OSV-Coach Brunner fühlt sich vom Schiedsrichter-Gespann betrogen © John Luca Garve

SH-Liga: Oldenburger SV fühlt sich bei 0:2-Pleite betrogen

Schiedsrichter Max Rosenthal nahm einen Elfmeter zurück, den er erst gegeben hatte

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Der Oldenburger Trainer Andreas Brunner war nach der Pleite stinksauer. Es ging um die 67. Minute: Nach einem schönen Spielzug traf der eingewechselte Stürmer Daniel Junge den Pfosten. Der Abpraller landete bei Kamel Ejleh. Heides Torwart Robin Carstens war schon geschlagen. Der Syrer schoss und Alex Hardock klärte mit der Hand auf der Linie. Der Lübecker Schiedsrichter Max Rosenthal entschied ohne Proteste der Gastgeber erst auf Elfmeter, nahm diesen dann aber wegen eines angeblichen Stürmerfouls wieder zurück. „Selbst die Heider sagen, da war nichts. Das ist klar Rot für Hardock und Strafstoß für uns“, echauffierte sich Brunner.

„Normalerweise sieht es dann anders aus, weil wir am Drücker waren. Das geht nicht und ist einfach lächerlich. Da fehlen mir die Worte.“ Es wäre die große Chance zum Ausgleich gewesen, nachdem Johannes Reimers (15.) die Heider früh per Kopfball in Führung gebracht hatte. Mit der Einwechselung von Junge kam Schwung ins Spiel der Ostholsteiner. Nach einer Flanke von André Petersen köpfte Ejleh (58.) knapp übers Tor. „Heide ist nichts eingefallen und war zweite Halbzeit nicht existent“, befand Brunner. Ärgerlich: In der 85. Minute machte Chris Hoffmann den Deckel drauf.

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