12. Juli 2018 / 11:26 Uhr

SHFV-Lotto-Pokal: Inter Türkspor erreicht das Viertelfinale

SHFV-Lotto-Pokal: Inter Türkspor erreicht das Viertelfinale

Jan-Philipp Wottge
Der Ex-Eutiner Benjamin Petrick (Mitte) kreuzte mehrfach gefährlich vor 08-Keeper Nicky Wulf (rechts) auf. Links stellt Marco Heskamp den Passweg zu.
Der Ex-Eutiner Benjamin Petrick (Mitte) kreuzte mehrfach gefährlich vor 08-Keeper Nicky Wulf (rechts) auf. Links stellt Marco Heskamp den Passweg zu. © Jan-Phillip Wottge
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3:0-Erfolg gegen Eutin 08 im Achtelfinale auf Landesebene – Erdogan Cumur trifft doppelt

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Inter Türkspor Kiel darf weiter vom DFB-Pokal träumen. Die Atasoy-Elf gewann im SHFV-Lotto-Pokal das Oberligaduell gegen Eutin 08 mit 3:0 und zog somit ins Viertelfinale ein, wo entweder der SV Todesfelde oder die Husumer SV (Anpfiff: heute 19.30 Uhr in Husum) als Gegner auf die Kieler warten. Erdogan Cumur mit einem Doppelpack und Aladjie Barrie sorgten mit ihren Treffern für den hochverdienten Inter-Sieg.

„45 Minuten war das ganz nach meinem Geschmack. Wir haben extrem gut gegen den Ball gearbeitet und im Umschaltspiel schnell in die Schnittstellen gespielt“, analysierte Inter-Coach Özcan Atasoy den erfolgreichen Pokalauftritt, fand aber auch kritische Töne: „In Überzahl darf man nicht einen Schritt weniger machen, sondern muss noch mehr investieren.“

Seine Elf diktierte vom Anpfiff an das Tempo. Bereits nach drei Minuten foulte Eutins Jesse Schlüter Inters Enea Dauti in der Box elfmeterreif. Die Pfeife von Schiedsrichter Christopher Horn blieb indes stumm. Anders in der 25. Minute, als Schlüter den Ex-Eutiner Benjamin Petrick wiederum nur per Foulspiel an der Strafraumgrenze stoppen konnte. Erdogan Cumur zirkelte den Freistoß aus knapp 18 Metern unhaltbar in den Torwinkel – 1:0!

Erst langsam erwachte der Regionalliga-Absteiger, dem sichtlich noch die Abstimmung im neuen 4-1-4-1-System fehlte. Kevin Ferchen (33./36.) vergab noch vor der Halbzeit zwei Torchancen zum Ausgleich. Die zweite Halbzeit war keine 40 Sekunden alt, da musste Eutins Lion Glosch das Spielfeld wegen wiederholten Foulspiels mit der Ampelkarte verlassen. Die Vorzeichen änderten sich. Inter tat sich schwer, die Überzahl auszuspielen, Eutin entdeckte den Kampfgeist. Doch Chancen blieben Mangelware.

Ferchens Kopfball aus kurzer Distanz strich über das Inter-Gehäuse (65.). „Wir sind defensiv stabil geblieben und konnten dann die entscheidenden Konter setzen“, freute sich Atasoy über die späten Treffer zum 3:0 durch Kapitän Cumur per Foulelfmeter (85.) und Barrie (87.) per Konter. „Die erste Halbzeit haben wir sauber verschlafen. Später haben wir eine gute Mentalität gezeigt. Die Fehler müssen wir minimieren. Auf Dauer müssen wir das neue System aufsaugen. Uns fehlte heute der Aha-Effekt“, sagte 08-Co-Trainer Tim Brunner, der dem Pokal-Aus keine große Bedeutung zu messen wollte, weil sich die Abläufe bis zum Saisonstart noch verfestigen müssen.

Inter: Kaack – Hodaj, Amadi, von Randow, Schimming – Kern, Meshekrani (78. Ismail) – Barrie, Petrick (64. Kalma), Dauti (72. Al. Jasari) – Cumur.

Eutin: Wulf – Glosch, Schlüter, Lindner (54. Sauer), Heskamp – Härter – Witt (46. Ziehmer), Schultz (75. Isenberg), Rave, Ferchen – Tobinski.

Schiedsrichter: Horn (SSV Lunden) – Tore: 1:0 Cumur (25.), 2:0 Cumur (85./FE), 3:0 Barrie (87.) – Gelb-Rot: Glosch (46./wdh. Foulspiel) – Zuschauer: 125.

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