Die SG Padenstedt hatte in Itzehoer gleich sechsmal Grund zum kollektiven Torjubel. Die SG Padenstedt hatte in Itzehoer gleich sechsmal Grund zum kollektiven Torjubel. © Haase
Die SG Padenstedt hatte in Itzehoer gleich sechsmal Grund zum kollektiven Torjubel.

SG Padenstedt macht es spannend

6:4-Erfolg in der Fußball-Verbandsliga West beim ISV – RTSV beim 0:4 mit letztem Aufgebot

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Dramatisches Spiel beim Itzehoer SV. Trotz Unterzahl verkürzte der Drittletzte der Fußball-Verbandsliga West gegen die SG Padenstedt einen 0:4-Rückstand auf 3:4, musste sich dem Tabellenneunten aber letztlich mit 4:6 geschlagen geben. Nur zehn Feldspieler standen dem Rendsburger TSV bei Fetihspor Kaltenkirchen zur Verfügung. Mit dem 0:4 zog sich das Schlusslicht noch einigermaßen achtbar aus der Affäre.

Fetihspor Kaltenkirchen – Rendsburger TSV 4:0

Özkan Altin war um seine Aufgabe nicht zu beneiden. „Kurzfristig haben mir fünf Spieler krankheitsbedingt abgesagt“, sagte der Rendsburger Spielertrainer, dem es deshalb nur darum gegangen sei, die zu erwartende Niederlage in Grenzen zu halten. „Das ist der Mannschaft gegen einen überlegenen Gegner beeindruckend gelungen. Alle Spieler haben phantastisch gekämpft und sind für den elften Mann gelaufen“, so Altin, der seinem Team auch eine taktisch überzeugende Vorstellung bescheinigte: „Wenn irgendwie möglich, haben wir angegriffen, dabei aber nicht die Abwehr entblößt.“ Mit ein wenig mehr Glück und Cleverness hätten sogar zwei Tore gelingen können. Ibrahim Pinar (35.) schoss FK-Torwart Sebastian Wiehe aus fünf Metern an, und ein Kopfball von Biniam Yohanes (73.) klatschte gegen den Außenpfosten.

Kaltenkirchen: Wiehe – Schröter, Derksen, Ilenser, Hoeche, Günther, Vanselow (55. Dauvalter), Güvenir (80. Baranov), Kenan Demirtag, Agyei (46. Lupoi), Kayahan Demirtag.

Rendsburg: Homrich – Altin – Hassen, Ghalandary, Erdi Kaya, Pinar – Yohanes, Redzepovski, Hehlert, Armagan.

Schiedsrichter: Janzen (Rickling) – Tore: 1:0, 3:0, 4:0 Ilenser (8., 85., 87.), 2:0 Vanselow (71.) – Zuschauer: 60.

Itzehoer SV – SG Padenstedt 4:6

Die Padenstedter legten los wie die Feuerwehr und überrollten den Gastgeber förmlich. Die Treffer von Pascal Schnoor (7., 45.), Mirko Breiholz (20.), Marcel Klein (40.) zur 4:0-Führung fielen wie reife Früchte. Hätte ISV-Keeper Julian Schillke nicht mehrfach so prächtig pariert, wäre es frühzeitig ein Schützenfest geworden. Nach dem Seitenwechsel keimte Hoffnung bei den Itzehoern auf. Björn Zabojnik (57.), Wiegand Leskien (72.) und Adem Aydogan (83.) brachten den ISV noch einmal heran, doch wiederum Schnoor (88.) und Marc Stöckhardt (89.) brachten die SG mit ihrem Doppelschlag endgültig auf die Siegerstraße. „Wahnsinn, wir hätten mindestens 13, 14 Tore schießen müssen. Wir sind einfach zu fahrlässig mit unseren Chancen umgegangen. So wurde es noch einmal spannend. Hauptsache drei Punkte und Tabellenplatz neun, damit bin ich sehr zufrieden“, konstatierte SGP-Coach Alex Wilk.

Itzehoer SV: Schillke – Schelinski, Rexhepaj, Chionidis (46. Gottselig), Zabojnik – Langer, Aydogan, Leskien, Kiel (46. Lotz) – Bär, Ashrafi

SG Padenstedt: D. Schnoor – Dittmann, C. Wilk, Burow, Granzow (90. D. Borowski) – Krafft (68. M. Borowski), Breiholz, Steggewentze, M. Klein – Stöckhardt, P. Schnoor

Schiedsrichter: Gosselk (Bosauer SV) – Tore: 0:1, 0:4, 3:6 P. Schnoor (7., 45., 88.), 0:2 Breiholz (20.), 0:3 M. Klein (40.), 1:4 Zabojnik (57.), 2:4 Leskien (72.), 3:4 Aydogan (83.), 3:5 Stöckhardt (89.), 4:6 Rexhepaj (90.) – Zuschauer: 100.

Region/Kiel Kreis Kiel Verbandsliga Schleswig-Holstein Süd-West, Herren Rendsburger TSV (Herren) SG Padenstedt (Herren)

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