13. Mai 2018 / 20:57 Uhr

Seckenhausen für einen Fehler bitter bestraft

Seckenhausen für einen Fehler bitter bestraft

Thorin Mentrup
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Die TSG musste sich gegen Sulingens U23 mit 0:1 geschlagen geben. © Thorin Mentrup
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Kämpferisch und läuferisch starke Seckenhauser verlieren spät gegen Sulingens U23

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Die TSG Seckenhausen-Fahrenhorst hat der U23 des TuS Sulingen im Punktspiel der Fußball-Bezirksliga lange Zeit stark Paroli geboten. Der hohe läuferische Aufwand und der große Kampfgeist der Elf von Dirk Hofmann wurden am Ende allerdings nicht mit einem Zähler belohnt: Zehn Minuten vor Schluss besiegelte Maximilian Meyer mit seinem Treffer die 0:1 (0:0)-Niederlage der TSG.

Einen Vorwurf machte Hofmann seinen Mannen nach der Begegnung nicht. "Die Jungs haben bei diesen hohen Temperaturen alles reingehauen", lobte er vielmehr den Einsatz seines Teams, das es dem Tabellenzweiten 90 Minuten lang schwer gemacht hatte. "Das Spiel war relativ ausgeglichen", fand der Trainer. Am Ende sei das eingetreten, was er in der zweiten Halbzeit schon vermutet hatte: "Wer einen Fehlermacht, der wird dafür bestraft und das Spiel verlieren." Diesen entscheidenden Fehlermachten die Seckenhauser in der Schlussphase, als sie nach einem Freistoß aus dem Halbfeld den Ball nicht richtig klären konnten. Maximilian Meyer nutzte die Gunst der Stunde und überwand mit einem überlegten und platzierten Abschluss den chancenlosen Torhüter Maurice Lutterklas. "Es ist bitter, weil wir den Ball schon sicher hatten, ihn dann aber doch nicht aus der Gefahrenzone bekommen haben", analysierte Hofmann die Situation, die seine Mannschaft einen Punkt kostete. Die Gastgeber versuchten danach zwar noch einmal alles und agierten am Ende mit Marvin Bialucha, Christian Schult sowie dem eingewechselten Raymund Maas und dem nach vorn beorderten Abwehrchef Torben Budelmann in vorderster Front, doch eine richtige Möglichkeit erspielten sie sich nicht mehr. Schult kam nach einem langen Ball noch einmal zum Abschluss, verfehlte das Ziel aber recht deutlich (87.). Auf der anderen Seite verhinderte Lutterklas gegen Marven Rupp nach einem Konter das 0:2 (90.+1).

Lutterklas als mitspielender Torhüter

Seckenhausens Torhüter war in der chancenarmen ersten Hälfte weniger wegen seiner Reflexe gefordert, sondern vor allem als Fußballer gefragt. Seine Vorderleute bezogen ihn immer wieder ins Aufbauspiel mit ein. Die Gastgeber erwarteten die Angriffe der Gäste in der eigenen Hälfte und machten die Räume eng. Bis auf einenSchreckmoment, als die Sulinger schnell umschalteten, der spätere Torschütze Meyer über das halbe Feld laufen konnte und mit seinem Schuss an der Latte scheiterte, ging das Konzept der Gastgeber sehr gut auf. Da der TuS es vermied, Lutterklas anzulaufen, konnte der Torhüter seinen Mitspielern immer wieder wichtige Sekunden verschaffen, in denen sie wieder zu Atem kommen konnten. Denn die Temperaturen machten es den Seckenhausern schwer, die gesamte Zeit über diesen hohen Aufwand zu betreiben. Ein einziges Mal verlor Lutterklas seine Souveränität am Ball, als er einenSulinger anschoss und das Spielgerät zu Sebastian Heineking gelangte. Dieser zog ab, doch Sebastian Kirchner klärte vor der Torlinie (33.)

Offensiv setzten die Gastgeber schon aufgrund ihrer defensiven Taktik eher wenige Akzente. Einige Male verlagerten sie über Philip Kleingärtner und Philipp Eggers im Zentrum sehr ordentlich das Spiel, danach aber gerieten die Angriffe meist ins Stocken. Einmal aber zeigte die TSG, wie gut sie Fußball spielen kann: Finn Werner fand mit seinem Zuspiel Christian Schult, der von der rechten Seite in den Strafraum eindrang und gefühlvoll auf Marvin Bialucha flankte, der mit seinem Kopfball am starken Reflex von Sulingens Torhüter Yanik-Luca Klenke scheiterte (43.).

Im zweiten Durchgang plätscherte die Begegnung vor sich hin. Lutterklas musste bei einem Flachschuss eingreifen, den er sicher parierte (49.), danach kam nicht mehr viel von den Gästen. Aus ihrem Ballbesitz machten sie zu wenig. Oft waren die Kombinationen zwar flüssig, doch der letzte und nach der Pause auch schon der vorletzte Pass kam zu selten an. Trainer Sascha Jäger hatte selbst wohl kaum noch an einen Sieg geglaubt und gerade von seiner Elf gefordert, auf jeden Fall defensiv die Null zu halten, als Maximilian Meyer die Begegnung doch noch zu Gunsten der Gäste entschied.

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