19. April 2018 / 15:02 Uhr

SG LVB kommt als neuer Spitzenreiter nach Markranstädt

SG LVB kommt als neuer Spitzenreiter nach Markranstädt

Frank Müller
Symbolbild
Symbolbild © Christian Modla
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Stadtliga Leipzig: Goretzky-Elf gewinnt beim TuS Leutzsch mit 1:0. Duell der Tabellennachbarn zwischen dem SV Tapfer und der BSG Chemie Leipzig II

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Leipzig. So schnell kann’s gehen: Die SG LVB ist neuer Tabellenführer der Fußball-Stadtliga, weil die Mannen von Trainer Thomas Goretzky am Mittwochabend ihr Nachholspiel beim bisherigen Krösus TuS Leutzsch mit 1:0 gewannen. Das Siegtor erzielte Ferdinand Weinlich bereits in der 13. Minute. „Ein Remis wäre sicher verdienter gewesen“, befand TuS-Trainer Kai-Uwe Ziegler, „wir hatten in der zweiten Halbzeit genügend Chancen, wenngleich LVB gegen Ende einige gute Konter fuhr.“ Beim entscheidenden Tor hatte die Leutzscher Abwehr den Torschützen Weinlich einfach nicht richtig gestellt, was der weidlich nutzte. „Dann sind wir die ganze Zeit dem Rückstand hinterhergerannt“, bedauerte Ziegler.

Sein Team  hatte sich erst vier Tage zuvor in eine hervorragende Position gebracht, indem es bei Chemie II mit 3:1 gewonnen hatte. Dieser Vorteil ist nun gleich wieder verpufft. Die Meisterschaft wird dadurch allerdings nur spannender, denn nun mischt auch LVB kräftig mit. Der neue Spitzenreiter muss am Sonntag, 15 Uhr, bei der Zweiten des SSV Markranstädt antreten, ist dort nominell natürlich Favorit, zumal die Markranser zuletzt bei Abstiegskandidat SV Brehmer 0:3 untergingen und nun selbst abstiegsbedroht sind. Dieser Umstand macht die ohnehin oft unberechenbare Reserve jedoch sicherlich noch etwas unkalkulierbarer. Die LVB-Elf wird also trotz der jüngsten Erfolge auf der Hut sein müssen.

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Das gilt natürlich nicht weniger für den TuS, der am Sonnabend, 15 Uhr, MoGoNo zu Gast hat. Die Gohliser unterlagen am Mittwoch Eintracht Süd in einem zu Hause ausgetragenen Auswärtsspiel 1:2 und rissen damit wie die Leutzscher  wieder das  mit dem A… ein, was sie sich noch am Wochenende mit dem 4:3 gegen Lindenau aufgebaut hatten. Beide Teams haben also etwas gutzumachen.

Das gilt natürlich auch für die nun auf Rang drei abgerutschte Chemie-Reserve, die am Sonntag den nicht einfachen Gang zum Tabellenvierten SV Tapfer geht. Die Sellerhausener werden beweisen wollen, dass sie fußballerisch nicht weit weg sind vom Führungstrio. Beim jüngsten 2:3 bei LVB konnte man das sehen, beim 2:2 im Dienstag-Nachholspiel bei Lok Engelsdorf schon weniger, wenngleich da ein Sieg für die Jungs von Coach Marcus Wittmann durchaus in der Luft lag. Die Engelsdorfer glichen erst in der Schlussminute zum 2:2 aus. Der Tabellenfünfte gastiert am Sonnabend, 15 Uhr, beim LSV Südwest.

Zur gleichen Zeit empfängt die Schkeuditzer Eintracht, die noch nicht aller Abstiegssorgen ledig ist, den SV Brehmer, der am Dienstag gegen Lipsia II 2:2 spielte. Der Eutritzscher Ausgleich fiel hier erst in der Nachspielzeit, womit die auf Rang 15 liegenden Platzherren knapp an sechs Punkten aus den letzten beiden Partien vorbeischrammten. Trotzdem holte das Team von Trainer Markus Martin damit in den letzten Tagen immerhin vier Zähler und darf weiter auf den Liga-Verbleib hoffen.

Das sieht beim Knautkleeberger SC schon etwas düsterer aus, der Abstand zum rettenden Ufer beträgt für den KSC vorm Auswärtsmatch beim SV Lindenau (Sonntag, 15 Uhr) schon deprimierende zwölf Punkte. Aufgegeben haben sich die Männer um Kapitän Alexander Bartsch deswegen jedoch keineswegs. „Noch ist noch alles drin“, sagte der Torwart jüngst unverändert kämpferisch.

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