13. September 2018 / 17:58 Uhr

Sieben Partien in 23 Tagen: RB Leipzig startet mit voller Besatzung in die Marathonwochen

Sieben Partien in 23 Tagen: RB Leipzig startet mit voller Besatzung in die Marathonwochen

Anne Grimm
RB Leipzig - Hannover 96 (dpa) 
Das letzte Heimspiel gegen Hannover 96 konnte RB Leipzig mit 2:1 für sich entscheiden. © dpa
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Im Heimspiel gegen Hannover 96 soll mit aller Macht der erste Bundesligasieg der Saison her. Trainer Ralf Rangnick blickt auf eine vorzügliche Statistik gegen seinen Ex-Verein. Die Nationalspieler sind mit vielen Erfolgserlebnissen und unversehrt zurückgekehrt.  

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Leipzig. Der erfolgshungrige Ralf Rangnick kann eines absolut nicht – verlieren. Deshalb wurmt es den Trainer von RB Leipzig gewaltig, dass aus den ersten zwei Bundesligapartien noch kein Sieg herausgesprungen ist. Das nun ausgerechnet sein Ex-Verein Hannover 96, den der inzwischen 60-Jährige 2002 in das Fußball-Oberhaus zurückführte, am Wochenende in Leipzig weilt, ist statistisch gesehen ein Zeichen für bessere Zeiten. Rangnick ist als Coach gegen seinen Ex-Verein noch ungeschlagen.

Die klare Marschroute für Samstag: „Dieses Spiel wollen wir zu Hause unbedingt gewinnen“, sagt der gebürtige Schwabe. Aus sieben Duellen holte Rangnick 19 von 21 möglichen Punkten. Auch RB Leipzig kennt bisher nur Erfolgserlebnisse gegen die 96er, gewann vergangene Saison zweimal knapp, mit 2:1 und 3:2. Hannover steht genauso wie RB noch ohne Dreier da, 1:1 in Bremen, 0:0 zu Hause gegen den BVB. Wem gelingt am Samstag der erste Bundesligasieg der Saison?

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Rangnick ist froh darüber, dass seine elf Nationalkicker unversehrt und mit jeder Menge Erfolgserlebnissen von den Länderspielreisen zurückgekehrt sind. Denn das Programm in den kommenden 23 Tagen bis zur nächsten Nationalmannschaftsperiode hat es in sich: sieben Spiele, fünfmal Bundesliga, zweimal Europa League. Da wird jeder im kleinen Kader gebraucht. Seit Donnerstag sind alle zurück am Cottaweg, fand die erste gemeinsame Einheit statt.

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Kevin Kampl, der beim Länderspiel mit Slowenien eine Platzwunde am linken Knöchel erlitt, wird gegen Hannover definitiv in der Startelf stehen, versicherte der RB-Coach. Bei der Verletzung ging es ausschließlich um die Wundheilung, keine Probleme am Knochen oder der Muskulatur. Für Marcel Halstenberg, der vergangene Woche im Test gegen den polnischen Erstligisten Lubin die ersten Minuten nach seinem Kreuzbandriss absolvierte, kommt die Partie noch zu früh, meint der Coach. Der Linksverteidiger wird nicht im Kader stehen.

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Was erwartet Rangnick vom Tabellenelften? „Klar werden sie versuchen, uns die Räume zuzustellen und über lange Bälle und Konter in der Offensive zu agieren. Wir brauchen eine ordentliche Balance, vor allem eine gute Verteidigung rund um die eigene Box." Immerhin kassierten die Leipziger in den ersten zwei Partien bereits fünf Gegentore.

In Zukunft fordert der Trainer eine bessere Defensivarbeit von allen Mannschaftsteilen. „Die Anzahl der Torchancen der Gegner war mir schon ein Dorn im Auge“, gestand der 60-Jährige. In den vergangenen 14 Tagen legte der Coach den Fokus in der Länderspielpause aber ebenso auf das Thema Tiefgang und vertikale Bälle in der Offensive. Auch im Angriff sei noch Luft nach oben, fehlen die wirklich gefährlichen Aktionen in der Box, so der Trainer.

Voraussichtliche Aufstellung RB: Gulacsi – Mukiele, Konate, Orban, Saracchi – Demme, Kampl – Sabitzer, Forsberg – Augustin, Werner

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