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Sieben Minuten Nachspielzeit: Menetekel für Lok Leipzigs U13 bei RB Leipzig

In den Extraminuten der ersten Halbzeit fällt die Vorentscheidung. Am Ende steht eine 1:8-Niederlage.

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Leipzig. Die U13 des 1. FC Lok Leipzig musste beim Auswärtsspiel in Abtnaundorf eine deutliche Niederlage gegen RB Leipzig einstecken. Nach dem zwölften Spieltag liegen die Blau-Gelben mit zwei Spielen weniger nach wie vor auf dem fünften Platz.

Das Spiel der beiden Kontrahenten hatte einen intensiven Beginn und die Probstheidaer waren sofort im Spiel. Die erste 15 Minuten konnten die Gäste ausgeglichen gestalten und gingen in der 11. Minute in Führung. Die Taktik von M. Rom ging auf: Die Blau-Gelben hielten handlungsschnell, mit wenigen Fehlern im Spielaufbau und stets für Entlastung sorgend den Rot-Weißen stand. Vor allem das energische und zweikampfharte Verhalten seiner Spieler gefiel dem Trainer gut.

Doch ein langer Ball in den Fünfmeterraum mit Kopfballablage brachte schnell das 1:1. Wenig später fiel nach einer Situation, die man vorher hätte bereinigen können, die Führung für die U13 von RB. Rom sah, wie sich seine Spieler von diesem Schock schnell erholten. Doch ein Kuriosum sollte zum Menetekel des Spiel werden: Schiedsrichter Bulak ließ sieben Minuten länger spielen, und in diesen sieben Minuten fielen zwei weitere Tore für RB. So gingen die Probstheidaer trotz starker Leistung und eines eigentlich knappen Rückstand mit 4:1 in die Halbzeit.

Dies erwies sich im Nachgang als Vorentscheidung der Begegnung. Entsprechend geknickt waren die Lok-Junioren. In der zweite Hälfte hielt die Mannschaft von M. Rom zwar lange mit, um dann innerhalb von wenigen Minuten durch individuelle Fehler vier weitere Gegentore zu kassieren. RB, so Rom, habe es einfach gut gemacht, habe Ball und Gegner nach der Vorentscheidung gut laufen lassen.

Fotostrecke: Lok Leipzigs U13 hadert mit hoher Niederlage bei RB Leipzig

Diese deftige Niederlage schmerzt, da man sich über weite Strecken gut verkauft habe, dann aber wieder in alte Mechanismen verfallen sei. Letztlich empfinde er aber die Niederlage als deutlich zu hoch. Rom konstatierte, dass RB heute seiner Mannschaft Schwachstellen aufgezeigt habe: Die Kommunikation und die Mentalität bzw. den fehlenden Mut, wenn es nicht läuft, weiter zu machen. Man werde im Training hart arbeiten, um diese Probleme abzustellen. Die Erkenntnisse dieses Spiels werden in die Weiterentwicklung der Mannschaft für die kommende Großfeldsaison als U14 einfließen und gehören zur individuellen und mannschaftlichen Weiterentwicklung in dieser Liga dazu.

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