Kollektive Freude über das 1:0 durch Harenbergs Pascal Biank. Kollektive Freude über das 1:0 durch Harenbergs Pascal Biank. © Chris
Kollektive Freude über das 1:0 durch Harenbergs Pascal Biank.

Strafstoß, Überzahl, beste Chancen – trotzdem geht Letter im Derby gegen Harenberg unter

Die SG Letter 05 musste sich mit 0:4 dem TuS Harenberg geschlagen geben. Während bei den Harenbergern Freude herrschte, wollte Letter-Coach Christian Kolter nicht einmal mit seiner Mannschaft sprechen.

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Es lief alles gegen die SG Letter 05. Verschossener Elfmeter, 45 Minuten in Überzahl, beste Tormöglichkeiten. Und dennoch stand am Ende das Ergebnis von 0:4 im Derby gegen TuS Harenberg zu Buche. Entsprechend bedient war Trainer Christian Kolter. Er sprach nach dem Spiel bewusst nicht mit dem Team, zu angefressen war er. „Wir müssen selber drei, vier Tore machen. Bestrafen uns aber selber, weil wir zu blind sind. Es mangelt an Qualität beim Abschluss.“ Große Freude herrschte hingegen bei Harenbergs Trainer Bernd Biank. „Das ist eine tolle Sache, so ein Derby zu gewinnen.“

Allerdings sah es danach zunächst überhaupt nicht aus. Denn Letter legte furios los. Schon in der ersten Hälfte legte Harenbergs Tufan Akca einen Gegenspieler im Strafraum. Doch Tim Jüngling scheiterte mit seinem Elfmeter am glänzend aufgelegten TuS-Schlussmann Marco di Michele. Doch das war nicht die einzige Möglichkeit für die Letteraner. „Wir hätten uns nicht beklagen können, wenn wir 0:2 zurückgelegen hätten“, so Biank. Das Auslassen der Möglichkeiten rächte sich in der Folge für die SG.

„Wir machen aus dem Nichts die Führung“, so Harenbergs Coach. Pascal Biank verwandelte einen Freistoß aus 20 Metern direkt (35.). Es gab noch einen zweiten Freistoß, den Letters Torwart Joram Sbrisny problemlos hielt – weitere Möglichkeiten gab es für Harenberg in der ersten Hälfte nicht.

Bilder der Partie SG Letter 05 gegen TuS Harenberg.

Auf dem Weg in die Kabine zückte Schiedsrichter Nick Durka plötzlich Rot für Harenbergs Akca. Der Spieler geriet mit einem SG-Kicker aneinander und soll diesen bespuckt haben. Zu der Tatsache, dass Letter 45 Minuten Zeit hatte, um mit einem Mann mehr die Partie noch zu drehen, wollte sich Kolter gar nicht äußern. Torchancen gab es zwar für sein Team, aber diese wurden erneut kläglich ausgelassen. Konsequent waren hingegen die Gäste. Dabei nahm Biank zur Pause Stürmer Kevin-Michel Rufaioglu aus der Partie und brachte Innenverteidiger Patrick Schulz. Das Strickmuster war bei den drei weiteren Toren nahezu identisch.

Per Konter wurde Marek Gilke freigespielt. Der Quirlige Offensivspieler umkurvte Letters Torwart und schob zum 2:0 ein. Nur eine Minute später war es Eyüp Toprakli. Auch er war frei durch und vollstreckte sicher – die Vorentscheidung war gefallen. „Da war allen klar, dass wir die drei Punkte im Sack haben“, so Biank. Erneut Toprakli besorgte mit einem glänzenden Konter den Endstand (79.).

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