12. März 2018 / 19:41 Uhr

SHFV-Fußballwahl: Ehre für VfB Lübecks Top-Schiedsrichterin

SHFV-Fußballwahl: Ehre für VfB Lübecks Top-Schiedsrichterin

Redaktion Sportbuzzer
Franziska Wildfeuer ist Schleswig-Holsteins Schiedsrichterin des Jahres 2017.
Franziska Wildfeuer ist Schleswig-Holsteins Schiedsrichterin des Jahres 2017. © Agentur 54°
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Verband zeichnete seine Elite aus – Holstein Kiel sahnt mächtig ab

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Nach Büdelsdorf hatte der Fußball-Landesverband SHFV gestern seine kickende Elite geladen, die feierliche Proklamation der Besten stand auf dem Programm. In den Kategorien Fußballer, Fußballerin, Trainer und Schiedsrichter fiel die Entscheidung, wer jeweils die Top-Drei in Schleswig-Holstein 2017 waren – immerhin einen Goldplatz gab es dabei auch für die LN-Region: Franziska Wildfeuer wurde zur besten Schiedsrichterin im nördlichsten Fachverband gewählt.

Die Auszeichnung konnte die 25-Jährige allerdings nicht persönlich entgegennehmen. „Während unserer Ehrungsfeier war sie leider gerade in Luft, auf dem Rückweg vom Ägypten-Urlaub“, bedauerte SHFV-Pressesprecher Karsten Tolle, der die Gala in Büdelsdorf moderierte. Franziska Wildfeuer ist übrigens kein Ur-Nordlicht. Erst im Oktober 2015 schloss sich die Physiotherapeutin, die in Travemünde das Fitness-Studio „Körperkult - Elektrische Muskelstimulation“ führt, dem VfB Lübeck an. Eigentlich ist sie, Bayern, kommt aus dem oberpfälzischen Cham. Doch längst fühlt sie sich an der Ostsee wohl, ist mittlerweile als Schiedsrichterin bis in die Frauen-Bundesliga aufgestiegen, bei den Männern hat sie sich in der Landesliga etabliert. Wildfeuer ist nach der Bad Schwartauerin Mirka Derlin (2015) die zweite Frau, die sich in der Männerdomäne Schiedsrichter mit dem Titel SHFV-Referee des Jahres schmücken darf.

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In den Kategorien Fußballer, Fußballerin und Trainer gab es derweil keine Medaille für Kandidaten aus der LN-Region – sechs der neun Auszeichnungen gingen an Holstein Kiel. Trainer des Jahres ist – nachvollziehbar – Markus Anfang, verantwortlich für den Höhenflug der Zweitliga-Störche um Dominick Drexler, Marvin Ducksch und Rafael Czichos (die in dieser Reihenfolge auch Fußballer des Jahres wurden), bei den Fußballerinnen ist das Top-Ranking identisch mit dem Ergebnis von 2016: Alina Witt (Henstedt-Ulzburg) vor Sarah Begunk (Holstein) und Vera Homp (HU). Das Ergebnis resultierte aus einer Drittelwertung aus Jury, Trainern und einem Online-Voting, bei dem 4579 Stimmen abgegeben wurden.

Fußballer des Jahres
1. Dominick Drexler (Holstein Kiel)
2. Marvin Ducksch (Holstein Kiel)
3. Rafael Czichos (Holstein Kiel)
4. Christian Jürgensen (SC Weiche)
5. Marco Pajonk (NTSV Strand 08)
6. Torge Paetow (SC Weiche)
7. Christian Rave (Eutin 08)
8. Benjamin Gommert (VfB Lübeck)
9. René Guder (SC Weiche)
10. Moritz Marheineke (VfB Lübeck)

Fußballer
Fußballer ©
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Fußballerin des Jahres
1. Alina Witt (SV Henstedt-Ulzburg)
2. Sarah Begunk (Holstein Kiel)
3. Vera Homp (SV Henstedt-Ulzburg)
4. Vanessa Voß (TuRa Meldorf)
5. Ronja Pajonk (TSV Ratekau)
6. Bianca Weech (SV Henstedt-Ulzburg)
7. Lina Staben (Holstein Kiel)
8. Lina Wippich (Holstein Kiel)
9. Maike Timmermann (TSV Klausdorf)
10. Mati Krohn TSV Klausdorf)

Fußballerinnen
Fußballerinnen ©

Trainer des Jahres
1. Markus Anfang (Holstein Kiel)
2. Hannes Drews (Holstein U19/Aue)
3. Daniel Jurgeleit (SC Weiche)
4. Mecki Brunner (Eutin 08)
5. Christian Jürss (SV Eichede U19)
6. Rolf Landerl (VfB Lübeck)
7. Frank Salomon (NTSV Strand 08)
8. Tobias Homp (SV Henstedt-Ulzburg)
9. Finn Jaensch (Holstein Kiel A-Jgd)
10. Ole Werner (Holstein Kiel II)

Trainer
Trainer ©

Schiedsrichter des Jahres
1. Franziska Wildfeuer (VfB Lübeck)
2. Christopher Horn (SSV Lunden)
3. Malte Gerhard (Kieler MTV)
4. Patrick Schwengers (TSV Travemünde)
5. Max Rosenthal (VfL Bad Schwartau)
6. Timo Winkel (TSV Flintbek)
7. Jörn Göttsch (TSV Lütjenburg)

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