Herr König, mit welchem Hintergrund fand dieses Spiel gegen den VfLWolfsburg II überhaupt statt?
Sebastian König: Natürlich kennt man sich unter Trainern. Da wir es in den Bundesliga-Punktspielen mit der ersten Mannschaft des VfL zu tun haben, war es uns lieber, gegen das Team aus der Regionalliga in der Vorbereitung zu testen.

Was war der Gedanke, diese Begegnung in Zeuthen auszutragen?
Da gab es für mich mehrere gute Gründe, um in meiner alten Heimat mit meiner Mannschaft zu spielen. Zum einen bestehen noch gute Kontakte zum SCEMZ, besonders zu Andreas Wawzyniak. Zum anderen ist es zwischen Wolfsburg und Cottbus ein Treffen auf halber Strecke. Außerdem ist mir bekannt, dass in Zeuthen für solche Zwecke sehr gute Bedingungen herrschen, weil der Kunstrasenplatz auch bei widriger Witterung gut zu bespielen ist.

Welche Verbindungen haben Sie nach ihrem Weggang noch zum SC Eintracht Miersdorf/Zeuthen?
Andreas Wawzyniak erwähnte ich bereits bei der vorangegangenen Frage. Es bestehen auch noch sehr viele Kontakte zu ehemaligen Mitspielern oder jungen Akteuren, die ich einst beim SC Eintracht trainierte. Natürlich drücke ich aus der Ferne die Daumen und hoffe sehr, dass es am Ende zum Klassenerhalt für die Brandenburgliga-Mannschaft reicht. Die Rückrunde wird sicherlich sehr schwer werden, aber ich denke, die Jungs haben durchaus das Potenzial, die Klasse am Ende der Saison zu halten.

Mit Tobias Eisenhut befindet sich ein ehemaliger Eintracht-Akteur im Cottbuser Aufgebot. Wie beurteilen Sie seine Entwicklung?
Er ist der Kapitän unserer Mannschaft und zeigte in den zwei Jahren, in denen ich in Cottbus bin, beständig gute Leistungen. Wenn seine Entwicklung in dieser Form weiter geht, kann er ein Spieler werden, der in der Zukunft zur ersten Mannschaft beim FC Energie Cottbus gehört. Aber die entscheidenden Jahre kommen jetzt erst noch für diesen Sprung.

Wie schätzen Sie die Leistung ihres Teams gegen den VfL II ein?
Wir haben eine richtig gute erste Halbzeit mit hohem Tempo gespielt und verdient mit zwei Toren geführt. Leider haben wir diesen Vorsprung etwas leichtfertig aus der Hand gegeben. Insgesamt bin ich mit dem Spiel zufrieden. Es hat Spaß gemacht, hier gewesen zu sein.

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