14. September 2018 / 16:15 Uhr

SG Aumund-Vegesack will sich endlich belohnen

SG Aumund-Vegesack will sich endlich belohnen

Klaus Grunewald
Wieder voll einsatzfähig: Andreas Radke von der SG Aumund-Vegesack.
Wieder voll einsatzfähig: Andreas Radke von der SG Aumund-Vegesack. © Christian Kosak
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Bremen-Ligist erspielt sich gute Chancen, nutzt sie aber nicht / Sonntag gegen Habenhausen

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An einer unzureichenden Spielkultur liegt es nicht, dass Bremen-Ligist SG Aumund-Vegesack nach ihren beiden Auftaktsiegen gegen den Blumenthaler SV und den SV Werder Bremen III in den drei folgenden Begegnungen nur ein Pünktchen eingesackt hat. „Wir haben uns nach den beiden Erfolgen zwar stetig verbessert und auch ständig mehr Torchancen herausgearbeitet, sind aber nicht belohnt worden“, resümiert SAV-Trainer Björn Krämer. Viele gute, darunter auch sogenannte hochkarätige Möglichkeiten, um den Ball im Netz unterzubringen, sind nicht genutzt worden. Dass die Vegesacker sie kreierten, belegt allerdings die These ihres Trainers. „Wir brauchen eigentlich nur mal einen Befreiungsschlag“, sagt Björn Krämer. Was nichts anderes heißen soll, als Tore zu schießen und zu punkten. Von einem Sturmproblem will der Coach der Nordbremer denn auch nichts wissen. Es hätten manchmal nur das Quäntchen Glück, der letzte Schritt oder die Konzentration gefehlt, um zum Erfolg zu kommen. Das alles sei mit mehr oder gezieltem Training nicht zu erzwingen und könne nur zu einer größeren mentalen Belastung führen, sagt Krämer und unterstreicht damit die These seines Blumenthaler Kollegen.

Der Gegner am Sonntag rangiert unmittelbar vor der SAV auf dem achten Tabellenplatz. Der Habenhauser FV habe an fußballerischer Qualität gewonnen, zeigt der SAV-Coach Respekt vor dem Team von Coach Wilco Freund. Habenhausen werde gut durch die Saison kommen, prophezeit Krämer. Vor einer Woche machte der HFV dem Titelanwärter Bremer SV das Leben schwer und gab sich erst nach dem 0:2 in der Nachspielzeit geschlagen.

Dennoch fällt auf, dass die Mannschaft vom Bunnsacker Weg bislang die meisten Gegentore in der Bremen-Liga kassiert hat (20). Vielleicht finden die Vegesacker ja am Sonntag ebenfalls genügend Lücken in der Habenhauser Abwehr, um den von ihrem Trainer gewünschten Befreiungsschlag zu landen. Oder, anders formuliert, den Knoten zu durchschlagen, der manchmal die Schussbeine zu fesseln scheint. Personelle Sorgen hat der Vegesacker Coach nicht. Zwar fehlen Mirko Jankowski und Marcel Burkevics verletzungsbedingt, Mittelfeldmann Andreas Radke aber ist wieder voll einsatzfähig.

Anpfiff: Sonntag um 15.30 Uhr in Habenhausen

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