07. November 2018 / 16:40 Uhr

"Im Derby geht es um andere Dinge": Die SG Letter braucht wieder ein Erfolgserlebnis

"Im Derby geht es um andere Dinge": Die SG Letter braucht wieder ein Erfolgserlebnis

Mark Bode
So könnte man den Trainer der SG Letter 05 am Sonntag auch sehen: Christian Kolter bejubelt einen Treffer seiner Mannschaft.
So könnte man den Trainer der SG Letter 05 am Sonntag auch sehen: Christian Kolter bejubelt einen Treffer seiner Mannschaft. © Christian Hanke
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Für die SG Letter 05 läuft es in letzter Zeit gar nicht gut. Mit nur zehn Punkten aus 15 Spielen steht die Elf von Trainer Christian Kolter auf einem direkten Abstiegsplatz. Am Sonntag empfängt die SG den TuS Harenberg. TuS-Trainer Bernd Biank muss allerdings auf einige Spieler verzichten.

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Beide Mannschaften strotzen nicht gerade vor Selbstbewusstsein. „Wenn man nur nach der Statistik geht, dann dürften wir nicht sonderlich optimistisch sein“, sagt Christian Kolter, Trainer der SG Letter 05, vor dem Derby am Sonntag (14 Uhr) gegen den TuS Harenberg.

"Im Derby geht es um andere Dinge"

Neun Spiele haben die Letteraner in Folge verloren, teils deutlich. „Aber im Derby geht es um andere Dinge“, so der Coach. Dazu zählt er „Leidenschaft, Biss, Zweikampfverhalten, das Erobern zweiter Bälle und nach Ballbesitz gut stehen“.

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Zwar sind auch die Harenberger nach einem Punkt aus fünf Partien nicht gerade in Bestform, Trainer Bernd Biank hofft allerdings darauf, dass das 5:5 gegen den FC Lehrte sein Team nun beflügelt. „Das ist für die Moral gut.“

"Mal sehen, was wir in der Abwehr machen"

Allerdings muss Biank seine Abwehr nahezu komplett umbauen: Henry Schlonsok verdrehte sich gegen Lehrte das Knie – die genaue Diagnose steht noch aus. Serkan Erul muss ebenfalls mit einem verdrehten Knie noch pausieren und Benjamin Tvrtkovic sah die fünfte Gelbe Karte.

„Mir bleibt nur Marc Heidorn als gelernter Abwehrspieler. Mal sehen, was wir da machen“, sagt Biank. Einen Lösungsansatz hat er bereits: „Die Flucht nach vorne ist wahrscheinlich die beste Option.“

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Die Harenberger gehen mit einer gewissen Portion Wut im Bauch in die Begegnung. Denn das Hinspiel ging mit 4:2 an die Letteraner. „Da muss ich den Jungs vor dem Rückspiel gar nicht viel sagen“, so Biank.

"Nicht leicht, die Stimmung bei uns hochzuhalten"

Deutlich mehr Worte muss aufgrund der angespannten sportlichen Situation wohl Kolter finden. „Es ist nicht leicht, die Stimmung bei uns hochzuhalten. Die Spieler sind natürlich aufgrund der Lage auch frustriert.“ Die SG ist auf einen direkten Abstiegsplatz gerutscht. „Gute Stimmung und engagiertes Training kann nur von den Spielern selber kommen“, sagt Kolter.

Jan Strübing steht nach einem Bänderriss im Fuß wieder zur Verfügung. Dafür muss Bastian Franke zuschauen – er zog sich im Spiel in Davenstedt einen Innenbandriss im Knie zu.

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