07. Februar 2018 / 07:26 Uhr

Augsburg-Boss Hofmann: Ultra-Blutspende statt Gastspiel bei RB Leipzig 

Augsburg-Boss Hofmann: Ultra-Blutspende statt Gastspiel bei RB Leipzig 

Jan Jüttner
Augsburg-Klubchef Klaus Hofmann ist ein großer Kritiker von RB Leipzig 
Augsburg-Klubchef Klaus Hofmann ist ein großer Kritiker von RB Leipzig  © imago/Montage
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Augsburgs Klub-Boss Klaus Hofmann boykottiert das Bundesligaspiel seiner Mannschaft bei RB Leipzig und unterstützt den FCA nicht live im Stadion. Der bekannte RB-Kritiker will der Partie aus Selbstschutzgründen fernbleiben. 

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Wenn RB Leipzig am Freitag den FC Augsburg empfängt, wird es im Stadion ruhiger als gewöhnlich sein. Der Grund: Rund 1000 Augsburg-Fans wollen dem Spiel fernbleiben und schauen sich die Partie in der Heimat auf den TV-Bildschirmen an. Die Anhänger protestieren damit gegen die Ausrichtung von RB und die Kommerzialisierung des Fußballs in Deutschland. Neu ist der RB-Boykott nicht, viele Fangruppierungen von anderen Klubs meiden ebenfalls die Spiele gegen die Sachsen.

Ungewöhnlich ist allerdings, dass sogar Klub-Boss Klaus Hofmann der Partie fernbleiben wird. Der bekennende RB-Kritiker bleibt in Augsburg und wird die Blutspende-Aktion der Ultras aufsuchen und sich anschließend das Spiel mit den Fans anschauen. Dies berichtet die Bild.

Doch warum boykottiert der mächtige FCA-Verantwortliche das Spiel? In der Vergangenheit hat es immer wieder heftig zwischen ihm und den RB-Bossen geknallt. Mit dem Satz: "Seit viereinhalb Jahren freue ich mich über jede Leipziger Niederlage und trinke darauf ein Bier", ließ er ganz Fußball-Deutschland aufhorchen. Hofmann sieht das Modell RB als Gefahr für den Fußball, macht aus seiner Abneigung gegen den Ost-Klub keinen Hehl.

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In der letzten Saison soll Hofmann beim Gastspiel seines Augsburger in Leipzig immer wieder auffällig geworden sein. RB-Präsident Mintzlaff sagte damals, dass man ihn "fast aus der Loge entfernen lassen musste, weil er permanent den Mittelfinger gezeigt hat."

Offenbar bleibt der FCA-Boss aus Selbstschutzgründen im heimischen Augsburg. Wahrscheinlich fürchtet er, sich abermals nicht unter Kontrolle haben zu können. Doch Feuer wird im Spiel zwischen den Bayern und den Sachsen trotzdem genügend sein. Im letzten Aufeinandertreffen sorgte FCA-Kapitän Daniel Baier für einen echten Eklat, als er unsittliche Gesten gegenüber der Leipzig-Bank machte. Zwar entschuldigte er sich daraufhin bei den RB-Verantwortlichen, doch diese werden seine unnötige Aktion sicherlich noch nicht vergessen haben.

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