Fabian Hellberg (HSV, von links) versucht Arne Döpke an der Flanke zu hindern. Alexander Lüer ist sprungbereit. Im Pokal holte sich der TSV Krähenwinkel/Kaltenweide (hier in den roten Trikots) eine deutliche Niederlage vom Liga-Konkurrenten Heeßeler SV ab. © Thomas Bork
Fabian Hellberg (HSV, von links) versucht Arne Döpke an der Flanke zu hindern. Alexander Lüer ist sprungbereit.

Sieben Fragen, sieben Antworten zum Landesliga-Start

Am Freitag startet die höchste Fußball-Spielklasse im Bezirk Hannover in die neue Saison. Die Landesliga ist inzwischen eine fast rein hannoversche Veranstaltung geworden. Elf der 16 Mannschaften kommen aus der Region. Das bedeutet viele Derbys und macht die Liga für viele Vereine attraktiv.

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Wer ist neu in der Landesliga?

Aus der Oberliga kehrt der HSC Hannover in die Landesliga zurück. Von unten kommen der STK Eilvese, der TSV Godshorn, der HSC Schwalbe Tündern und die Reserve des 1. FC Germania Egestorf/Langreder als Aufsteiger in die Landesliga Hannover.

Wer sind die Favoriten?

Die Landesliga Hannover ist eine Zweiklassengesellschaft. In der oberen Tabellenhälfte tummeln sich zumeist dieselben Mannschaften, die Aufsteiger haben es grundsätzlich schwer. Zu den Favoriten auf die Meisterschaft zählen deshalb die üblichen Verdächtigen: Absteiger HSC Hannover, der OSV Hannover, der SV Ramlingen/Ehlershausen oder der VfL Bückeburg.

Mit den größten Vorschusslorbeeren startet aber der SV Bavenstedt. Mit Dustin Reinhold, Björn Zimmermann oder Torwart Philipp Houck stehen gleich mehrere Ex-Arminen im Kader vom früheren Schliekum- und Grasdorf-Trainer Stephan Pietsch. Das Motto des Hildesheimer Klubs: Die Offensive gewinnt Spiele, die Defensive Meisterschaft. Saisonübergreifend spielte der SVB in den letzten 15 Spielen 14-Mal zu Null. Am Sonntag gab es einen 2:0-Testspielsieg gegen Arminia Hannover.

Was ist drin für Hannovers Teams?

Der HSC Hannover präsentierte sich in der Vorbereitung zumeist recht wechselhaft. Beim Porta-Pokal und beim Sportbuzzer-Cup schaffte es das Team vom neuen Trainer Martin Polomka bis ins Endspiel – gegen den OSV Hannover gab es letzten Sonntag eine 0:4-Klatsche im Bezirkspokal. Der Rivale aus Bothfeld gehört ebenfalls zum Favoritenkreis und hat sich in der Sommerpause gut verstärkt.

Der TSV Pattensen und der Heeßeler SV, der eine starke Vorbereitung gespielt hat, können sich ebenfalls Chancen auf eine gute Platzierung ausrechnen.

Was ist in dieser Saison besonders?

Mit David Odonkor hat ein Ex-Nationalspieler den Weg in die Landesliga gefunden. Der 33-Jährige WM-Held von 2006 trainiert seit der neuen Saison die SpVgg Bad Pyrmont. Die Kurstädter haben mit ihm großes vor und wollen in höhere Gefilden aufsteigen. Der Aufstieg ist in dieser Saison allerdings noch keine Pflicht. Odonkor will zunächst ein Team formen. Dass das bitter notwendig ist, zeigte die 2:4-Niederlage im Pokal gegen den Bezirksligisten TuS Schwarz-Weiß Enzen. Der pfeilschnelle Flügelspieler wird seine Schuhe übrigens nach seinem verletzungsbedingten Karriereende nicht mehr schnüren – dafür schwingt er demnächst das Tanzbein in der RTL-Show „Dance, Dance, Dance“.

Die Abschlusstabelle der Landesliga Hannover 2017/18: So tippen die Sportbuzzer-Reporter Robin Jantos und Sascha Priesemann vor Saisonbeginn

Welche Spielerwechsel sorgten für Aufregung?

Für Diskussionen sorgte der „Quasi-Tausch“ der beiden Kapitäne von HSC und OSV Hannover. Der fast auf allen Positionen einsetzbare Martin Murawski verlässt den Oberliga-Absteiger in Richtung Bothfeld. Der frühere 96-Jugendspieler Ferhat Bikmaz geht den anderen Weg vom OSV in die List und ist bei der Polomka-Elf bereits wieder der Spielführer. „Ein Ferhat Bikmaz ist in der Landesliga nicht zu ersetzen“, sagt OSV-Trainer Willi Bergmann über ihn.

Außerdem verstärkte sich der HSC schon Mitte der vergangenen Saison mit Marcel Polomka (BSV Rehden), dem Bruder des Trainers.

Vom Regionalligisten 1. FC Germania Egestorf/Langreder wechselt Sebastian Bönig zum Aufsteiger TSV Godshorn.

Jan Reuter ging vom SV Arminia Hannover zum SV Ramlingen/Ehlershausen.

Wer muss um den Klassenerhalt bangen?

Die Aufsteiger TSV Godshorn, STK Eilvese, HSC Blau-Weiß Tündern und 1. FC Germania Egestorf/Langreder II sind traditionell in höchster Abstiegsgefahr. Außerdem könnte es für den FC Eldagsen und die TSV Burgdorf eng werden. Auch die SpVgg Bad Pyrmont muss sich wohl zunächst nach unten orientieren. Für den TSV Krähenwinkel/Kaltenweide dürfte es nach dem Last-Minute-Klassenerhalt in der Vorsaison aber deutlich entspannter werden.

Wie geht es los?

Am Freitag startet die Liga in die neue Saison. Der TSV Krähenwinkel/Kaltenweide und der TSV Pattensen bestreiten ab 18.15 Uhr das Eröffnungsspiel. Die weiteren Paarungen des Wochenendes: TSV Godshorn – SV Ramlingen/Ehlershausen (Freitag, 19.15 Uhr), SpVgg Bad Pyrmont – Heeßeler SV (Samstag, 14 Uhr), FC Eldagsen – 1. FC Germania Egestorf/Langreder II, OSV Hannover – HSC Hannover, STK Eilvese – SV B-E Steimbke (alle Samstag, 16 Uhr), TSV Burgdorf – SV Bavenstedt (Sonntag, 15 Uhr).

Die Partie HSC B-W Tündern gegen VfL Bückeburg war bereits Freitagmittag abgesagt.

Region/Hannover Landesliga Bezirk Hannover (Herren) STK Eilvese (Herren) 1.FC Germania Egestorf-Langreder II (Herren) HSC BW Tündern I (Herren) SV Ramlingen-Ehlershausen (Herren) SpVgg. Bad Pyrmont (Herren) Heesseler SV (Herren) VfL Bückeburg (Herren) TSV Krähenwinkel/Kaltenweide (Herren) HSC Hannover (Herren) TSV Godshorn (Herren) SV B-E Steimbke (Herren) OSV Hannover (Herren) FC Eldagsen (Herren) TSV Pattensen (Herren) SV Bavenstedt (Herren) TSV Burgdorf (Herren)

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