09. Januar 2019 / 21:05 Uhr

"Sensationsunentschieden" - aber wieder kein Sieg für Waspo 98 in der Champions League

"Sensationsunentschieden" - aber wieder kein Sieg für Waspo 98 in der Champions League

Simon Lange
 Vier Treffer: Aleksandar Radovic war erneut bester Mann bei Waspo 98.
 Vier Treffer: Aleksandar Radovic war erneut bester Mann bei Waspo 98. © Florian Petrow
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Es bleibt dabei: Waspo 98 kann in dieser Champions-League-Saison einfach nicht gewinnen. Beim unagrischen Top-Klub Szolnok waren die Wasserballer aus Hannover zwar nah dran, gereicht hat es trotzdem nicht. Sie mussten sich mit einem 10:10 begnügen. Immerhin ein Punktgewinn.

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„Damit sind wir sehr zufrieden“, beurteilte Trainer Karsten Seehafer „das Sensationsunentschieden“ euphorisch. „Wir haben gut gespielt, aber auch nicht perfekt. Dennoch war es ein Schritt nach vorne.“ Wie schon so oft in dieser Saison hielt Waspo mehr als gut mit und führte sogar (6:4). Allerdings machte die ebenfalls übliche Schwächephase wieder (beinahe) alles zunichte.

Die Ungarn drehen das Spiel

Den 1:3-Rückstand verwandelte Waspo in ein 4:3. Jorn Winkelhorst traf gleich zu Beginn des dritten Viertels. Als dann auch noch Finn Schütze zum 5:4 und Luka Sekulic zum 6:4 einnetzten, sah es nach dem ersten Sieg aus. Doch Waspo versemmelte plötzlich nur noch und kassierte hinten einfache Tore. Szolnok hatte das Spiel mit einem 4:0-Lauf innerhalb weniger Minuten zum 8:6 für den Champions League-Sieger von 2017 gedreht.

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Waspo wehrt sich

Doch Waspo gab sich nicht geschlagen und stemmte sich gegen die nun drohende Niederlage – erfolgreich. Julian Real und Lebensversicherung Aleksandar Radovic (vier Tore) glichen aus. Und 51 Sekunden vor Schluss rettete Winkelhorst mit seinem Ausgleich zum 10:10 den Punkt. Der letzte Angriff der Ungarn verpuffte.

Mit nun drei Punkten (aus drei Unentschieden) rangiert Waspo nach sechs Spielen hinter Jadran Split (ebenfals drei Punkte) und Spandau (4) nach wie vor auf dem letzten Platz, ist aber als Gastgeber automatisch für das Final 8 qualifiziert. Nächstes Spiel: 23. Januar in Berlin beim deutschen Duell.

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